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E-Werk Luckenwalde

Baudenkmal in LuckenwaldeBauwerk der Moderne in BrandenburgBauwerk in LuckenwaldeErbaut in den 1910er JahrenKulturfabrik
Umgenutztes Bauwerk in Brandenburg
Rudolf Breitscheid Straße 73 Luckenwalde
Rudolf Breitscheid Straße 73 Luckenwalde

Das E-Werk Luckenwalde ist ein 1913 gebautes, denkmalgeschütztes ehemaliges Elektrizitätswerk in Luckenwalde, das inzwischen als Kunst- und Ausstellungszentrum genutzt wird.Das Gebäudeensemble besteht aus dem Verwaltungsgebäude der Fabrik und dem Elektrizitätswerk und liegt in der Rudolf-Breitscheid-Straße 73 in Luckenwalde. Für die vorbildliche Sanierung des Gebäudes im Jahr 2006 wurde der damalige Eigentümer, die Zentrum für Aus- und Weiterbildung GmbH (ZAL), mit dem Denkmalpflegepreis des Landkreises Teltow-Fläming ausgezeichnet.Im November 2017 kaufte der Künstler Pablo Wendel das E-Werk für einen ungenannten Betrag von der Zentrum Aus- und Weiterbildung GmbH. Gemeinsam mit seiner Partnerin, der Künstlerin und Kuratorin Helen Turner, betreibt er das E-Werk als ein öffentliches Kunstzentrum mit wechselnden Ausstellungen, Veranstaltungen, Performances, Werkstätten und Ateliers.2019 wurde das ehemalige Braunkohlekraftwerk wieder an das Stromnetz angeschlossen und produziert heute nachhaltigen „Kunststrom“. Die Erlöse aus dem Stromverkauf fließen in die Förderung neuer Kunst- und Kulturprojekte.

Auszug des Wikipedia-Artikels E-Werk Luckenwalde (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

E-Werk Luckenwalde
Rudolf-Breitscheid-Straße,

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Breitengrad Längengrad
N 52.083689 ° E 13.154133 °
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Adresse

Elektromotorenwerk

Rudolf-Breitscheid-Straße 73
14943
Brandenburg, Deutschland
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Webseite
performance-electrics.com

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Rudolf Breitscheid Straße 73 Luckenwalde
Rudolf Breitscheid Straße 73 Luckenwalde
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In der Umgebung

Siedlung „Auf dem Sande“
Siedlung „Auf dem Sande“

Die Siedlung „Auf dem Sande“ ist eine Arbeiterwohnsiedlung in Luckenwalde aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Siedlung entstand etwa zwei Kilometer südwestlich der Innenstadt im Zeitraum zwischen 1919 und 1930 auf Initiative des damaligen Stadtbaurates Josef Bischof.Als Architekten zeichneten Josef Bischof, Hans Graf und Bruno Langkeit. Andere Quellen nennen auch Richard Neutra. Pläne zur Siedlung sollen auch von Willi Ludewig stammen. Bauherren waren die Stadt und gemeinnützige Wohnungsunternehmen.Die heutige Rudolf-Breitscheid-Straße (damals Treuenbrietzener Straße), der Schieferling und das Jüterboger Tor begrenzen die Siedlung, die heute die größte der Stadt ist.Ziel der Planung dieser Siedlung war es, zeitgemäßen und gesunden Wohnraum für bedürftige Arbeiterfamilien zu schaffen und trotzdem unterschiedliche Bevölkerungsschichten (Beamte, Angestellter, Arbeiter) zusammen leben zu lassen.Bis 1922 wurde während der ersten Bauphase die Gestaltung nach dem Leitbild einer Gartenstadt verfolgt, mit möglichst kleinen Gebäuden und der Errichtung einer zentralen Achse mit flankierenden Torsituationen. So entstanden fast ausschließlich Reihenhäuser oder kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit anliegenden Gartengrundstücken.In einer zweiten Bauphase wandte man sich jedoch eher der Siedlungskonzeption mit Mietwohnungen in mehrgeschossiger Bauweise zu, die sich ab 1924 durch mehr offene Block- und Zeilenbebauung darstellt.Insgesamt wurden 456 Wohneinheiten geschaffen, andernorts werden 225 Wohnungen gezählt. Es entstanden neben Einfamilienhäuser und Etagenhäusern auch Holzbaracken, letztere wurden jedoch um 1970 abgerissen.Seit dem Anfang der 1990er Jahre steht die gesamte Siedlung unter Denkmalschutz und ist so heute ein eingetragenes Baudenkmal. Unter diesem Schutz stehen heute Objekte in den Straßen Auf dem Sande, Alex-Sailer-Straße, An den Giebeln, Grundweg, Jüterboger Tor, Rothe Straße, Rudolf-Breitscheid-Straße und Schieferling.