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Bezirk Murtal

Besiedelung des Einzugsgebiets MurBezirk MurtalBezirk in ÖsterreichVerwaltungseinheitsgründung 2012
Karte A Steiermark MT (2015)
Karte A Steiermark MT (2015)

Der Bezirk Murtal ist ein politischer Bezirk des Landes Steiermark, Sitz der Bezirkshauptmannschaft ist Judenburg. Mit einer Fläche von 1.675,85 km² ist der Bezirk Murtal flächenmäßig der drittgrößte Bezirk der Steiermark, in Bezug auf seine Einwohner der achtgrößte. Er grenzt an folgende Nachbarbezirke: im Norden an den Bezirk Liezen, im Osten an Leoben, Graz-Umgebung und Voitsberg, im Süden an die Bezirke Wolfsberg und St. Veit an der Glan im Bundesland Kärnten und im Westen an den Bezirk Murau. Das Bezirkskürzel bei den Kfz-Kennzeichen ist MT, Kennzeichen mit dieser Kennung werden seit Juli 2012 für Neu- und Ummeldungen ausgegeben.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bezirk Murtal (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bezirk Murtal
Kapellenweg,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.17 ° E 14.655 °
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Adresse

Kapellenweg 7
8750 , Katastralgemeinde Judenburg
Steiermark, Österreich
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Karte A Steiermark MT (2015)
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In der Umgebung

Kultwagen von Strettweg
Kultwagen von Strettweg

Der Kultwagen von Strettweg (auch Strettweger Opferwagen) ist ein im 7. Jahrhundert v. Chr. gefertigter bronzener Kultwagen, der 1851 beim Planieren eines Fürstengrabs der Hallstattkultur in Strettweg bei Judenburg in Österreich gefunden wurde. Neben dem Wagen wurden weitere Grabbeigaben, wie Schmuck und Amphoren aus Bronze, eiserne Waffen und Zaumzeug gefunden. Der 46,2 Zentimeter hohe Wagen besteht aus einer viereckigen, durchbrochenen Grundplatte mit vier Speichenrädern. Zentral auf dem Wagen steht eine etwa 32 Zentimeter hohe weibliche Gestalt, die mit erhobenen Händen einen schalenförmigen Gegenstand trägt. Neben ihr wird die Schale durch zwei scherenförmige Stützen gehalten. Auf der Schale ruht ein nahezu halbkugeliger Kessel, der von einem durchbrochenen Rand mit schneckenförmiger Verzierung abgeschlossen wird. Neben der Kesselträgerin stehen zahlreiche weitere Figuren in Form von stehenden und berittenen Menschen sowie pferde- und hirschähnlichen Tieren. Die dargestellte Szene wird als Opferszene interpretiert. Der Wagen diente vermutlich als Kultobjekt, zur Aufnahme von Trankopfern. Der Strettweger Opferwagen wurde 2009 restauriert und steht im Original im Archäologiemuseum Schloss Eggenberg, Teil des Universalmuseums Joanneum in Graz. Eine Kopie ist im Museum Murtal in Judenburg ausgestellt. Der Versicherungswert beträgt 50 Millionen Euro. Im Umfeld des Kultwagengrabes sind bei Grabungen in den letzten Jahrzehnten weitere bedeutende Funde gemacht worden. Hierzu zählen neben den Fürstengräbern in unmittelbarer Nähe u. a. die Siedlung auf dem Falkenberg und ein weiteres Gräberfeld im Pölstal.