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Albertlinde Rochwitz

Albert (Sachsen) als NamensgeberEinzelbaum in DresdenEinzelbaum in EuropaGedenkbaumIndividuelle Linde oder Baumgruppe mit Linden
Rochwitz
Albertlinde Rochwitz (2)
Albertlinde Rochwitz (2)

Die Albertlinde Rochwitz war ein Gedenkbaum im Dresdner Stadtteil Rochwitz am denkmalgeschützten König-Albert-Stein. Der Name der Linde bezog sich auf den sächsischen König Albert, anlässlich dessen 70. Geburtstags und 25. Regierungsjubiläums am 23. April 1898 vor ihr der Gedenkstein aufgestellt wurde. Es ist noch unklar, ob sie am gleichen Tag gepflanzt wurde oder bereits als junger Baum dort stand. Mit einer Höhe von etwa 20 Metern, einem Kronendurchmesser von 19 Metern sowie einem Stammumfang von 2,80 Metern (Stand: 2008) war sie in etwa so mächtig wie die 1883 gepflanzte Cossebauder Lutherlinde. Der Baum stand am östlichen Rand des Rochwitzer Tännichts, an der diesen durchschneidenden Krügerstraße (zeitgenössisch Prinz-Friedrich-August-Straße) unweit der Einmündung der Tännichtstraße. Während der Stein ursprünglich auf einer Freifläche stand und mit dem Baum von einem Zaun umgeben war, wuchs er mit der Zeit zu. Das Bronzemedaillon ist wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen worden, seine Inschrift war zu DDR-Zeiten angesichts der politischen Ausrichtung des Staates nicht mehr opportun. Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde der beinahe in Vergessenheit geratene Gedenkstein mit verwitterter Inschrift wieder vom Bewuchs befreit. In den Jahren 2015/2016 restaurierten Rochwitzer Bürger den Stein, machten seine Schrift wieder lesbar und besorgten ein neues Medaillon aus hellem Gussmarmor, das sich vor dem grauen Granit abhebt. Dadurch erhielt auch die Linde ihre repräsentative Ausstrahlung wieder. Die Inschrift auf dem Stein ist: Infolge des Sturmtiefs Ylenia am 17. Februar 2022, dem einen Tag später der Orkan Zeynep folgte, kippte die im Wurzelansatz stellenweise bereits morsche Linde zur Tännichtstraße. Der König-Albert-Stein wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Albertlinde Rochwitz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Albertlinde Rochwitz
Krügerstraße, Dresden Rochwitz (Loschwitz)

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Breitengrad Längengrad
N 51.050444 ° E 13.839236 °
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Adresse

Albertstein

Krügerstraße
01326 Dresden, Rochwitz (Loschwitz)
Sachsen, Deutschland
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Albertlinde Rochwitz (2)
Albertlinde Rochwitz (2)
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In der Umgebung

Rotbuche Tännichtstraße
Rotbuche Tännichtstraße

Die Rotbuche Tännichtstraße, auch Rotbuche an der Tännichtstraße, ist ein als Einzelbaum ausgewiesenes Naturdenkmal (ND 62) im Dresdner Stadtteil Rochwitz. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) steht am Fuß eines Abhangs nahe der Einmündung der Tännichtstraße in die Grundstraße, im nordöstlichen Teil des Rochwitzer Tännichts, der durch diese beiden Straßen begrenzt wird. Auf Grundlage des Reichsnaturschutzgesetzes von 1935 stellte der Regierungspräsident zu Dresden-Neustadt als untere Naturschutzbehörde des Regierungsbezirks Dresden-Bautzen am 31. Juli 1939 (Inkrafttreten am 8. August) 53 Naturdenkmale unter Schutz, darunter mit der laufenden Nummer 169 eine Eiche an der Rankestraße in Dresden-Kaditz und mit Nummer 170 diese Buche in Dresden-Rochwitz, gefolgt von zwei Bingen in Seiffen/Erzgeb. auf Nummer 171.Der Baum hat einen Stammumfang von 4,55 Metern, war allerdings im Jahr 2000 schon nur noch „imposanter Rest“ der einstmals unter Schutz gestellten Buche. Der noch wüchsige Stammtorso misst eine Höhe von etwa fünf Metern bei einem Kronendurchmesser von etwa zehn Metern. Aufgrund der Pilzanfälligkeit von Rotbuchen, die mehrere hundert Jahre alt werden können, sind derartige Stammaus- und Kronenabbrüche an vitalen Bäumen keine Seltenheit. Ein Teil des Ausbruchs liegt unweit des Baums. Der Schutzbereich des Baums erstreckt sich auf mindestens 15 Meter im Umkreis des Stammes und schließt somit den eindrucksvollen hangseitigen Wurzelanlauf mit ein.

Königlicher Weinberg Wachwitz
Königlicher Weinberg Wachwitz

Der Königliche Weinberg Wachwitz ist ein Gelände mit zahlreichen Gebäuden in Dresden-Wachwitz, das als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz steht und von 1824 bis 1945 im Wettinischen Besitz war. Die Sachgesamtheit (ID-Nr. 09218394) besteht aus folgenden Einzeldenkmalen, siehe auch Liste der Kulturdenkmale in Wachwitz: Königliche Villa Wachwitz (Wachwitzer Weinberg 1, ID-Nr. 09211836), errichtet 1893 von Wilhelm Teichgräber Wachwitzer Weinbergkapelle (Wachwitzer Weinberg, ID-Nr. 09211839), neogotische Kapelle von 1839 Presshaus (Wachwitzer Weinberg 2, ID-Nr. 09211838), um 1800 erbaut, mit dem Kinderfries von Franz Pettrich Geistlichenhaus (Wachwitzer Weinberg 3), 1937 abgerissen, jetzt Wohnhaus-Neubau Altes Gärtnerhaus oder Küchenhaus (Wachwitzer Weinberg 4, ID-Nr. 09211837), mit zwei Reliefs von Franz Pettrich Wirtschaftsgebäude (Wachwitzer Weinberg 5), 1886 von Baumeister Wilhelm Teichgräber errichtet Wirtschaftsgebäude (Wachwitzer Weinberg 6), ehem. Pferde-, Kuh- und Ziegenstall, später Reitstall Winzerhaus (Wachwitzer Weinberg 7), 1889 von Baumeister Eduard Beeger errichtet Neues Gärtnerhaus (Wachwitzer Weinberg 8, ID-Nr. 09302530), 1893 von Baumeister Wilhelm Teichgräber errichtet Wohnhaus (Wachwitzer Weinberg 9), ehem. Pferdestall und Remise Schloss Wachwitz (Wachwitzer Weinberg 15, ID-Nr. 09211830), errichtet 1936 Kotzschweg 8, ehem. Pförtnerhaus an der Auffahrt zum Schloss Wachwitz Marienhaus (Josef-Hegenbarth-Weg 10, ID-Nr. 09211844), ehem. Crusesche Villa am Wachwitzer Kirchweg 10, umgebaut 1887 durch Baumeister Eduard Beeger, ehem. Wohnsitz von Kronprinz Friedrich August III. (1865–1932) und seiner Ehefrau Kronprinzessin Luise von Toskana (1870–1947) Rhododendronpark Wachwitz und ehem. Königlicher Weinberg Wachwitz