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Brandanschlag auf Kyōto Animation

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Kyoto animation arson attack 1 20190721
Kyoto animation arson attack 1 20190721

Der Brandanschlag auf das japanische Studio Kyōto Animation ereignete sich am 18. Juli 2019 in Fushimi-ku, Kyōto. Ein zum Tatzeitpunkt 41-jähriger Japaner legte das Feuer, indem er eine brennbare Flüssigkeit in mehrere Büros sowie über mehrere Mitarbeiter schüttete und entzündete. Bei der Brandstiftung kamen 36 Menschen ums Leben und weitere 34 erlitten teils schwere Verletzungen. Ein Mitarbeiter des Animationsstudios verfolgte den Täter einige Häuser weiter, wo dieser dann von der Polizei festgenommen werden konnte. Das Ereignis forderte damit mehr Todesopfer als der Messerangriff von Sagamihara im Jahre 2016 (19 Tote) und wurde als einer der größten Massenmorde in Japan seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Aufgrund der Schwere der Verletzungen, die der Täter selbst erlitten hatte, und dessen Behandlung sowie der Anfertigung eines psychologischen Gutachtens konnte der Gerichtsprozess erst im September des Jahres 2023 beginnen. Am 25. Januar 2024 wurde der Täter vom Präfekturgericht Kyōtō zum Tode verurteilt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Brandanschlag auf Kyōto Animation (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Brandanschlag auf Kyōto Animation
Kyōto 伏見区

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京都アニメーション

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612-8007 Kyōto, 伏見区
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Fushimi Inari-Taisha
Fushimi Inari-Taisha

Der Fushimi Inari-Taisha (jap. 伏見稲荷大社, auch bekannt unter dem Namen Oinari-san) ist ein Shintō-Schrein im Stadtbezirk Fushimi der Stadt Kyōto. Er ist dem Kami Inari gewidmet und ist der Hauptschrein etwa eines Drittels aller Inari-Schreine in Japan. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Shintō-Schreinen in Kyōto. Darüber hinaus zählt er auch die meisten Besucher aller Shintō-Schreine in Japan, besonders zu Neujahr (vgl. Hatsumōde) und zum uma no hi im Februar, dem japanischen Tag des Pferdes, an dem der Schrein seit 708 das – von allen Inari-Schreinen begangene – Hatsu-uma-matsuri ausrichtet. Im Fushimi Inari-Taisha heißt es allerdings Hatsu-uma-tai-sha und dauert volle 21 Tage. Besonders bekannt sind die Alleen aus Tausenden von orangen Torii auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen sind. Sie führen einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze, ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein, das Allerheiligste (in diesem Fall ein Spiegel) öffentlich einsehbar ist. Der Fushimi Inari-Taisha gehört zu den wenigen Schreinen (tanritsu-jinja genannt), die nicht nach Kriegsende dem neu gegründeten Dachverband Jinja Honchō („Vereinigung der Shintō-Schreine“) beitraten. Charakteristisch für alle Inari Schreine sind die Fuchsstatuen (Boten der Gottheit Inari), die meist rote Lätzchen um den Hals und den sogenannten Dharma-Schlüssel oder ein Wunschjuwel im Maul haben. Diese Gegenstände symbolisieren die magisch-religiöse Macht der Füchse.