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Der Hafenarbeiter

Arbeit in der Bildenden KunstBronzeskulptur in HessenConstantin MeunierDenkmal in Frankfurt am MainFrankfurt-Sachsenhausen
Industriekultur Rhein-Main (Frankfurt am Main)Kunstwerk im öffentlichen RaumSchifffahrt (Hessen)Skulptur (1890)
Der Hafenarbeiter DSC 5349
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Der Hafenarbeiter ist eine im Jahr 1890 von Constantin Meunier geschaffene Bronzeplastik. Die Plastik steht am südlichen Brückenkopf der Friedensbrücke in Frankfurt am Main und erinnert daran, dass sich unmittelbar flussabwärts der Brücke auf deren nördlicher Seite der ehemalige Frankfurter Westhafen befindet, der von 1885 bis 1999 in Betrieb war. Seit 1910 befindet sich die Plastik an ihrem heutigen Standort. Von 1950 bis 1955 wurde sie wegen Bauarbeiten an der Brücke vorübergehend vor dem Städel aufgestellt. Die Figur ist etwas überlebensgroß und stellt einen Lastenträger in Arbeitskleidung dar. Zum Schutz des Nackens vor Kohlestaub und vor Wundscheuern beim Schleppen von Säcken aus Jutegewebe trägt er eine Art Kapuze als Nackenschutz. Die Plastik ist eine Stiftung des Unternehmers und damaligen Leiters der Cassella-Werke, Leo Gans. Für den Hafenarbeiter und eine zweite Meunier-Bronzeplastik in Frankfurt, Der Sämann, aufgestellt im Günthersburgpark, stellte er im Jahr 1899 150.000 Goldmark zur Verfügung. Gleichartige Plastiken befinden sich in Essen im Museum Folkwang, Antwerpen, Stockholm, Dresden, Kopenhagen und in Lima.

Auszug des Wikipedia-Artikels Der Hafenarbeiter (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Der Hafenarbeiter
Stresemannallee, Frankfurt am Main Sachsenhausen (Süd)

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Der Hafenarbeiter

Stresemannallee
60596 Frankfurt am Main, Sachsenhausen (Süd)
Hessen, Deutschland
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Der Hafenarbeiter DSC 5349
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Universitäts-Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene Frankfurt am Main

Das Universitäts-Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene Frankfurt am Main war ein erbbiologisches Forschungsinstitut der Universität Frankfurt in Frankfurt-Süd, das zugleich als amtsärztliche „erb- und rassenpflegerische“ Beratungsstelle diente. Nach der Gründung 1935 stand im Mittelpunkt der Forschung zunächst der Versuch, in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Gesundheitsamt einerseits eine „erbbiologische Bestandsaufnahme“ der Einwohner Frankfurts und andererseits der Bauernbevölkerung der 18 Dörfer der hessischen Schwalm zu erstellen. Im Rahmen der Funktion des Instituts als Beratungsstelle stellten die Mitarbeiter Erbgesundheitszeugnisse aus, erstellten Abstammungsgutachten und nahmen Gutachtertätigkeiten in Verfahren nach dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wahr. Das Institut und dessen Mitarbeiter waren auf diese Weise unmittelbar an der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenhygiene und der nationalsozialistischen Verfolgung der Sinti und Roma beteiligt. Als eine der größten Einrichtungen ihrer Art kam dem Institut Modellcharakter zu. Geleitet wurde es zunächst von Otmar Freiherr von Verschuer und von 1942 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges von Heinrich Wilhelm Kranz. Zu den bekanntesten Mitarbeitern gehörten Heinrich Schade, Hans Grebe, Gerhart Stein und Josef Mengele. Ab 1945 ging das Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene in dem Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Frankfurt am Main auf.

Gewerkschaftshaus (Frankfurt am Main)
Gewerkschaftshaus (Frankfurt am Main)

Das Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main ist ein denkmalgeschütztes Bürogebäude, das 1931 eingeweiht wurde. Das Hochhaus im Gutleutviertel ist heute Sitz des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Bezirk Hessen-Thüringen und Region Frankfurt-Rhein-Main und der Gewerkschaft ver.di Bezirk Frankfurt am Main und Region. 1901 hatte der ADGB das Frankfurter Gewerkschaftshaus an der Ecke Allerheiligenstraße / Stoltzestraße eröffnet. In den 1920er Jahren erwies sich dieses Gebäude als zu klein, so dass 1930 beschlossen wurde, einen Neubau zu errichten. Das Architekturbüro Taut & Hoffmann entwarf den Plan eines neungeschossigen Bürogebäudes, das neben den Büroräumen der Gewerkschaft noch ein Hotel, Gaststätten und Veranstaltungssäle enthielt. Chronologisch fiel das Gebäude in die Zeit des Neuen Frankfurt. Stadtplanerisch stand das Vorhaben stark in der Kritik. Heute fällt in der Skyline Frankfurts das 31 Meter hohe Gewerkschaftshaus nicht mehr auf, zur Zeit seiner Errichtung war es jedoch nach dem I.G.-Farben-Haus (35 m) das höchste Bürogebäude der Stadt. Es entstand in einem damaligen Villenviertel, dem ehemaligen Holzmannschen Park zwischen Untermainkai und Bürgerstraße. Das moderne Bürogebäude im Stil des Funktionalismus passte stilistisch nicht in die Architektur des Viertels und dominierte vom Main aus gesehen das Stadtbild. Es kam zu einem Gerichtsverfahren, das die Gewerkschaften in zweiter Instanz für sich entscheiden konnten. Das Oberlandesgericht Frankfurt genehmigte den Plan, verbot jedoch Hotelbetrieb und Gartenrestaurant. Das Gewerkschaftshaus wurde 1930 begonnen und bereits im Juli 1931 nach elfmonatiger Bauzeit eingeweiht. Der Stahlskelettbau mit einem Stützenraster von 6,50 m hat ein Flachdach und kostete 1,7 Millionen Reichsmark (in heutiger Währung und Kaufkraft 7,1 Millionen Euro). Etwa 4000 Quadratmeter Bürofläche stehen zur Verfügung. Nach der Machtergreifung der NSDAP Anfang 1933 wurden die freien Gewerkschaften verboten und das Haus wurde am 10. Mai 1933 von der Deutschen Arbeitsfront (DAF) übernommen, die das Haus als „Haus der Arbeit“ nutzte. Die Nationalsozialisten planten einen monumentalen Erweiterungsbau mit Front zum Untermainkai, der aber nie verwirklicht wurde. 1946 erhielten die neu gegründeten freien Gewerkschaften das Haus zurück. Die Bürgerstraße, an der das Gewerkschaftshaus liegt, wurde in Erinnerung an den Gewerkschaftsführer Wilhelm Leuschner in Wilhelm-Leuschner-Straße umbenannt. 1967 baute die IG Metall ihre Hauptverwaltung direkt neben dem Gewerkschaftshaus. Dieses Gebäude wurde 2003 durch einen Neubau ersetzt (das Hochhaus Main Forum).