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Kulturmeile (Bremen)

Innerortsstraße in BremenKultur (Bremen)Mitte (Bremen)

Kulturmeile ist die Bezeichnung für einen Straßenabschnitt in den Bremer Ortsteilen Altstadt und Ostertor. Sie ist in etwa deckungsgleich mit dem östlichsten Teilstück der Straße Am Wall und erstreckt sich über knapp 300 Meter vom östlichen Ende der Altstadt durch die Wallanlagen bis hin zum Goetheplatz. Die inoffizielle Namensgebung beruht auf der hohen baulichen Dichte kultureller Institutionen an dieser Achse. Von West nach Ost sind dies: Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Bremen im Wall-Forum Kunsthalle Bremen Gerhard-Marcks-Haus Wilhelm-Wagenfeld-Haus Dokumentationsstätte Gefangenenhaus Ostertorwache Villa Ichon Theater BremenDurch ihre Lage fungiert die Kulturmeile als Bindeglied zwischen der Altstadt auf der einen und den alternativen, multikulturell geprägten Straßenzügen des „Viertels“ auf der anderen Seite. Zudem ist sie Bestandteil der Streckenführung des alljährlichen Bremer Samba-Karnevalsumzugs sowie Standort einiger Bühnen des Straßenzirkusfestivals La Strada und wird auch für das ViertelFest genutzt. Über die Straßenbahnlinien 2 und 3 sowie die Buslinie 35 mit ihrer gemeinsamen Haltestelle Theater am Goetheplatz ist sie in das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs eingebunden. Die von der BREPARK GmbH betriebene und über den Osterdeich anzufahrende Tiefgarage Ostertor/Kulturmeile ist für den Individualverkehr geöffnet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kulturmeile (Bremen) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Kulturmeile (Bremen)
Am Wall, Bremen Mitte (Stadtbezirk Bremen-Mitte)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 53.072914 ° E 8.814474 °
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Adresse

Gerhard-Marcks-Haus (Bildhauermuseum)

Am Wall 208
28195 Bremen, Mitte (Stadtbezirk Bremen-Mitte)
Bremen, Deutschland
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In der Umgebung

Freiheitskämpfer (Skulptur)
Freiheitskämpfer (Skulptur)

Die Skulptur Freiheitskämpfer in Bremen-Mitte wird in der Liste der Denkmale und Standbilder der Stadt Bremen geführt. Die Plastik aus Bronze auf einem Betonsockel stammt von dem Berliner Künstler Fritz Cremer. Sie wurde 1984 zum Gedenken an Mildred Harnack und Harro Schulze-Boysen beim Wilhelm-Wagenfeld-Haus in den Bremer Wallanlagen aufgestellt. Cremer, so die Bildungsbehörde, „schuf die Plastik bereits 1947. Er widmete sie mit einer Sockelinschrift seinen hingerichteten Freunden und den Kämpfern: ‚Diese Figur widme ich meinen hingerichteten Freunden der Schulze-Boysen-Harnack-Gruppe sowie Walter Husemann, Elisabeth und Kurt Schumacher, Erika von Brockdorff und Willy Schürmann‘.“ 1983 wurde Cremer Preisträger des Bremer Bildhauerpreises. Er übergab Bremen einen Nachguss seines Kunstwerkes, dass in Berlin steht.Von Cremer stammt u. a. das Buchenwald-Denkmal (1958), das Denkmal für das KZ Mauthausen (1967) und die Figurengruppe für das KZ Ravensbrück (1965). Mildred Harnack (1902–1943, Literaturwissenschaftlerin) und Harro Schulze-Boysen (1909–1942, Publizist und Offizier der Luftwaffe) waren Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, die in der so genannten Roten Kapelle auch für den sowjetischen Nachrichtendienst NKGB arbeiteten. Die oben genannten Walter Husemann (1909–1943, Redakteur), Elisabeth Schumacher (1904–1942, Grafikerin), Kurt Schumacher (1905–1942, Bildhauer), Erika Gräfin von Brockdorff (1911–1943, Bürofachkraft) und Willy Schürmann (1900–1943, Schauspieler) waren mit vielen Anderen Wegbegleiter im Widerstand; alle wurden hingerichtet.