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Robert-Bosch-Gesamtschule (Hildesheim)

Bildung und Forschung in HildesheimGanztagsschuleGegründet 1971Gesamtschule in NiedersachsenRobert-Bosch-Schule
Schule im Landkreis HildesheimTräger des Deutschen SchulpreisesUNESCO-Projektschule in DeutschlandUmweltschule in Europa
Robert Bosch School Hildesheim Germany
Robert Bosch School Hildesheim Germany

Die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim, dort als RBG abgekürzt, ist eine staatliche Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Sie ist nach Robert Bosch benannt, Gründer der Bosch GmbH, die ein Werk in der Stadt unterhält. In der Ganztagsschule mit 5-Tage-Woche werden über 1300 Schüler in 43 Klassen von rund 100 Lehrkräften unterrichtet und betreut (Stand: Dezember 2007). Die RBG in der Hildesheimer Nordstadt wurde 1971 gegründet und ist damit eine der jüngsten Schulen der Stadt. Zum Aufbau der Lehranstalt spendeten die ansässigen Bosch/Blaupunkt-Werke einen Betrag von 1 Million DM. Seit 1979 ist die Robert-Bosch-Gesamtschule eine von 17 ausgewählten UNESCO-Projektschulen in Niedersachsen und qualifizierte sich 1996 als Umweltschule in Europa. Im Jahr 2000 durfte sie sich als „Expo-Schule“ für das Land Niedersachsen auf der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover präsentieren. 2004 stellte sie den Bundessieger beim Bundeswettbewerb Mathematik. 2006 wurde die Schule ausgezeichnet als eine der Gesamtschulen mit besonderem Ganztagesangebot. Im Wettbewerb Jugend forscht errang sie 2007 den Sonderpreis des niedersächsischen Kultusministers. Im Dezember 2007 setzte sie sich als Hauptpreisträger im Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis durch.

Auszug des Wikipedia-Artikels Robert-Bosch-Gesamtschule (Hildesheim) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Robert-Bosch-Gesamtschule (Hildesheim)
Richthofenstraße, Hildesheim Nordstadt (Nordstadt)

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Breitengrad Längengrad
N 52.167963888889 ° E 9.9476805555556 °
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Adresse

Robert-Bosch-Gesamtschule

Richthofenstraße
31137 Hildesheim, Nordstadt (Nordstadt)
Niedersachsen, Deutschland
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Webseite
robert-bosch-gesamtschule.de

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In der Umgebung

KZ-Außenlager Hildesheim

Das KZ-Außenlager Hildesheim war ein Außenkommando des KZ Neuengamme. Es entstand zur Beseitigung der Schäden eines alliierten Luftangriffs am 22. Februar 1945 und bestand vom 2. März 1945 bis 26. März 1945. Der Rangierbahnhof in Hildesheim war durch die Bombardements völlig zerstört worden. Die SS schickte daher einige Tage nach dem Bombenabwurf aus Neuengamme 500 jüdische KZ-Häftlinge, die überwiegend aus Ungarn stammten, in die Stadt. Sie wurden in zwei Sälen im ersten Stock der Stadthalle Hildesheim (der umgebauten Dominikanerkirche) eingesperrt, wo sie auf einer 30 cm dicken Strohschicht nächtigen mussten. Kommandoführer war der von der Wehrmacht zur SS gekommene Hauptsturmführer Otto Thümmel, der bereits mehrere Außenlager und -kommandos geleitet hatte. Bewacht wurden die Häftlinge in der Stadthalle von einer kleinen SS-Wachmannschaft. Auf ihrem Weg zum Güterbahnhof, der mitten durch die Innenstadt führte, und bei der Arbeit wurden sie von Hildesheimer Volkssturm-Angehörigen beaufsichtigt, welche die Häftlinge mehrmals misshandelten. Die Häftlinge wurden jeden Tag elf Stunden einschließlich Samstag und Sonntag zu Aufräumungsarbeiten auf dem Bahnhofsgelände eingesetzt. Da bei den Bombardierungen Eisenbahnwaggons zerstört wurden, bestand, neben der Gefahr von Verletzungen durch scharfkantige Gegenstände und explodierende Blindgänger, die Chance, etwas Essbares aus den zerbombten Eisenbahnwaggons zu bekommen. Dennoch war ein Großteil der Häftlinge derart geschwächt, dass sie nicht arbeiten konnten und ins Krankenrevier mussten. Als am 22. März erneut ein Luftangriff auf Hildesheim erfolgte, wurde neben dem Haupt- und dem Güterbahnhof auch die Stadthalle zerstört. Daraufhin wurde das Lager, das mittlerweile im Freien errichtet worden war, aufgelöst. Etwa 200 bis 250 Häftlinge erreichten nach einem Fußmarsch von drei Tagen das Außenlager Stöcken in Hannover, das ebenfalls dem KZ Neuengamme untergeordnet war. Schließlich wurden sie ins KZ Bergen-Belsen überführt, wo sie Mitte April von britischen Truppen befreit wurden.