Marienstraße 13 und 15

In der Marienstraße 13 und 15 in Weimar befinden sich die baugleichen schlichten klassizistischen Gebäude mit offenen Durchgängen zum Innenhof. Diese gehören zur Bauhaus-Universität Weimar. Diese Gebäude entstanden unter Clemens Wenzeslaus Coudray. Unter der Leitung der Weimarer Oberbaubehörde unter Clemens Wenzeslaus Coudray wurde die Marienstraße in einem einheitlichen Stil ausgebaut. Diese beiden 1829 entstandenen Gebäude entsprechen gänzlich dieser Maßgabe. Im Haus Marienstraße 15 wohnte der Oberforstmeister von Lincker, der zugleich der Bauherr war. In diesen Gebäuden war ab 1935 das Thüringische Landesamt für Rassewesen untergebracht. Hier wurde die Thüringer Bevölkerung hinsichtlich rassischer Kriterien erfasst und kontrolliert. „Das Amt war damit ein zentraler Ausgangspunkt nationalsozialistischer Verbrechen in Thüringen“, beschreibt es die Bauhaus-Universität Weimar. Diese Gebäude stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).
Auszug des Wikipedia-Artikels Marienstraße 13 und 15 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Marienstraße 13 und 15
Bauhausstraße,
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Geographische Koordinaten (GPS)
Breitengrad | Längengrad |
---|---|
N 50.97552 ° | E 11.32936 ° |
Adresse
Bauhaus-Universität Weimar
Bauhausstraße 7-9
99423 , Altstadt
Thüringen, Deutschland
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