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Winkhausen (Mülheim an der Ruhr)

Ortsteil von Mülheim an der Ruhr

Winkhausen ist ein Stadtteil von Mülheim an der Ruhr mit ca. 5000 Einwohnern. Der Stadtteil liegt zwischen Heißen, Eppinghofen, Dümpten und dem Essener Stadtteil Schönebeck. Winkhausen ist überwiegend Wohngebiet. 1910 wurde Winkhausen, als Teil der Gemeinde Heißen, nach Mülheim eingemeindet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Winkhausen ein Standort des Bergwerks Sellerbeck. Winkhausen - in den historischen Grenzen - gliedert sich in einen Nordteil (zwischen der Rheinischen Bahn und der Aktienstraße) und einen Teil südlich der Bahnlinie. Vielfach wird heute der größere Nordteil als das eigentlich Winkhausen betrachtet, während der Südteil zum Stadtteil Heißen gezählt wird. Der Nordteil entspricht ungefähr dem statistischen Bezirk 51 der Stadt Mülheim (und gehört zum Stadtbezirk Rechtsruhr-Nord), der Südteil gehört zum Bezirk 52 (Stadtbezirk Rechtsruhr-Süd). Im Stadtrat ist Winkhausen durch den Wahlbezirk 11 Winkhausen repräsentiert. Aktuelle Stadtverordnete ist mit einem Vorsprung von 3 Stimmen bei der letzten Stadtratswahl Astrid Stieren (SPD). Winkhausen liegt direkt an der A40 und hat eine eigene Autobahnabfahrt (Nr. 18 Mülheim-Winkhausen). Im nordöstlichen Teil von Winkhausen liegt das Naturschutzgebiet Winkhauser Tal.

Auszug des Wikipedia-Artikels Winkhausen (Mülheim an der Ruhr) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Winkhausen (Mülheim an der Ruhr)
Aktienstraße, Mülheim an der Ruhr Altstadt II (Rechtsruhr-Süd)

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Breitengrad Längengrad
N 51.447055555556 ° E 6.9099166666667 °
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Adresse

Aktienstraße 292
45473 Mülheim an der Ruhr, Altstadt II (Rechtsruhr-Süd)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr
Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr

Das Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr ist ein kommunales Archiv, das 1972 aus der heimatkundlichen Abteilung der Stadtbücherei hervorgegangen und seit 2013 im Haus der Stadtgeschichte untergebracht ist. Als städtisches Kulturinstitut verwahrt es Unterlagen aus der Stadtverwaltung, die aus historischen oder rechtlichen Gründen dauerhaft aufgehoben werden. Klassisches Verwaltungsschriftgut sind vor allem Urkunden, Akten und Amtsbücher. Ältestes Dokument in den Beständen ist eine Urkunde des Klosters Saarn von 1221. Neben dem amtlichen Schriftgut befinden sich im Stadtarchiv Sammlungen zu verschiedenen Aspekten der Mülheimer Geschichte. Dazu zählen die historischen Zeitungsbestände (ab 1797), die Karten- und Plansammlung (ab 1582), die historischen Buchbestände (ab 1514), das Bildarchiv (mit Foto- und Postkartensammlung), verschiedene Hofesarchive sowie Nachlässe von Familien und Privatpersonen. Darüber hinaus unterhält das Archiv eine Präsenzbibliothek mit rund 25.000 Bänden zur Geschichte Mülheims, des Ruhrgebietes und des Rheinlandes. Herausragender Einzelbestand der Archivbibliothek ist die nach dem Kirchenlieddichter und Schriftsteller Gerhard Tersteegen (1697–1769) benannte Tersteegensammlung. Seit 2006 organisiert das Stadtarchiv die „Reihe zur Mülheimer Geschichte“, eine monatliche Vortragsreihe mit Beiträgen zur Stadtgeschichte. Die Archivpädagogik bildet einen Schwerpunkt in der Arbeit des Mülheimer Stadtarchivs. Im Rahmen des Projekts „Archiv & Schule“ werden heimatkundlich orientierte Archivbesuche für Schulklassen (Primarstufe), themenbezogenes Arbeiten im Archiv (Sekundarstufe 1 und 2) sowie eine Beratung bei der Teilnahme an Geschichtswettwerben angeboten. Für den 1906 gegründeten Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr nimmt das Stadtarchiv die Aufgaben einer Geschäftsstelle wahr. Die beiden stadtgeschichtlichen Museen, das Heimatmuseum „Tersteegenhaus“ (aktuell wegen Sanierung geschlossen) sowie das Historische Museum im Schloss Broich, sind seit 2009 in der Zuständigkeit des Stadtarchivs und werden gemeinsam mit dem Geschichtsverein betreut. Von 1980 bis Juli 2013 war das Stadtarchiv in einer ehemaligen Schule untergebracht, die 1899 als katholische Schule an der Cleveschen Straße (auch: Schule an der Aktienstraße) eingerichtet wurde. Im August 2013 fand in mehreren Etappen der seit 2004 konzipierte Umzug des Stadtarchivs in die alte Augenheilanstalt am Hingberg statt. Das nach einer Kernsanierung des Gebäudes ab 2009 entstandene Haus der Stadtgeschichte wurde am 14. September 2013 offiziell eröffnet.