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Mols (Dänemark)

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Landscape seen from Ellemandsbjerg
Landscape seen from Ellemandsbjerg

Mols ist eine Halbinsel und Landschaft an der Ostküste Jütlands im Südteil der Halbinsel Djursland, einem Teil der Kimbrischen Halbinsel in Dänemark. Mit dem Namen wird gemeinhin auch die Ebeltoft-Halbinsel und die Helgenæs bezeichnet, genauer genommen ist es jedoch das in die Aarhus Bugt ragende Gebiet zwischen den Buchten Kalø Vig und Ebeltoft Vig. Die Landschaft auf Mols entstand vor 12.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit. Die Eismassen auf Jütland waren fast geschmolzen, als sich zwei Eiszungen, als Folge eines erneuten Kälteeinbruchs, über Mols schoben. Die Gletscher hinterließen eine Hügelkette aus Sand und Schotter, die heutigen Mols Bjerge im Nationalpark Mols Bjerge. Das Hügelgebiet zwischen Knebel und Fuglsø im Süden, Agri (gespr. Auri) in der Mitte und Femmøller (fünf Mühlen) im Norden, ist eine der großartigsten Moränenlandschaften des Landes, die in der Anhöhe Agri Bavnehøj eine Höhe von 137 m erreicht. Größere Eisklumpen blieben zurück und schmolzen nur langsam. Dieses so genannte Toteis bildete Toteislöcher mit steilen Hängen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Mols (Dänemark) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Mols (Dänemark)
Gammel Kærvej, Syddjurs Kommune

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 56.25 ° E 10.6 °
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Adresse

Gammel Kærvej 22
8400 Syddjurs Kommune
Region Mitteljütland, Dänemark
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Landscape seen from Ellemandsbjerg
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In der Umgebung

Barkjær
Barkjær

Die Langhügel von Barkjær (auch Barkær) sind Anlagen vom „Konens Høj“-Typ. Die Langhügel lagen auf einer verlandeten Insel im Korup Sø (See), einem Rest des seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausgetrockneten Kolindsundes, auf der ostjütländischen Halbinsel Djursland in Dänemark, zwei Kilometer westlich des Flughafens Aarhus. Sie waren etwa 6,0 beziehungsweise 7,0 m breit, 100 m lang, standen parallel im Abstand von 10 m und nahmen fast die gesamte Fläche, der von Palisaden umgebenen Insel ein. Entlang der beiden Hügel gefundene faustgroße Steine, bei denen es sich vielleicht um die ehemalige Verblendung der Hügel handelt, wurden anfangs als Bürgersteige interpretiert. Jeder Hügel wurde zunächst durch 22, im Zuge eines Anbaus durch 29 auf steinerne Fundamente aufgesetzte Holzkästen mit Flechtwänden stabilisiert, deren Spuren Peter Vilhelm Glob für die Wandreste einer Reihenhaussiedlung hielt. Die in Idstedt, Kreis Schleswig-Flensburg und Barkjær nachgewiesene Bauweise ist der in Dänemark vor allem aber in Polen vielfach belegte Vorläufer der Megalithversionen. Die Idstedter Version wurde später mit einer Megalithanlage überbaut. Somit geht nordischer als auch bretonischer Megalithik eine in ihrem Ausmaß nach lange völlig unbekannte Erdhügelphase voraus. Barkjær wurde nur kurzzeitig genutzt, in der Nähe liegen ein Ganggrab und ein Dolmen. In Dänemark gehören die Anlagen von Bygholm Nørremark, Frøslev Polde, Harreby, Mosegården, Storgård, Strandby Stovgrave, Surløkke, Teglværksgården und Troelstrup (alle in Jütland) in dieselbe Kategorie. Im Konens Høj von Egens, unweit von Barkjær, fand man das Fragment einer kleinen Kupferplatte und einen kleinen Kupferring. Die Platte war bei dem Verstorbenen am Unterarm platziert und wurde vermutlich als Schmuck getragen. Eine Kohlenstoff-14-Analyse ergab eine Datierung um 3650 v. Chr., was das ungefähre Alter der Anlagen dieses Typs bestimmt.

Kirche von Agri
Kirche von Agri

Kirche von Ebeltoft
Kirche von Ebeltoft

Die Kirche von Ebeltoft liegt in der Landgemeinde Ebeltoft auf der gleichnamigen Halbinsel, die ihrerseits Teil der Halbinsel Djursland ist, das den östlichen Teil von Jütland in Dänemark bildet. Sie gehört zur evangelisch-lutherischen Volkskirche Dänemarks. Der im 13. Jahrhundert errichtete schmucklose romanische Bau, bei dem Chor und Kirchenschiff übergangslos und hallenartig in einer Linie liegen, ist außenarchitektonisch nicht anspruchsvoll. Bei der im Jahre 1983 erfolgten Restaurierung fand man Münzen aus dem 13. Jahrhundert. Das deutet, dass die Kirche bereits bestand, bevor Ebeltoft 1301 die Stadtprivilegien erhielt. Bis dahin glaubte man, dass die Kirche aus dem Jahre 1458 stammte, in dem sie zum ersten Mal erwähnt wird. Andererseits weist die heutige Formensprache des Kirchenäußeren mit seinen großen Rundbogenfenstern weder auf Romanik, noch Gotik, sondern auf den Barockstil des 18. Jahrhunderts, in dem das Bauwerk die für dänische Kirchen übliche Eingangshalle erhielt. Im Chorraum und in den Gewölben sind viele Wandmalereien zu sehen. Interessant ist ein Vogel, der an einen Kranich erinnert. Im dritten Gewölbe wird Jesus auf dem Kreuzweg und die Kreuzigung dargestellt. Unter dem Gewölbe ist eine Fregatte, vielleicht die „Maria“, erbaut von König Hans (1455–1513) zu sehen. Hans war König von Dänemark, Norwegen und Schweden. Die Kirche hat ein spätromanisches Taufbecken aus gotländischem Sandstein.