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Synagoge (Coesfeld)

Baudenkmal in CoesfeldChristuskircheEhemalige Synagoge in Nordrhein-WestfalenJudentum im Kreis CoesfeldKirchengebäude in Coesfeld
Kirchengebäude in EuropaUmgenutztes Bauwerk im Kreis CoesfeldUmgewidmetes Kirchengebäude
Coesfeld ehemalige Synagoge
Coesfeld ehemalige Synagoge

Die ehemalige Synagoge in Coesfeld, einer Stadt in Nordrhein-Westfalen im westlichen Münsterland, wurde 1810 als jüdisches Gotteshaus eingeweiht. Von 1966 bis 2012 diente es der Coesfelder Baptistengemeinde als Gotteshaus. Die Synagoge befindet sich in der Weberstraße 7. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Synagoge (Coesfeld) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Synagoge (Coesfeld)
Weberstraße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.9465538 ° E 7.169229 °
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Adresse

Ehemalige Synagoge

Weberstraße 7
48653
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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linkWikiData (Q2375011)
linkOpenStreetMap (47381341)

Coesfeld ehemalige Synagoge
Coesfeld ehemalige Synagoge
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In der Umgebung

Coesfelder Kreuz (Kruzifix)
Coesfelder Kreuz (Kruzifix)

Das Coesfelder Kreuz ist ein Gabelkreuz, das sich in der Coesfelder Pfarrkirche St. Lamberti befindet. Es ist das größte seiner Art in Deutschland und beeindruckt vor allem durch die besonders deutliche Darstellung des Leidens. Das Kreuz ist insgesamt 3,24 m hoch und 1,94 m breit, während die Christusfigur eine Größe von 2,09 m bei einer Armspannweite von 1,84 m hat. Der Korpus des im 14. Jahrhundert von einem unbekannten Künstler geschaffenen Kruzifixes ist aus Walnussholz geschnitzt; aus einem einzigen Stamm von mindestens 48 cm Durchmesser, während der Künstler für beide Arme, Kreuzstamm und -balken Eichenholz verwendete. Die heute glatte Oberfläche war ursprünglich mit aus Grundierung geformten Adern bzw. Wunden deutlich plastischer und zudem noch farbig gefasst. Das Haupt wirkt heute etwas kleiner proportioniert, da die aus Werg und Leim nachmodellierten Haare nicht mehr vorhanden sind. In der linken Brust sowie im Kopf befinden sich Aushöhlungen zur Aufnahme verschiedener Reliquien, darunter auch eine Kreuzreliquie, so dass das Coesfelder Kreuz schon früh als „wundertätig“ galt und zum Ziel von Wallfahrten wurde. Eine Kreuzreliquie ist heute noch das Zentrum des Kultes. Zu den Kreuztrachten ist das auch anderswo zu vergleichbaren Anlässen in konfessionell-katholisch geprägten Regionen übliche Schmücken der Straßen bzw. Häuser mit Fahnen und Wimpeln noch an manchen Abschnitten des Prozessionsweges anzutreffen.