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Rukowitzberg

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Geographie (Lindberg)

Der Rukowitzberg (auch Ruckowiesberg, Ruckwiesberg, Ruckowitzberg) ist 1269 m hoch und liegt direkt nördlich des bekannten Großen Falkenstein im Erweiterungsgebiet des Nationalpark Bayerischer Wald. Am Gipfel wird von einigen kleinen Felsblöcken gespickt, hin und wieder wird ein kleiner Ausblick frei. Weitaus interessanter sind die Schachten in diesem Gebiet, von denen der Ruckowitzschachten und der Sulzschachten in unmittelbarer Nähe liegen. Von diesen ehemaligen Almweiden, die für Wanderer ein willkommener Rastplatz sind, bietet sich ein guter Ausblick. Über den Rukowitzberg führt der Weitwanderweg E6 von Zwieslerwaldhaus auf den Großen Falkenstein, sodass ihn die allermeisten nicht als eigenständige Wanderung besuchen, sondern nur darüber wandern.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rukowitzberg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Rukowitzberg
Windwurf-Erlebnisweg,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 49.0947 ° E 13.2826 °
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Adresse

Infotafel Windwurf

Windwurf-Erlebnisweg
94227
Bayern, Deutschland
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In der Umgebung

Scheuereck (Lindberg)
Scheuereck (Lindberg)

Scheuereck ist ein 775 Meter hoch gelegener Weiler in der Gemeinde Lindberg am Fuße des Großen Falkensteins im Landkreis Regen. Ausgehend von dem Schachten Totenschädel wurde das Gebiet 1734 gerodet und diente den Lindberger Bauern seit 1771 als landwirtschaftliche Nutzfläche. 1800 entstand hier das erste Gebäude. 1828 baute Revierförster Rahner auf eigene Kosten zwei Pottasche-Sudhütten. Die Holzasche wurde an dieser Sammelstelle gereinigt und zu Aschensalz weiterverarbeitet, das die Glasfabriken benötigten. 1831 erbaute man hier, vermutlich auf dem Fundament einer der Sudhütten, die erste hölzerne Forst-Diensthütte, die 1848 aufgestockt und 1858 um einen Anbau vergrößert wurde. 1867 zog ein Waldarbeiter als Inwohner in ein kleines Haus unterhalb der Diensthütte. In diesem Haus wurde eine einfache Bierwirtschaft für die Waldarbeiter eingerichtet. 1892 kam es zum Bau des steinernen Forsthauses. Im 20. Jahrhundert wurde die Schankwirtschaft zu einer Ausflugsgaststätte ausgebaut. Nach der Renovierung des Hauses 1963 errichtete man daneben 1968 als Touristenattraktion ein Hirschgehege. Bei der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald 1997 wurde das Forsthaus Dienststelle des Nationalparks. Die Nationalparkverwaltung ließ das Gehege von knapp fünf auf jetzt neun Hektar Fläche vergrößern und einen Weg mitten durch das Gehege errichten. Am 6. Oktober 2007 eröffnete der Leiter der Nationalparkverwaltung Karl Friedrich Sinner das neu gestaltete Hirschgehege, das wie bisher mit zehn bis zwölf Stück Rotwild besetzt ist.

Totenschädel (Schachten)
Totenschädel (Schachten)

Der Totenschädel ist ein Schachten im Nationalpark Bayerischer Wald im niederbayerischen Landkreis Regen. Er liegt zwischen Scheuereck und Spiegelhütte in einer Höhenlage von etwa 800 Metern und ist damit der einzige erhaltene Schachten im Landkreis Regen, der sich nicht in den Hochlagen befindet. Über den zwei Hektar großen Schachten führt ein Wanderweg, dessen Verlauf teilweise mit einer alten Verbindung zwischen Bayern und Böhmen identisch ist. Einige hundert Meter oberhalb wurde eine Lanzenspitze aus der Merowingerzeit gefunden. Der für einen Schachten ungewöhnliche Name geht möglicherweise auf einen derartigen Fund zurück. „Totenschädel“ hieß die Stelle bereits vor der Anlage des Schachtens. 1731 reuteten Lindberger Bauern an der Stelle acht Tagwerk Wald. Die ursprüngliche Begründung war, der Wind habe so viele Bäume umgerissen, dass das Vieh nicht mehr durchkomme und das Wild hier keinen Einstand habe. Was die Bauern von den großen Mengen Holz nicht privat verbrauchen konnten, verbrannten sie an Ort und Stelle. Anschließend bauten sie in gleicher Verteilung Roggen an, den sie auch miteinander schnitten. Später wurde daraus jedoch, wie das bei allen anderen Schachten ursprünglich der Fall war, eine Viehweide. Bereits 1831 war der Schachten auf sechs Tagwerk (zwei Hektar) geschrumpft. Der Totenschädel wurde ungewöhnlich lange, nämlich bis ins Jahr 2007, von Kühen eines Landwirtes aus Spiegelhütte beweidet.