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Menzenberg

Gemarkung HonnefOrt in Bad Honnef
Haus Parzival
Haus Parzival

Menzenberg ist ein südöstlicher Teil von Selhof, einem Stadtteil von Bad Honnef im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis.

Auszug des Wikipedia-Artikels Menzenberg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.629722 ° E 7.245278 °
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Adresse

Menzenberg 14
53604 , Selhof
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Haus Parzival
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In der Umgebung

Hagerhof (Bad Honnef)
Hagerhof (Bad Honnef)

Hagerhof ist eine Ortslage bzw. ein Wohnplatz von Bad Honnef, einer Stadt im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis, am Rande von Menzenberg. In Hagerhof liegen das Schloss Hagerhof mit Schulgebäuden sowie der Reiterhof Gut Limpich. Hagerhof liegt auf etwa 105 m ü. NHN auf einem nach Osten zum Rheinwesterwälder Vulkanrücken (Niederwesterwald) ansteigenden Gelände. Im Westen grenzt ein Wald das Gelände von einer Freifläche rund um ein Tagungshotel sowie von nordöstlichen, berglagigen Ausläufern Rheinbreitbachs ab. Im Osten wird es selbst durch eine umfangreiche, zum Hagenberg ansteigende Grünfläche begrenzt, an deren südwestlichen Ende sich ein Umspannwerk befindet. Der Honnefer Graben, ein Grenzbach zwischen Rheinbreitbach und Bad Honnef, verläuft oberhalb von Hagerhof. Ein von drei Quellbächen, die unterhalb der Breiten Heide entspringen, bewässerter Bachlauf mündet in einen zu Hagerhof gehörenden Teich. Frühere Flurbezeichnungen lauteten Am Hagerhof sowie Im Hager Weinberg. Das Gut Hagerhof wurde erstmals 1635 erwähnt und entwickelte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts zum heutigen schlossartigen Anwesen. 1816 zählte der Hof unter der Bezeichnung Haggerhof noch acht Einwohner, 1885 umfasste er vier Wohngebäude mit 37 Einwohnern. Die Stallgebäude des Guts Limpich entstanden ab 1880 und wurden 1904 durch eine Remise und eine Reithalle im Jugendstil nach einem Entwurf des Architekten Hermann Eberhard Pflaume ergänzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Gebäude des Guts Limpich zeitweise Standort einer Fischkonservierungsfabrik. 1945 wurde die Reithalle ausgebaut und nach 1949 von Angehörigen der Alliierten Hohen Kommission genutzt, die den gesamten Hagerhof beschlagnahmt hatte. Anschließend konnte der Reitbetrieb wiederaufgenommen werden. 1955 erfolgte ein Umbau von Teilen der Stallgebäude zu einer Wohnung. 1959 wurde das Gut Limpich vom Schloss Hagerhof abgetrennt. 1989 ließ ein neuer Eigentümer auch Teile des Remisengebäudes zu Wohnungen um- und anbauen. Die Stallgebäude des Guts Limpich stehen als Baudenkmal unter Denkmalschutz.

Führungsakademie der Deutschen Bundespost
Führungsakademie der Deutschen Bundespost

Die Führungsakademie der Deutschen Bundespost (Langform: Akademie für Führungskräfte der Deutschen Bundespost) war eine 1969 gegründete Fortbildungseinrichtung des Bundesministeriums für das Post- und Fernmeldewesen, die zuletzt in Bad Honnef ansässig war. Die Akademie wurde im September 1969 gegründet, um eine Ausbildung der Mitarbeiter des gehobenen und höheren Dienstes der Bundespost in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und den Verwaltungen zu ermöglichen. Sie hatte einen Beirat mit Vertretern des Ministeriums sowie der Gewerkschaften und wurde von einem Präsidenten geleitet. Am 2. März 1970 wurde die Akademie in Bonn durch den damaligen Postminister Georg Leber feierlich eröffnet. 1980 wurde mit einem Neubau für die Akademie in ländlicher Umgebung am Rande des Bad Honnefer Stadtteils Selhof (Limbicher Weg 55) begonnen, der nach Richtfest im Mai 1981 im Herbst 1982 bezogen werden konnte. Er nahm Kosten von 23 Millionen DM in Anspruch und verfügt(e) über 100 Gästezimmer sowie 15 Tagungs- und Seminarräume. Dort wurde zunächst auch das im selben Jahr gegründete und ebenfalls zum Bundespostministerium gehörende Wissenschaftliche Institut für Kommunikationsdienste (WIK) angesiedelt, das kurz darauf innerhalb des Stadtgebiets umzog und hier bis heute in öffentlicher Trägerschaft besteht. Die Akademie führte jährlich rund 220 Veranstaltungen für 5.000 Teilnehmer durch (Stand: 1985).Im Zuge der zweiten Postreform 1995 wurde die Einrichtung zur Akademie für Führungskräfte der privatwirtschaftlichen Deutschen Telekom AG – eine weitere bestand in Berlin – umgewandelt und ab 2002 zu einem von mehreren Tagungshotels der Deutschen Telekom mit jährlich 8.000–12.000 Übernachtungen. 2007 verkaufte diese die Immobilie an einen israelischen Investor und mietete sie fortan zurück; seit 2009 wurde sie wie die anderen Tagungshotels der Telekom über ein Tochterunternehmen als Commundo Tagungshotel betrieben. Aufgrund der Konzentration des Unternehmens auf das Kerngeschäft sollen die Commundo-Hotels nach und nach geschlossen werden, das Hotel in Bad Honnef stellte Ende Juni 2018 noch vor Ablaufen des ursprünglichen Mietvertrags seinen Betrieb ein. Neuer Nutzer der Immobilie ist seit dem 1. Oktober 2018 die zuvor in Bonn-Bad Godesberg beheimatete Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (FortAFin).

Steinsbüscher Hof
Steinsbüscher Hof

Der Steinsbüscher Hof ist ein Gehöft in Bad Honnef, einer Stadt im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Der Hof liegt nordöstlich von Selhof in Hanglage am Waldrand auf 140 m ü. NHN nahe dem unteren Eingang des Mucher Wiesentals, das von Bad Honnef aus in die südlich an das Siebengebirge anschließenden Berge des Rheinwesterwälder Vulkanrückens hinaufführt. Am Hof führt der Servatiusweg vorbei, der bei Aegidienberg an der Servatiuskapelle endet. Der Steinsbüscher Hof geht auf ein Haus zurück, das dort 1591 von einem Amtmann des Amtes Löwenburg errichtet wurde. Bereits ab 1594 gehörte es einem Junker Metternich, der bzw. dessen Nachkommen das Haus spätestens bis 1678 zu einem Hof ausgebaut hatten. Zu ihm gehörte ein Weingarten mit einer Fläche von dreieinviertel Morgen. Die damalige Bezeichnung des Hofs bzw. des umliegenden Flurstücks lautete Ahm Steinbusch. 1682 bzw. 1706/1707 war der Hof verpachtet, 1746 gehörte er zu den im Rahmen einer sogenannten „Kellervisitation“ im Kirchspiel Honnef aufgesuchten Winzerhöfen. 1751 wurde er in das Unterpfand der Jesuiten gestellt, in deren Besitz der Hof auf diese Weise 1766 überging. Unter der Pächterin Rungen (bis 1837) gehörte zum Hof eine Fläche von 49 Morgen. Im Zuge der Säkularisation in den rechtsrheinischen Gebieten ab 1803 fiel der Steinsbüscher Hof von den Jesuiten 1815 an den preußischen Staat und wurde 1835 für 1.310 Reichstaler verkauft. 1885 zählte der Wohnplatz Steinsbüscherhof sechs Einwohner in einem Gebäude, bei dem es sich um einen Bruchsteinbau handelte. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er noch als Bauernhof mit Schweinezucht und Milchwirtschaft genutzt, in den 1920er-Jahren endete der zu wirtschaftlichen Zwecken betriebene Obstanbau. Um 1920 kamen am Mucherwiesenweg unterhalb des ursprünglichen Hofes Reitställe hinzu. Seinerzeit gehörte zum Hof auch der nördlich davon auf gleicher Höhe gelegene Sonderbusch. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin erlitt der Hof im März 1945 schwere Schäden und wurde später als Villa in Formen niederrheinischer Architektur wiederaufgebaut. In den 1990er-Jahren erfolgte eine Restaurierung des Hofes, seit 2006 dient er als Schönheitsklinik.