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Altkiewer Hügel

Berg in EuropaBerg in der UkraineBerg unter 1000 MeterGeographie (Kiew)
Starokievskaya mountain
Starokievskaya mountain

Der Altkiewer Hügel oder Altkiewer Berg (russisch Старокиевская гора Starokijewskaja Gora, ukrainisch Старокиївська гора Starokyjiwska hora), auch als Obere Stadt (russisch Верхний город Werchni gorod, ukrainisch Верхнє місто Werchnje misto) bezeichnet, ist ein im Gebiet der Hauptstadt der Ukraine Kiew gelegener Hügel. Auf ihm befand sich das historische Zentrum der Stadt Kiew, die der Legende nach an dieser Stelle vom Poljanenfüsten Kyi angelegt worden sein soll. Der Hügel ist der höchste Hügel im heutigen Stadtgebiet und beherrscht das rechtsseitige Ufer des Dnjepr. Auf dem Hügel wurde bei Ausgrabungen ein Graben freigelegt, der eine Fläche von ungefähr 1,5 bis 2 ha umschließt und als Teil der Befestigung der Altkiewer Siedlung angesehen wird. Die Siedlung weist Ähnlichkeit zur Rjurikowo Gorodischtsche und wurde der Luka-Rajky-Kultur zugeordnet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Altkiewer Hügel (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Altkiewer Hügel
Wolodymyr-Straße, Kiew Центр

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Breitengrad Längengrad
N 50.458333333333 ° E 30.516111111111 °
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Adresse

Київська гривня

Wolodymyr-Straße
01025 Kiew, Центр
Ukraine
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yuliabevzenko.com

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Zehntkirche
Zehntkirche

Die Zehntkirche (ukrainisch Десятинна церква/Desjatynna zerkwa; russisch Десятинная церковь/Desjatinnaja zerkow) war die erste steinerne orthodoxe Kirche der Kiewer Rus. Sie wurde von Großfürst Wladimir I. im Detinez von Kiew in den Jahren 989 bis 996 erbaut, nach der von ihm 988 initiierten Christianisierung der Rus. Ihr eigentlicher Name war Mariä-Entschlafens-Kirche, doch im Volksmund hat sich der Name Zehntkirche durchgesetzt, weil Wladimir ein Zehnt seiner Einkünfte zum Bau und Unterhalt bereitstellte. Die Zehntkirche wurde im byzantinischen Stil mit Einbeziehung griechischer Baumeister gebaut. Die Kirche war reich mit Marmor und zahlreichen Fresken, Ikonen, Kreuzen und Amphoren verziert. Sie beherbergte als Reliquie die sterblichen Überreste von Clemens von Rom, der in Chersones auf der Krim getötet wurde. Außerdem wurden dort die Fürstin Olga, die Gemahlin Wladimirs Anna Porphyrogenneta sowie 1015 Wladimir selbst bestattet. In den Jahren 1169 und 1203 wurde die Zehntkirche von den Heeren der Fürsten Andrei Bogoljubski und Rurik Rostislawitsch geplündert, die Kiew in den Feudalkriegen jeweils eingenommen haben. 1230 wurde die Kirche durch ein Erdbeben ernsthaft beschädigt. Bei der Belagerung von Kiew durch die Mongolen im Jahr 1240 brach sie der Überlieferung nach unter dem Gewicht der vielen Menschen zusammen, die sie als letzte Zufluchtsstätte erklommen hatten. Möglich ist auch der Einsatz der mauerbrechenden Geräte durch die Mongolen. In den Jahren 1630 bis 1828 stand auf den Fundamenten der Zehntkirche eine kleinere hölzerne Kirche, die der Metropolit Petro Mohyla erbauen ließ. Zur Zeit der Russischen Kaiserreichs wurde an ihrer Stelle eine gleichnamige Kathedrale von Wassili Stassow im russisch-byzantinischen Stil erbaut. Sie stand von 1848 bis 1928, als sie von den Bolschewiki zerstört wurde. In der späteren Sowjetzeit wurden die ursprünglichen Fundamente der Zehntkirche erforscht und konserviert.