place

Adams Memorial

Denkmal im National Register of Historic Places (District of Columbia)Denkmal in Washington, D.C.Erbaut in den 1890er Jahren
Adams memorial SaintGaudens
Adams memorial SaintGaudens

Das Adams Memorial ist ein Grabstein in Sektion E auf dem Rock Creek Cemetery in Washington, D.C., dessen besonderes Merkmal eine allegorische Bronzeplastik des Bildhauers Augustus Saint-Gaudens ist. Die eingehüllte Figur sitzt auf einem Block aus Granit, der eine Seite eines sechseckigen Grundrisses darstellt, der von dem Architekten Stanford White entworfen wurde. 1891 errichtet, wurde das Denkmal durch den zur Politikerfamilie Adams gehörenden Autor und Historiker Henry Adams als Andenken an seine Frau Clover Hooper Adams gestiftet. Adams beauftragte Saint-Gaudens, sich an den ikonischen Darstellungen buddhistischer Verehrungskunst zu orientieren. Eine dieser Gestalten, Guanyin, die Bodhisattva des Mitgefühls, wird häufig als sitzende Figur dargestellt, die in Stoff gehüllt ist. Die Figur ist allerdings geschlechtslos dargestellt, wie Adams am 16. Dezember 1908 in einem Brief an Theodore Roosevelt erklärt. Henry Adams starb 1918 und wurde an der Seite seiner Frau in dem Grabmal beigesetzt. Saint-Gaudens war wohl durch seinen Aufenthalt in Frankreich auch von der Pariser Friedhofskunst beeinflusst. Saint-Gaudens’ Name für die Bronzestatue ist The Mystery of the Hereafter and The Peace of God that Passeth Understanding, aber die Öffentlichkeit benannte die Skulptur Grief – Trauer –, eine Bezeichnung, die Henry Adams nicht leiden mochte. In einem Brief, den er am 24. Januar 1908 an Homer Saint-Gaudens schrieb, wies er ihn an: Zum Zeitpunkt von Saint-Gaudens’ Tod galt die Skulptur als wichtiges Werk der US-amerikanischen Bildhauerei. Seine Bekanntheit inspirierte zumindest zu einer Nachahmung, der Black Aggie, die an General Felix Agnus für sein Grabmal verkauft wurde.Eine eingehende Studie des Grabmals und der Beziehung zwischen Clover und Henry Adams ist Clover: The Tragic Love Story of Clover and Henry Adams and Their Brilliant Life in America’s Gilded Age des Historikers Otto Friedrich. Das Adams Memorial wurde am 16. März 1972 als Objekt in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Adams Memorial (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Adams Memorial
North Capitol Street Northwest, Washington Fort Totten

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse Weblinks In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Adams MemorialBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 38.947384 ° E -77.010311 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Adams Memorial

North Capitol Street Northwest
20011 Washington, Fort Totten
District of Columbia, Vereinigte Staaten von Amerika
mapBei Google Maps öffnen

linkWikiData (Q351935)
linkOpenStreetMap (358960290)

Adams memorial SaintGaudens
Adams memorial SaintGaudens
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Columbia Heights (Washington, D.C.)

Columbia Heights ist ein Stadtviertel in Washington, D.C., das im Nordwest-Quadranten der Stadt liegt. Begrenzt durch die 16th Street NW, W Street NW, Florida Avenue NW, Barry Place NW, Sherman Avenue NW, Spring Road NW und New Hampshire Avenue NW, bildet das Viertel ein bedeutendes Einzelhandelszentrum für die Region; es beherbergt das Einkaufszentrum DC USA sowie zahlreiche weitere Restaurants und Geschäfte – vor allem entlang der stark gewerblich geprägten 14th Street. Columbia Heights ist die Heimat zahlreicher historischer Wahrzeichen, darunter der Meridian Hill (Malcolm X) Park, die National Baptist Memorial Church, die All Souls Church sowie eine Reihe von Botschaftsgebäuden. Das Viertel wurde nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg als Vorstadt entwickelt. Nach dem Bürgerkrieg beschleunigte sich das Wachstum des Gebiets in den frühen 1900er Jahren. Die Erweiterung des Straßenbahnnetzes von Washington, D.C. im Jahr 1914 machte das Viertel zu einem beliebten Wohnort für Bundesbedienstete. In den 1940er Jahren führte die Einstufung der Cardozo High School als Schule für „Farbige“ zu einem demografischen Wandel, und das Viertel wurde überwiegend von Afroamerikanern bewohnt. Die Unruhen in Washington, D.C. im Jahr 1968 verwüsteten das Gebiet; in den 1970er und 1980er Jahren folgten weitere Zeiten der Instabilität. Vor diesem Hintergrund änderte die Washington Metro den Verlauf der Green Line, um die von den Unruhen betroffenen Viertel an das Verkehrsnetz anzubinden. Ende der 1990er Jahre führte die Eröffnung der Station Columbia Heights zur Neugestaltung und Revitalisierung des Viertels. Heute zeichnet sich das Viertel durch eine vielfältige demografische Struktur aus.