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Kosakenstein

Denkmal in der SteiermarkGedenksteinGedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in ÖsterreichJudenburgKosaken
Österreichisch-sowjetische Beziehungen
Kosakenstein
Kosakenstein

Der Kosakenstein ist ein Denkmal in Judenburg, Bezirk Murtal, Steiermark, Österreich. Es befindet sich in einem kleinen Park bei der Brücke am linken Murufer. Der Naturstein ist mit einer Inschrift versehen zum Gedenken an die Geschehnisse bei der Auslieferung von kriegsgefangenen Kosaken verschiedener Nationalität durch die britische Armee an sowjetische Truppen als Teil der nach dem Übereinkommen von Jalta vereinbarten Repatriierung der sowjetischer Staatsbürger im Zuge der später so genannten britisch-US-amerikanischen Operation Keelhaul. Die Geschehnisse wurden später auch als Lienzer Kosakentragödie bezeichnet. Die Ereignisse fanden in den Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Dabei wurden in der Formulierung des Autors Karl-Peter Schwarz in der FAZ „Zehntausende Kosaken, Kaukasier, Slowenen und Kroaten aus Österreich an die Sowjetunion und an Titos kommunistische Partisanen ausgeliefert. Die Geschichte einer Völkerwanderung, die im GULag und in jugoslawischen Massengräbern endete.“ Die Geschehnisse wurden unter anderem von dem 1945 in die USA ausgewanderten Maler Sergei Grigorjewitsch Korolkow in dem Gemälde Die Auslieferung der Kosaken in Lienz künstlerisch verarbeitet. Der einstige Freund von Michail Scholochow hatte bereits dessen Roman Der stille Don illustriert.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kosakenstein (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kosakenstein
Gußstahlwerkstraße,

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Gußstahlwerkstraße
8750 , Katastralgemeinde Judenburg
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Kultwagen von Strettweg
Kultwagen von Strettweg

Der Kultwagen von Strettweg (auch Strettweger Opferwagen) ist ein im 7. Jahrhundert v. Chr. gefertigter bronzener Kultwagen, der 1851 beim Planieren eines Fürstengrabs der Hallstattkultur in Strettweg bei Judenburg in Österreich gefunden wurde. Neben dem Wagen wurden weitere Grabbeigaben, wie Schmuck und Amphoren aus Bronze, eiserne Waffen und Zaumzeug gefunden. Der 46,2 Zentimeter hohe Wagen besteht aus einer viereckigen, durchbrochenen Grundplatte mit vier Speichenrädern. Zentral auf dem Wagen steht eine etwa 32 Zentimeter hohe weibliche Gestalt, die mit erhobenen Händen einen schalenförmigen Gegenstand trägt. Neben ihr wird die Schale durch zwei scherenförmige Stützen gehalten. Auf der Schale ruht ein nahezu halbkugeliger Kessel, der von einem durchbrochenen Rand mit schneckenförmiger Verzierung abgeschlossen wird. Neben der Kesselträgerin stehen zahlreiche weitere Figuren in Form von stehenden und berittenen Menschen sowie pferde- und hirschähnlichen Tieren. Die dargestellte Szene wird als Opferszene interpretiert. Der Wagen diente vermutlich als Kultobjekt, zur Aufnahme von Trankopfern. Der Strettweger Opferwagen wurde 2009 restauriert und steht im Original im Archäologiemuseum Schloss Eggenberg, Teil des Universalmuseums Joanneum in Graz. Eine Kopie ist im Museum Murtal in Judenburg ausgestellt. Der Versicherungswert beträgt 50 Millionen Euro. Im Umfeld des Kultwagengrabes sind bei Grabungen in den letzten Jahrzehnten weitere bedeutende Funde gemacht worden. Hierzu zählen neben den Fürstengräbern in unmittelbarer Nähe u. a. die Siedlung auf dem Falkenberg und ein weiteres Gräberfeld im Pölstal.