Columbia Heights ist ein Stadtviertel in Washington, D.C., das im Nordwest-Quadranten der Stadt liegt. Begrenzt durch die 16th Street NW, W Street NW, Florida Avenue NW, Barry Place NW, Sherman Avenue NW, Spring Road NW und New Hampshire Avenue NW, bildet das Viertel ein bedeutendes Einzelhandelszentrum für die Region; es beherbergt das Einkaufszentrum DC USA sowie zahlreiche weitere Restaurants und Geschäfte – vor allem entlang der stark gewerblich geprägten 14th Street. Columbia Heights ist die Heimat zahlreicher historischer Wahrzeichen, darunter der Meridian Hill (Malcolm X) Park, die National Baptist Memorial Church, die All Souls Church sowie eine Reihe von Botschaftsgebäuden.
Das Viertel wurde nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg als Vorstadt entwickelt. Nach dem Bürgerkrieg beschleunigte sich das Wachstum des Gebiets in den frühen 1900er Jahren. Die Erweiterung des Straßenbahnnetzes von Washington, D.C. im Jahr 1914 machte das Viertel zu einem beliebten Wohnort für Bundesbedienstete. In den 1940er Jahren führte die Einstufung der Cardozo High School als Schule für „Farbige“ zu einem demografischen Wandel, und das Viertel wurde überwiegend von Afroamerikanern bewohnt. Die Unruhen in Washington, D.C. im Jahr 1968 verwüsteten das Gebiet; in den 1970er und 1980er Jahren folgten weitere Zeiten der Instabilität. Vor diesem Hintergrund änderte die Washington Metro den Verlauf der Green Line, um die von den Unruhen betroffenen Viertel an das Verkehrsnetz anzubinden. Ende der 1990er Jahre führte die Eröffnung der Station Columbia Heights zur Neugestaltung und Revitalisierung des Viertels. Heute zeichnet sich das Viertel durch eine vielfältige demografische Struktur aus.