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Kamo (Fluss)

Fluss in AsienFluss in JapanGeographie (Präfektur Kyōto)Gewässersystem Seto-Inlandsee
Kamogawa sakura
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Der Kamo (jap. 鴨川 oder 賀茂川 Kamogawa) ist ein Fluss, der durch Kyōto fließt. Er ist 31 Kilometer lang und ein Nebenfluss des Yodo. Vom Berg Sajikigatake nördlich von Kyōto kommend, fließt er durch das Stadtzentrum und verbindet sich bei Fushimi mit dem Katsura. Das Flussufer ist ein Spazierweg für Anwohner und Touristen. Im Sommer eröffnen Restaurants Außenplätze mit Blick auf den Fluss. In ganz Kyōto gibt es Wege, auf denen man entlang des Flusses laufen kann. Obwohl der Wasserstand für gewöhnlich relativ niedrig ist – an den meisten Stellen weit unter einem Meter – werden niedergelegene Stellen manchmal während der Regenzeit überflutet. Demachiyanagi (出町柳) im Norden Kyōtos, wo der Kamo in den Takano (高野川 Takano-gawa) fließt, ist ein Ort für sommerliche Grillfeste.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kamo (Fluss) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kamo (Fluss)
京都八幡木津自転車道線, Kyōto 伏見区

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Breitengrad Längengrad
N 34.931416666667 ° E 135.73723611111 °
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京都八幡木津自転車道線

京都八幡木津自転車道線
612-8466 Kyōto, 伏見区
Japan
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Kamogawa sakura
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Fushimi Inari-Taisha
Fushimi Inari-Taisha

Der Fushimi Inari-Taisha (jap. 伏見稲荷大社, auch bekannt unter dem Namen Oinari-san) ist ein Shintō-Schrein im Stadtbezirk Fushimi der Stadt Kyōto. Er ist dem Kami Inari gewidmet und ist der Hauptschrein etwa eines Drittels aller Inari-Schreine in Japan. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Shintō-Schreinen in Kyōto. Darüber hinaus zählt er auch die meisten Besucher aller Shintō-Schreine in Japan, besonders zu Neujahr (vgl. Hatsumōde) und zum uma no hi im Februar, dem japanischen Tag des Pferdes, an dem der Schrein seit 708 das – von allen Inari-Schreinen begangene – Hatsu-uma-matsuri ausrichtet. Im Fushimi Inari-Taisha heißt es allerdings Hatsu-uma-tai-sha und dauert volle 21 Tage. Besonders bekannt sind die Alleen aus Tausenden von orangen Torii auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen sind. Sie führen einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze, ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein, das Allerheiligste (in diesem Fall ein Spiegel) öffentlich einsehbar ist. Der Fushimi Inari-Taisha gehört zu den wenigen Schreinen (tanritsu-jinja genannt), die nicht nach Kriegsende dem neu gegründeten Dachverband Jinja Honchō („Vereinigung der Shintō-Schreine“) beitraten. Charakteristisch für alle Inari Schreine sind die Fuchsstatuen (Boten der Gottheit Inari), die meist rote Lätzchen um den Hals und den sogenannten Dharma-Schlüssel oder ein Wunschjuwel im Maul haben. Diese Gegenstände symbolisieren die magisch-religiöse Macht der Füchse.