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Teradaya-Vorfall (1862)

Edo-ZeitGeschichte (Kyōto)Konflikt 1862
京都 寺田屋
京都 寺田屋

Der Teradaya-Vorfall (japanisch 寺田屋事件 Teradaya-jiken oder 寺田屋騒動 Teradaya-sōdō) ereignete sich am 21. Mai 1862 (Bunkyū 2) im Teradaya-Ryokan im heutigen Fushimi-ku im Süden von Kyōto. Dabei verhinderte der Regent von Satsuma, Shimazu Hisamitsu, einen Anschlag auf Offizielle des Kaiserhofs und des Shōgunats, der von ihm untergebenen Samurai geplant worden war. Vier Jahre später, im Jahr 1866 (Bunkyū 6), ereignete sich im selben Ryokan ein weiterer Zwischenfall, der ebenfalls als Teradaya-Vorfall (japanisch 寺田屋遭難 Teradaya-sōnan) bezeichnet wird.

Auszug des Wikipedia-Artikels Teradaya-Vorfall (1862) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Teradaya-Vorfall (1862)
南浜通, Kyōto 伏見区

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薩摩九烈士の碑

南浜通
612-8046 Kyōto, 伏見区
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Fushimi Inari-Taisha
Fushimi Inari-Taisha

Der Fushimi Inari-Taisha (jap. 伏見稲荷大社, auch bekannt unter dem Namen Oinari-san) ist ein Shintō-Schrein im Stadtbezirk Fushimi der Stadt Kyōto. Er ist dem Kami Inari gewidmet und ist der Hauptschrein etwa eines Drittels aller Inari-Schreine in Japan. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Shintō-Schreinen in Kyōto. Darüber hinaus zählt er auch die meisten Besucher aller Shintō-Schreine in Japan, besonders zu Neujahr (vgl. Hatsumōde) und zum uma no hi im Februar, dem japanischen Tag des Pferdes, an dem der Schrein seit 708 das – von allen Inari-Schreinen begangene – Hatsu-uma-matsuri ausrichtet. Im Fushimi Inari-Taisha heißt es allerdings Hatsu-uma-tai-sha und dauert volle 21 Tage. Besonders bekannt sind die Alleen aus Tausenden von orangen Torii auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen sind. Sie führen einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze, ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein, das Allerheiligste (in diesem Fall ein Spiegel) öffentlich einsehbar ist. Der Fushimi Inari-Taisha gehört zu den wenigen Schreinen (tanritsu-jinja genannt), die nicht nach Kriegsende dem neu gegründeten Dachverband Jinja Honchō („Vereinigung der Shintō-Schreine“) beitraten. Charakteristisch für alle Inari Schreine sind die Fuchsstatuen (Boten der Gottheit Inari), die meist rote Lätzchen um den Hals und den sogenannten Dharma-Schlüssel oder ein Wunschjuwel im Maul haben. Diese Gegenstände symbolisieren die magisch-religiöse Macht der Füchse.