Italienallee
Die Italienallee (italienisch Corso Italia) ist ein breiter Boulevard in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen, der im Stadtteil Gries-Quirein in süd-nördlicher Richtung die Drususallee mit der Freiheitsstraße bzw. den Hadrianplatz mit dem Mazziniplatz verbindet. Etwa in der Mitte der Allee befindet sich seitlich angeordnet der Gerichtsplatz. Angelegt in den Jahren 1938/39 im Kontext der Faschisierung des Bozner Stadtbildes, hieß die von Bäumen gesäumte Straße ursprünglich Julius-Caesar-Allee (Viale Giulio Cesare). Gemäß dem Bauleitplan von Marcello Piacentini für ein den Ordnungsvorstellungen des italienischen Faschismus entsprechendes „Groß-Bozen“ sollte das Dreigestirn von ehemaligem Parteisitz in der Casa Littoria (heutiges Finanzamt), Justizpalast und der Christkönigskirche ein neues städtisches Entrée bilden. Hier war mit dem unmittelbaren Zusammenspiel von gerichtlicher, politischer und ideologisch-religiöser Macht „das totalitäre Programm architektonisch mit Händen zu greifen“. Die bis zur Befreiung von Faschismus und Nationalsozialismus nur marginal mit Gebäuden versehene Straße erhielt ihre Randverbauung erst ab den 1950er Jahren. Ihre südliche Fortsetzung, die Romstraße und -brücke (über den Eisack), bindet den Stadtraum axial an das Industriegebiet Bozen an und vermittelt in das Stadtviertel Oberau-Haslach. Die Straße besitzt zwei Fahrspuren sowie in südlicher Richtung eine Vorzugsspur für den Busverkehr und wird beidseits von Fahrradwegen gesäumt.
Auszug des Wikipedia-Artikels Italienallee (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Italienallee
Falcone-und-Borsellino-Platz, Bozen Hof
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Geographische Koordinaten (GPS)
| Breitengrad | Längengrad |
|---|---|
| N 46.497878 ° | E 11.33909 ° |
Adresse
Landesgericht Bozen - Tribunale di Bolzano
Falcone-und-Borsellino-Platz
39100 Bozen, Hof
Trentino-Südtirol, Italien
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