Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)
Die Kaiser-Wilhelm-Straße (bis 1906: Kaiser Wilhelmstraße) war eine Geschäftsstraße durch die Historische Mitte der Stadt Berlin, sie entstand ab 1877 und verschwand bis 1969 im Rahmen zweier großer Flächensanierungen. Geplant als Prachtstraße und gleichzeitig mit der Berliner Stadtbahn angelegt, wurde die nach Wilhelm I. benannte Straße vom Berliner Schloss nordostwärts quer durch den mittelalterlichen Stadtkern gebrochen und anschließend durch das Spandauer Viertel bis zum heutigen Rosa-Luxemburg-Platz verlängert. Für diesen „größten Straßendurchbruch der Kaiserzeit“ ließ die Stadt Berlin mehrere Armenviertel großflächig abreißen, darunter die Gasse An der Königsmauer und das damalige Scheunenviertel. Die Straße war im frühen 20. Jahrhundert Standort mehrerer Banken, großer Geschäftshäuser sowie der Berliner Zentralmarkthallen am Alexanderplatz. Nach einem Teilabriss unter den Nationalsozialisten und größeren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde die Kaiser-Wilhelm-Straße 1947 in Liebknechtstraße umbenannt. Bis 1969 ließ die DDR die erhaltene Bebauung im südwestlichen Straßenabschnitt vollständig abreißen und eine neue Straße mit geändertem Verlauf anlegen, die heutige Karl-Liebknecht-Straße.
Auszug des Wikipedia-Artikels Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)
Karl-Liebknecht-Straße, Berlin Mitte
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Geographische Koordinaten (GPS)
| Breitengrad | Längengrad |
|---|---|
| N 52.522222222222 ° | E 13.408055555556 ° |
Adresse
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Karl-Liebknecht-Straße 13
10178 Berlin, Mitte
Deutschland
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