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Emmauskirche (Berlin)

Bauwerk von August OrthBerlin-KreuzbergDisposition einer OrgelEmmauskircheErbaut in den 1890er Jahren
Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Berlin StadtmitteKirchengebäude in BerlinNeuromanisches Bauwerk in BerlinNeuromanisches Kirchengebäude
Berlin kreuzberg emmauskirche 20050309 380
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Die Emmauskirche (auch: Emmaus-Kirche) der Evangelischen Emmaus-Ölberg-Kirchengemeinde im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wurde nach Plänen und unter Leitung von August Orth von 1890 bis 1893 am Lausitzer Platz im Berliner Ortsteil Kreuzberg erbaut. Sie bildete mit dem gegenüberliegenden, ebenfalls von August Orth geplanten Görlitzer Bahnhof ein Bauensemble. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirchenschiff wurde abgetragen, ebenso die Annexe des Kirchturms. Ende der 1950er Jahre wurde ein neues Kirchenschiff gebaut.

Auszug des Wikipedia-Artikels Emmauskirche (Berlin) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Emmauskirche (Berlin)
Lausitzer Platz, Berlin Kreuzberg

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.499847222222 ° E 13.431019444444 °
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Adresse

Emmaus-Kirche

Lausitzer Platz 8
10997 Berlin, Kreuzberg
Berlin, Deutschland
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Berlin kreuzberg emmauskirche 20050309 380
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In der Umgebung

Lausitzer Platz
Lausitzer Platz

Der Lausitzer Platz () ist ein Stadtplatz und gleichzeitig der Name der umgrenzenden Straße im Berliner Ortsteil Kreuzberg des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Der nach der südöstlich von Berlin gelegenen Lausitz benannte Platz wurde bereits innerhalb der ehemaligen Stadtmauer freigehalten und erhielt 1849 seinen Namen. 1847 wurde hier das Neue Köpenicker Tor errichtet. Auf der Platzmitte befindet sich die von August Orth geplante und 1890–1893 erbaute Emmauskirche. Sie war in ihrer ursprünglichen – im Zweiten Weltkrieg zerstörten – Gestalt nach dem Berliner Dom die größte Kirche Berlins. Der Lausitzer Platz dient häufig für Straßenfeste und Märkte, beispielsweise gibt es wöchentlich (Freitag) einen Öko-Markt. Am 1. Mai 1987 wurde ein Straßenfest zum Ausgangspunkt der Kreuzberger Maikrawalle, nachdem die Polizei dieses Fest gewalttätig beendet hatte. Seit in den 1990er Jahren die zahlreichen Punkerkneipen verschwanden, wurde es ruhig auf dem Platz. In den 2010er Jahren hat die verstärkte Gentrifizierung des Kiezes dazu geführt, dass sich die Bevölkerungsstruktur grundlegend gewandelt hat. Touristen prägen außerdem zunehmend das Bild. Südlich des Lausitzer Platzes, unmittelbar hinter der Hochbahntrasse der Linien U1 und U3 (der ältesten U-Bahn-Strecke Berlins) und dem Görlitzer Bahnhof, befinden sich der Spreewaldplatz und der Görlitzer Park. Im Norden grenzen die Waldemar- und die Eisenbahnstraße an den Platz. In Kreuzberg ist der Lausitzer Platz auch als „Lauseplatz“ oder „Lausi“ bekannt.

M99 – Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf
M99 – Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf

Der M99 – Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf ist ein Ladengeschäft der Berliner autonomen Szene in der Falckensteinstraße 46 in Kreuzberg. Das Geschäft wurde 1985 als Copyshop und alternativer Buchladen in der Manteuffelstraße 99 von Hans-Georg „HG“ Lindenau gegründet, der den Laden bis heute betreibt.Die Alternativzeitschrift Interim machte über einen Ordner im Laden nicht abgedruckte Zuschriften zugänglich.Im Oktober 2010 wurde die Fassade des Geschäfts bei einem Brandanschlag beschädigt. Durch eine schnelle Löschung konnte ein Übergreifen des Feuers in die Innenräume, in denen sich zu diesem Zeitpunkt der Betreiber aufhielt, verhindert werden. Einige hundert Menschen, die von einer neonazistischen Motivation der Täter ausgingen, demonstrierten am darauf folgenden Tag in Kreuzberg.Ebenfalls 2010 wurden der M99 und andere linke Buchläden in Berlin mehrfach durchsucht. In der Auslage von Ausgaben der Zeitschriften Interim, Prisma und Radikal sah die Staatsanwaltschaft „Beihilfe zur Anleitung von Straftaten“ und einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Die Verfahren wurden schließlich 2011 eingestellt. Insgesamt wurde das Ladengeschäft in den ersten 30 Jahren seines Bestehens 54 mal von der Polizei durchsucht.2015 wurden die Geschäftsräume und die zugehörige Wohnung vom Vermieter gekündigt und ein gerichtlicher Räumungstitel zum 31. Dezember erwirkt. Im Januar 2016 demonstrierten daher über 1.000 Menschen gegen eine drohende Zwangsräumung. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) kündigte eine Räumung des Ladens bis Ende Februar als Schlag gegen die autonome Szene Berlins an. Laut B.Z. sei die Räumung des M99 Teil eines polizeilichen „Masterplan“, um „linke Gewalttäter gezielt aus dem Kiez“ um die Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain zu vertreiben. Diese würden im M99 Gegenstände zur Vermummung kaufen und dort Bekennerschreiben drucken. Aus einem im Februar unter Leitung der Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) einberufenen runden Tisch sind Verhandlungen zwischen dem Eigentümer und Hans-Georg Lindenau hervorgegangen, die bis mindestens Ende April liefen.Für den 9. August 2016 wurde erstmals eine Zwangsräumung angekündigt. Verschiedene autonome und stadtpolitische Gruppen kündigten daraufhin Proteste an. Die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann äußerte die Befürchtung, eine Räumung des M99 könne den seit Ende Juni bestehenden Konflikt um das linke Hausprojekt Rigaer Straße 94 weiter eskalieren. Wenige Tage vor der angekündigten Räumung wurde diese im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Lindenau und dem Vermieter bis zum 20. September 2016 ausgesetzt. Für den 22. September wurde erneut eine Zwangsräumung angekündigt. Am Abend des Vortags wurde diese durch Beschluss des Landgericht Berlins bis zur Klärung des Gesundheitszustandes Lindenaus ausgesetzt. Der auf einen Rollstuhl angewiesene Lindenau hatte zuvor einen Antrag auf Räumungsschutz aus gesundheitlichen Gründen bei Gericht gestellt.Das daraufhin erstellte Gutachten bestätigt Ende März, dass eine Räumung tatsächlich eine mögliche Gefährdung für Hans Georg Lindenau darstelle. Zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es jedoch nicht, da Hans Georg Lindenau in die Falckensteinstraße 46 in Kreuzberg zog. Die Nutzung der neuen Räumlichkeiten wurde ihm durch die Stiftung "Umverteilen" und die Hilfe der Nachbarschaft ermöglicht.