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Palazzo dei Pittori

Bauwerk des Historismus in FlorenzErbaut im 19. JahrhundertKünstlerhausNeorenaissancebauwerk in ItalienPalast in Florenz
Palazzo Dei Pittori
Palazzo Dei Pittori

Der Palazzo dei Pittori, deutsch Malerpalast, auch Casa Swertschkoff genannt, ist ein Künstlerhaus im Baustil der Neorenaissance in Florenz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Palazzo dei Pittori (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Palazzo dei Pittori
Viale Giovanni Milton, Florenz Quartiere 5

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N 43.784693 ° E 11.257434 °
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Adresse

Viale Giovanni Milton 49
50129 Florenz, Quartiere 5
Toskana, Italien
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Palazzo Dei Pittori
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Florenz
Florenz

Florenz (italienisch Firenze [fiˈrεnʦe]) ist eine italienische Großstadt mit 362.353 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Nach Einwohnern ist sie die achtgrößte Stadt Italiens. Florenz ist die Hauptstadt sowie größte Stadt der Region Toskana und der Metropolitanstadt Florenz, in der etwa eine Million Menschen leben. Das Wappen zeigt die Florentiner Lilie. Florenz ist für seine Geschichte berühmt. Als Zentrum des spätmittelalterlichen europäischen Handels- und Finanzwesens war sie eine der reichsten Städte des 15. und 16. Jahrhunderts. Florenz gilt als die Wiege der Renaissance. Aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung – insbesondere für die bildende Kunst – wurde sie schon im 19. Jahrhundert auch als das „italienische Athen“ bezeichnet. Durch die mächtige Dynastie der Familie Medici stieg Florenz in der Renaissance zu einer der florierendsten Metropolen Europas auf. Zahlreiche Künstler und Gelehrte waren hier beheimatet: Leonardo da Vinci verbrachte große Teile seiner Jugend in Florenz, Michelangelo fand Unterschlupf in der Kirche der Medici, Galileo Galilei wohnte als Hofmathematiker in den Palästen der Medici. Von 1865 bis 1871 war die Stadt die Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs Italien. Das historische Zentrum von Florenz zieht Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Laut Statista lag die Besucherzahl im Jahr 2024 bei 5,3 Mio. Die historische Innenstadt wurde von der UNESCO im Jahre 1982 zum Weltkulturerbe erklärt.

Accademia di Belle Arti (Florenz)
Accademia di Belle Arti (Florenz)

Die Accademia di Belle Arti in Florenz, kurz Accademia, war die erste Akademie für Malerei in Europa. Sie wurde 1563 unter der Schirmherrschaft des Cosimo I. de’ Medici von Giorgio Vasari, Agnolo Bronzino und Bartolomeo Ammanati gegründet, drei der bedeutendsten Künstler des Manierismus. Sie trägt seit 1784 den Namen Accademia di Belle Arti Firenze. Den Betrieb nahm die Accademia in der Kirche Santissima Annunziata auf. Als die Accademia entschied, mit Artemisia Gentileschi (1593–1653) eine Frau aufzunehmen, kam dies einer Sensation gleich. Großherzog Leopold der Toskana dekretierte 1784, dass alle Malschulen in Florenz unter einem Dach und unter der Leitung der Accademia zusammengefasst werden sollten, und dass sie eine Galerie mit Gemälden alter Meister enthalten solle, um den jungen Künstlern bei ihren Studien zu helfen. Die Accademia und die zugehörige Galerie erfüllen auch heute noch diesen Auftrag, jetzt in einem früheren Konvent und Hospiz in der Via Ricasoli. Der Großherzog entschied darüber hinaus, dass zu den Künsten, die von der Accademia gefördert werden sollten, die Musik und die Kunstrestaurierung gehören sollten, so dass seitdem das Cherubini-Konservatorium und das Opificio delle Pietre Dure dazu gehören. In dem Museum der Accademia stehen der David von Michelangelo, seit er 1873 von seinem Standplatz am Palazzo Vecchio zu seinem Schutz hierher gebracht wurde, ebenso wie seine Gefangenen (Prigioni), die für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren, Giambolognas Originalplastiken für den Raub der Sabinerinnen, sowie herausragende Gemälde aus dem Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt der Galleria dell’Accademia ist die Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Sie ist damit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Florenz.