place

Palazzo Pandolfini

Erbaut im 16. JahrhundertPalast in FlorenzRenaissancebauwerk in Florenz
Palazzo Pandolfini, view 02
Palazzo Pandolfini, view 02

Der Palazzo Pandolfini ist ein Palast in der florentinischen Via San Gallo 74 im Stil der Spätrenaissance. Kardinal Niccolò Pandolfini beauftragte zwischen 1513 und 1514 den Baumeister Raffaello Sanzio mit dem Entwurf des Palazzos, dessen Bau im Jahr 1516 begann. Sanzio konnte die Ausführung des Baus jedoch nicht selbst leiten. Diese Aufgabe erfüllte zuerst Giovanni Francesco da Sangallo. Nachdem dieser 1530 verstorben war, wurde der Bau von Bastiano da Sangallo weitergeführt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Palazzo Pandolfini (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Palazzo Pandolfini
Via San Gallo, Florenz Quartiere 1

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Palazzo PandolfiniBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.780793 ° E 11.259361 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Via San Gallo 74
50120 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
mapBei Google Maps öffnen

Palazzo Pandolfini, view 02
Palazzo Pandolfini, view 02
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Accademia di Belle Arti (Florenz)
Accademia di Belle Arti (Florenz)

Die Accademia di Belle Arti in Florenz, kurz Accademia, war die erste Akademie für Malerei in Europa. Sie wurde 1563 unter der Schirmherrschaft des Cosimo I. de’ Medici von Giorgio Vasari, Agnolo Bronzino und Bartolomeo Ammanati gegründet, drei der bedeutendsten Künstler des Manierismus. Sie trägt seit 1784 den Namen Accademia di Belle Arti Firenze. Den Betrieb nahm die Accademia in der Kirche Santissima Annunziata auf. Als die Accademia entschied, mit Artemisia Gentileschi (1593–1653) eine Frau aufzunehmen, kam dies einer Sensation gleich. Großherzog Leopold der Toskana dekretierte 1784, dass alle Malschulen in Florenz unter einem Dach und unter der Leitung der Accademia zusammengefasst werden sollten, und dass sie eine Galerie mit Gemälden alter Meister enthalten solle, um den jungen Künstlern bei ihren Studien zu helfen. Die Accademia und die zugehörige Galerie erfüllen auch heute noch diesen Auftrag, jetzt in einem früheren Konvent und Hospiz in der Via Ricasoli. Der Großherzog entschied darüber hinaus, dass zu den Künsten, die von der Accademia gefördert werden sollten, die Musik und die Kunstrestaurierung gehören sollten, so dass seitdem das Cherubini-Konservatorium und das Opificio delle Pietre Dure dazu gehören. In dem Museum der Accademia stehen der David von Michelangelo, seit er 1873 von seinem Standplatz am Palazzo Vecchio zu seinem Schutz hierher gebracht wurde, ebenso wie seine Gefangenen (Prigioni), die für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren, Giambolognas Originalplastiken für den Raub der Sabinerinnen, sowie herausragende Gemälde aus dem Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt der Galleria dell’Accademia ist die Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Sie ist damit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Florenz.