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Marassi

Stadtteil von Genua
Panorama Marassi 01
Panorama Marassi 01

Marassi ist ein großflächiges Stadtviertel in der nord-östlichen Peripherie der italienischen Hafenstadt Genua. In unmittelbarer Nähe zu Marassi liegt einer der zwei Hauptbahnhöfe der Stadt, der Bahnhof Genova Brignole. Das Viertel erstreckt sich über das Gebiet zwischen den Flüssen Bisagno und Rio Fereggiano und grenzt im Norden an den Stadtteil Staglieno, in dem der gleichnamige Monumentalfriedhof liegt. Auf den hinterstehenden Anhöhen befinden sich die Viertel Biscione und Quezzi auf deren Territorien ein Großteil der historischen genuesischen Befestigungsanlagen liegen. Im Osten grenzt Marassi an den Stadtteil San Fruttuoso. Die Hauptstraßen in Marassi sind der nördliche Abschnitt des Corso Sardegna, der Corso de Stefanis (in Richtung Staglieno) und die Viale Virginia Centurione Bracelli, die das Viertel mit dem Stadtteil Biscione verbinden. Verwaltungstechnisch gehört der Stadtteil zum Munizip III Bassa Val Bisagno und umfasst seinerseits die Ortsteile Marassi, Quezzi, Fereggiano und Forte Quezzi, die zusammen 42.578 Einwohner zählen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Marassi (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Marassi
Via Marassi, Genua Marassi

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 44.417 ° E 8.9563 °
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Adresse

Via Marassi 5
16142 Genua, Marassi
Ligurien, Italien
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Panorama Marassi 01
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In der Umgebung

Staglieno
Staglieno

Staglieno (im Ligurischen: Stagén) ist ein Stadtteil der norditalienischen Hafenstadt Genua. Das Viertel, das bis 1873 autonom war und darauf zusammen mit fünf weiteren Gemeinden des Unteren Val Bisagno der Stadt Genua angegliedert wurden, gehört zusammen mit Molassana und Struppa zum Munizip IV – Media Valbisagno. Staglieno besteht aus den beiden Ortschaften Parenzo und San Pantaleo und hat eine Einwohnerzahl von 21.560. Das direkt oberhalb von Marassi und San Fruttuoso liegende Zentrum von Staglieno besteht aus modernen Wohnhäusern zu beiden Seiten des Flusses Bisagno. Zum Viertel zählen des Weiteren mehrere Siedlungen auf den rechten Anhöhen des Tals. Die steilere linke Talhälfe ist weniger stark besiedelt. Bis auf die im letzten Jahrhundert entstandenen Siedlungen im Bereich des Piazzale Parenzo und der Via Tortona gibt es keine nennenswerte urbanistischen Einheiten. Entlang der linken Uferstraße befinden sich hingegen mehrere Fabriken und Gewerbegebäude. Das Territorium von Staglieno beinhaltet auch die Täler einiger rechter Zuläufe des Bisagno (wie den Sturzbächen Veilino, Rio Cicala, Rio Trensasco und anderen) und wird im oberen Talabschnitt der rechten Seite des Bisagno von der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Stadtmauer von Genua begrenzt. Des Weiteren wird es nachdem das Forte Sperone passiert ist im weiteren Verlauf von dem Gebirgskamm, der das Val Bisagno vom Val Polcevera trennt, begrenzt. Das größte Nebental ist das Tal des Sturzbaches Veilano mit Längenausdehnung von circa 2,5 Kilometern. Der Bach entspringt am Monte Diamante (mit dem gleichnamigen Fort) und mündet in der Nähe des Monumentalfriedhofs in den Bisagno. Eigene Zuflüsse sind der Briscata, Campobinello, Casamavari und Poggetti. Heute weckt der Name des Stadtteils häufig Assoziationen mit dem Monumentalfriedhof Staglieno, der in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an der Mündung des Veilino erbaut wurde. Ursprünglich stammt der Name von einer antiken genuesischen Patrizierfamilie, die in dieser Gegend ihren Wohnsitz hatte.