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Chapelle de l’Épiphanie

7. Arrondissement (Paris)Barockbauwerk in ParisBarocke KircheBauwerk aus KalksteinEpiphaniaskirche
Erbaut in den 1690er JahrenKapelle in FrankreichKirchengebäude in ParisPariser MissionSaalkirche in Frankreich
P1320333 Paris VII rue du Bac Chapelle Epiphanie facade rwk
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Die Chapelle de l’Épiphanie (Epiphaniekapelle) ist eine Kapelle in Paris, die der Erscheinung des Herrn gewidmet ist. Die Kapelle befindet sich in der Rue du Bac im Quartier Saint-Thomas-d’Aquin im 7. Arrondissement. Die Kapelle wurde von dem Architekten Pierre Lambert (1646–1709) für die Missions Etrangères im Barockstil entworfen und 1697 fertiggestellt. Sie ist eine gewestete Saalkirche mit angedeuteten Querhausarmen im Osten. Die Kapelle dient bis heute der Société des missions étrangères de Paris. Für die traditionelle Aussendungsfeier der Ostasienmissionare, bei der diesen mit Bezug auf Jesaja 52,7 die Füße geküsst wurden, schrieb Charles Gounod, damals Organist der Kapelle, 1852 das Lied Partez, hérauts de la bonne nouvelle, und Charles de Coubertin stellte sie 1868 auf einem Ölgemälde dar, das mehrere Porträts aus dem Umkreis der Société enthält, darunter ein Selbstporträt und ein Porträt Gounods. Das Bild befindet sich bis heute in der Kapelle (hinter dem Eingang links).

Auszug des Wikipedia-Artikels Chapelle de l’Épiphanie (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Chapelle de l’Épiphanie
Rue de Babylone, Paris Paris 7e Arrondissement (Paris)

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Breitengrad Längengrad
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Adresse

Chapelle de l'Épiphanie

Rue de Babylone
75007 Paris, Paris 7e Arrondissement (Paris)
Île-de-France, Frankreich
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In der Umgebung

Séminaire des Missions étrangères
Séminaire des Missions étrangères

Das Séminaire des Missions étrangères (frz.; Seminarium der auswärtigen Missionen) ist ein katholisches Seminar und das Stammhaus der Missions étrangères de Paris (MEP), einer katholischen Gesellschaft apostolischen Lebens mit Sitz in Paris, das die Zustimmung von Papst Alexander VII. erhielt und die rechtliche Anerkennung der französischen Regierung. Ziel der Gesellschaft ist die Evangelisierung in nicht-christlichen Ländern. In diesem Sinne ist sie im kanonischen Sinne weder eine Kongregation noch ein Orden und ihre Mitglieder werden auch nicht als Ordensleute betrachtet. Das Ziel der Gesellschaft ist die Evangelisierung der Völker durch die Gründung von Kirchen und die Entwicklung eines lokalen Klerus unter der Jurisdiktion von Bischöfen. Um freiwillige Missionare anzuwerben und auszubilden, wurde 1663 das Haus in der Rue du Bac im 12. Arrondissement (Reuilly) Paris gegründet (128 Rue du Bac), wo es sich auch heute noch befindet. Eine erste Kapelle des Seminars, die Chapelle de la Sainte-Famille (Kapelle der Heiligen Familie), wurde ab 1683 durch die zweite heutige Chapelle St. François-Xavier (Kapelle St. Franz Xaver) ersetzt. Ein Salle des Martyrs genannter Saal erinnert an die Missionare der Pariser Mission, die für ihren Glauben starben. In der im päpstlichen Büro des Werkes der Glaubensverbreitung erschienenen Zeitschrift Les missions catholiques wurde in verschiedenen Nummern über das Seminar berichtet. In seinen Querelles littéraires (1761) widmete Augustin Simon Irailh dem Streit zwischen dem Seminarium der auswärtigen Missionen und den Jesuiten ein Kapitel.Die Neckar-Zeitung beispielsweise berichtete 1829 über das Seminar: