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Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)

Berlin-MitteStraße in BerlinStraße in Europa
Berlin Kaiser Wilhelm Brücke Bau 1887
Berlin Kaiser Wilhelm Brücke Bau 1887

Die Kaiser-Wilhelm-Straße (bis 1906: Kaiser Wilhelmstraße) war eine Geschäftsstraße durch die Historische Mitte der Stadt Berlin, sie entstand ab 1877 und verschwand bis 1969 im Rahmen zweier großer Flächensanierungen. Geplant als Prachtstraße und gleichzeitig mit der Berliner Stadtbahn angelegt, wurde die nach Wilhelm I. benannte Straße vom Berliner Schloss nordostwärts quer durch den mittelalterlichen Stadtkern gebrochen und anschließend durch das Spandauer Viertel bis zum heutigen Rosa-Luxemburg-Platz verlängert. Für diesen „größten Straßendurchbruch der Kaiserzeit“ ließ die Stadt Berlin mehrere Armenviertel großflächig abreißen, darunter die Gasse An der Königsmauer und das damalige Scheunenviertel. Die Straße war im frühen 20. Jahrhundert Standort mehrerer Banken, großer Geschäftshäuser sowie der Berliner Zentralmarkthallen am Alexanderplatz. Nach einem Teilabriss unter den Nationalsozialisten und größeren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde die Kaiser-Wilhelm-Straße 1947 in Liebknechtstraße umbenannt. Bis 1969 ließ die DDR die erhaltene Bebauung im südwestlichen Straßenabschnitt vollständig abreißen und eine neue Straße mit geändertem Verlauf anlegen, die heutige Karl-Liebknecht-Straße.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)
Karl-Liebknecht-Straße, Berlin Mitte

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Karl-Liebknecht-Straße 13
10178 Berlin, Mitte
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Berlin Kaiser Wilhelm Brücke Bau 1887
Berlin Kaiser Wilhelm Brücke Bau 1887
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Ost-Berlin
Ost-Berlin

Ost-Berlin, auch Ostberlin oder Berlin (Ost), ist eine Bezeichnung für den Teil Groß-Berlins, der nach der Besetzung der Stadt im Jahr 1945 durch die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs bis 1990 den sowjetischen Sektor bildete. Nachdem die Rote Armee der Sowjetunion nach der Schlacht um Berlin das gesamte Gebiet Berlins erobert hatte, zog sie sich aufgrund der Beschlüsse der Konferenz von Jalta im Sommer 1945 aus den westlichen der daraus konstituierten Sektoren zurück. Geographisch erstreckte sich Ost-Berlin mit geringen Abweichungen auf die Gebiete der heutigen Bezirke Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Pankow sowie der Ortsteile Mitte und Friedrichshain. Der Begriff „Ost-Berlin“ diente im westlichen Sprachgebrauch auch zur Abgrenzung des Sowjetischen gegenüber dem Amerikanischen, Französischen und Britischen Sektor, die gemeinsam als West-Berlin bezeichnet wurden. Ost-Berlin war das Verwaltungszentrum der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später nach der Gründung der DDR Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Teil des amtlichen Sprachgebrauchs war der Begriff „Ost-Berlin“ hingegen weder in der alten Bundesrepublik noch in der DDR. Die offizielle Eigenbezeichnung wurde infolge der Teilung der Stadt 1948 zu Demokratischer Sektor (von Berlin), auch Demokratisches Berlin, nach Errichtung der Berliner Mauer zu Berlin, Hauptstadt der DDR bzw. Berlin geändert. Im amtlichen Sprachgebrauch in der DDR setzte es sich bis in die 1970er Jahre verstärkt durch, nur dem Westteil der Stadt eine separate Bezeichnung (Westberlin) zu geben, den Ostteil jedoch kurz als Berlin zu bezeichnen (siehe Kapitel Begriffsproblematik). Völkerrechtlich war der Sowjetische Sektor Berlins Teil der Viersektorenstadt unter Hoheit der vier Mächte Vereinigte Staaten, Sowjetunion, Vereinigtes Königreich und Frankreich; damit gehörte der östliche Teil Berlins nach westlicher Auffassung nie zur SBZ oder zur DDR. Die unterschiedlichen Auffassungen zum Status von Ost-Berlin waren Gegenstand der Berlin-Frage, sie hatten aber spätestens ab den 1970er Jahren in der Praxis nur noch geringe Bedeutung.

Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands sowie der vierthöchste Fernsehturm Europas. Der Fernsehturm befindet sich im Park am Fernsehturm im Berliner Ortsteil Mitte. Er war im Jahr der Fertigstellung 1969 der zweithöchste Fernsehturm der Welt und zählt mit über einer Million Besuchern jährlich zu den zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland.Der Fernsehturm im Internationalen Stil wurde 1965–1969 von der Deutschen Post der DDR im Park am Fernsehturm anstelle des abgerissenen Marienviertels errichtet. Am 3. Oktober 1969 erfolgte die Eröffnung. Das Bauwerk ist über 220 Meter höher als der alte Berliner Funkturm aus den 1920er Jahren im Westteil der Stadt. Als Wahrzeichen und weithin sichtbare Landmarke prägt es die Skyline der Stadt. In Eröffnungsszenen von Filmen mit Bezug zu Berlin wird die Hauptstadt neben Bauwerken wie dem Brandenburger Tor, der Siegessäule und dem Reichstagsgebäude häufig durch den Fernsehturm symbolisiert. Das intern als „Fernmeldeturm 32“ bezeichnete Bauwerk dient neben seiner Hauptfunktion als Standort mehrerer Rundfunksender für Hörfunk und Fernsehen als Aussichtsturm mit einer Aussichtsetage inklusive Bar auf 203 Metern Höhe und beinhaltet ein Drehrestaurant. Darüber hinaus dient der Berliner Fernsehturm als Veranstaltungsort. Das markante und stadtprägende Bauwerk unterlag einer starken symbolischen Wandlung. Von einem politisch vereinnahmten nationalen Symbol der DDR entwickelte es sich nach der deutschen Wiedervereinigung zum gesamtstädtischen Symbol im wiedervereinten Berlin. Aufgrund seiner universellen und zeitlosen Formensprache fand es zunehmend als Markenzeichen Verwendung und wird international mit Berlin und Deutschland identifiziert. Der Berliner Fernsehturm erhielt 1979 in der DDR den Denkmalstatus, der nach der deutschen Wiedervereinigung fortgeschrieben wurde.