Brandanschlag auf Kyōto Animation
Der Brandanschlag auf das japanische Studio Kyōto Animation ereignete sich am 18. Juli 2019 in Fushimi-ku, Kyōto. Ein zum Tatzeitpunkt 41-jähriger Japaner legte das Feuer, indem er eine brennbare Flüssigkeit in mehrere Büros sowie über mehrere Mitarbeiter schüttete und entzündete. Bei der Brandstiftung kamen 36 Menschen ums Leben und weitere 34 erlitten teils schwere Verletzungen. Ein Mitarbeiter des Animationsstudios verfolgte den Täter einige Häuser weiter, wo dieser dann von der Polizei festgenommen werden konnte. Das Ereignis forderte damit mehr Todesopfer als der Messerangriff von Sagamihara im Jahre 2016 (19 Tote) und wurde als einer der größten Massenmorde in Japan seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Aufgrund der Schwere der Verletzungen, die der Täter selbst erlitten hatte, und dessen Behandlung sowie der Anfertigung eines psychologischen Gutachtens konnte der Gerichtsprozess erst im September des Jahres 2023 beginnen. Am 25. Januar 2024 wurde der Täter vom Präfekturgericht Kyōtō zum Tode verurteilt.
Auszug des Wikipedia-Artikels Brandanschlag auf Kyōto Animation (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Brandanschlag auf Kyōto Animation
Kyōto 伏見区
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京都アニメーション
1
612-8007 Kyōto, 伏見区
Japan
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