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Webergasse

Altmarkt (Dresden)Fußgängerzone in DresdenInnerortsstraße in DresdenStraße in Europa
Fotothek df ps 0000081 003 Ruine der Bärenschänke, Portalgewände mit Koch undKel
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Die Webergasse war eine Straße in Dresden, die vom Altmarkt zur Wallstraße und zum Antonsplatz führte. Sie war eine bedeutsame Geschäftsstraße, wurde aber 1945 bei den Luftangriffen auf Dresden total zerstört und bei der ab 1946 beginnenden Großflächenenttrümmerung vollständig von Ruinen beräumt. Sie wurde in den Jahren 1962 bis 1999 von einer Ladenpassage im Stil der „internationalen Moderne“ und „skandinavischen Leichtigkeit“ abgelöst. Heute ist sie von einem Einkaufszentrum überbaut.

Auszug des Wikipedia-Artikels Webergasse (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Webergasse
Webergasse, Dresden Innere Altstadt (Altstadt)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.049261 ° E 13.734994 °
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Adresse

schnittgalerie

Webergasse 1
01067 Dresden, Innere Altstadt (Altstadt)
Sachsen, Deutschland
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Fotothek df ps 0000081 003 Ruine der Bärenschänke, Portalgewände mit Koch undKel
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In der Umgebung

Antonsplatz (Dresden)
Antonsplatz (Dresden)

Der Antonsplatz ist ein heute überbauter Platz am Westrand der Inneren Altstadt im Stadtzentrum Dresdens. Nach Schleifung der Festungswerke wurde er Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt und diente lange Zeit als Marktplatz. Am Antonsplatz befanden sich zwei Kaufhallen und die zentrale Post Dresdens, aus der das Fernmeldeamt hervorging. Außerdem war er Standort des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts sowie von Vorläufern der TU und der HfBK Dresden, zudem wurde am Antonsplatz das Dresdner Kunstgewerbemuseum gegründet. In den frühen 1890er Jahren überbaute man ihn erstmals mit der Markthalle Antonsplatz. Bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 wurden sämtliche anliegenden Gebäude zerstört oder zumindest so schwer beschädigt, dass sie in den Folgejahren abgerissen werden mussten. Der von Trümmern beräumte und wieder unbebaute Antonsplatz diente jahrelang als Parkplatz, seit 2002 in erster Linie den Kunden der nahen Altmarkt-Galerie. Nach dem Grundstückskauf 2013 begannen die beiden auch andernorts in Dresden tätigen Baugesellschaften Baywobau (Bayern) und CTR-Gruppe (Tschechien) 2015 mit der Wiederbebauung des Platzes von Süden her. Im November 2016 wurde das Haus Merkur I fertiggestellt, benannt nach der Bastion Merkur der Stadtbefestigung und als einziges noch mit der Anschrift Antonsplatz versehen (Hausnummern 1 und 1a). Ihnen folgten bis 2019 die Gebäude Merkur II und III, später umbenannt in (Boulevard am) Wall I und II.

Haus Wilsdruffer Straße 14
Haus Wilsdruffer Straße 14

Das Haus Wilsdruffer Straße Nr. 14 war ein frühbarockes Wohnhaus in Dresden. 1945 wurde das Gebäude während der Luftangriffe auf Dresden zerstört. Das Haus wurde wohl um 1660 für den Stadtprediger Christian Zimmermann erbaut. Der Hauseingang befand sich auf der linken Seite. Ein zweigeschossiger Holzerker mit leichter Quaderung an den Ecken befand sich vor dem zweiten Fenster rechts. Die Fenster waren entsprechend der Zimmer zusammengefasst. Der Giebel war zweigeschossig und im manieristischen Stil gehalten, mit fünf ionischen und drei korinthischen Pilastern mit reichem Roll- und Schweifwerk. Als Bekrönung dienten zwei Delphine mit verschlungenen Schweifen. Steche verweist das Gebäude in das Ende des 16. Jahrhunderts mit einem nachträglichen Umbau.Stefan Hertzig beschreibt, wie der an der Fassade angebrachte Dekor sich den beherrschenden, horizontalen und vertikalen Grundlinien unterordnete.Als Nutzung gibt altesdresden.de an (Erdgeschoss, später (ab ca. 1910) mit 1. Obergeschoss, darüber Wohnungen) 1896 Weinstube H. Schönrocks Nachf. 1911 Wein-Restaurant Zum schönen Haus, Inh. Max Ferdinand Müller, ab 1911 Zur Ritze, ab 1914 Bierritze 1920 (tatsächlich ab 1914) Spezialausschank des Münchner Hackerbräus, Inh. Georg Reinhard Um 1933 Residenz-Buffett und Café 1940 Rheinische Schoppenstuben Wilsdruffer Tor, Inh. Franz SeifertWährend der Luftangriffe auf Dresden 1945 zerstört wurde das Grundstück Ende der 1940er beräumt. Auf ihm befindet sich heute die Nordfahrbahn der heutigen Wilsdruffer Straße.