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Norwegische Seemannskirche in Hamburg

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Norwegische Seemannskirche Hamburg
Norwegische Seemannskirche Hamburg

Die Norwegische Seemannskirche (norwegisch Sjømannskirken i Hamburg) ist eine evangelisch-lutherische Seemannskirche in Hamburg. Sie gehört mit 27 anderen Seemannskirchen über die Sjømannskirken – Norsk kirke i utlandet (Seemannskirche – Norwegische Kirche im Ausland) zum Bistum Bjørgvin in Bergen. Die Bauwerke in Hamburg sind als Kulturdenkmal geschützt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Norwegische Seemannskirche in Hamburg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Norwegische Seemannskirche in Hamburg
Ditmar-Koel-Straße, Hamburg Neustadt

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 53.54658 ° E 9.97708 °
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Adresse

Norwegische Seemannskirche

Ditmar-Koel-Straße 4
20459 Hamburg, Neustadt
Deutschland
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linkOpenStreetMap (45030987)

Norwegische Seemannskirche Hamburg
Norwegische Seemannskirche Hamburg
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In der Umgebung

Schaarmarkt
Schaarmarkt

Der Schaarmarkt unterhalb der Hauptkirche St. Michaelis war ursprünglich einer der großen (Markt-)Plätze der Hamburger Neustadt und ist heute eine große Grünfläche, die im Volksmund meist nur „Michel-Wiese“ genannt wird. Nur ein etwa 100 Meter langes Straßenstück am Westrand des Platzes (zwischen Venusberg und Brauerknechtgraben) heißt auch heute noch offiziell Schaarmarkt. Benannt ist er nach seiner Lage vor dem einstigen Schaartor, das noch zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte und zuletzt etwa bei der heutigen Feuerwache Admiralitätstraße lag. Auch der vom Schaarmarkt auf das Tor zuführende Schaarsteinweg oder die nahegelegene Schaartorschleuse erinnern an jenes Tor. Die Herkunft des Namensbestandteils Schaar- oder Schar- ist allerdings umstritten: Eine verbreitete Theorie hält ihn für eine Verballhornung des englisch-niederdeutschen Wortes shore für Ufer oder Küste; eine andere besagt, dass das vergleichsweise unbedeutende Tor von nur wenigen Soldaten (einer Schar) bewacht wurde. Wieder andere bringen ihn mit einer nahegelegenen Kapelle in Verbindung, die der Legende nach an der Stelle stand, wo der Heilige Ansgar (in Hamburg meist „Anschar“ ausgesprochen) „zuerst das Land betreten“ habe. Die Kapelle wurde 1597 abgerissen und an ihrer Stelle das (alte) Waisenhaus errichtet.Nach der Einbeziehung der Neustadt in den stark erweiterten Festungsring des 17. Jahrhunderts wurde der Schaarmarkt zu einem der vier Hauptplätze der Neustadt (neben Gänsemarkt, Großneumarkt und Zeughausmarkt) und von 1615 bis 1650 bebaut. Aufgrund seiner Hafennähe gewann er anders als die anderen Plätze tatsächlich eine gewisse Bedeutung als Lebensmittel- und Kramwarenmarkt, insbesondere für die dichtbesiedelten Gängeviertel der südlichen Neustadt, auch wenn die Zentren des Handels weiterhin bei den Märkten der Altstadt (Fischmarkt, Hopfenmarkt, Pferde- und Schweinemarkt) lagen. 1881 wurde am Schaarmarkt die erste Schwimmhalle Hamburgs erbaut, die nicht nur der Körperhygiene, sondern ausdrücklich dem Schwimmenlernen diente. Die Initiative dazu ging von mehreren Hamburger Reedern aus, die auf diese Weise erreichen wollten, dass weniger Seeleute und Hafenarbeiter bei der Arbeit verunglückten und ertranken.Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das weiträumig zerstörte Umfeld des Schaarmarktes neu geordnet und der einstige Marktplatz in eine Grünfläche umgewandelt. Unter ihr befindet sich eine Tiefgarage mit knapp 300 Plätzen.

Portugiesenviertel
Portugiesenviertel

Das Hamburger Portugiesenviertel ist ein Quartier im südlichen Teil der Hamburger Neustadt. Begrenzt wird es im Westen durch das Hafentor (U/S-Bahn-Station Landungsbrücken) und im Osten durch den Neustädter Neuen Weg. Die nördliche Grenze bildet der Venusberg. Die direkt am Hafen gelegenen Straßen Johannisbollwerk und Vorsetzen sind der südliche Abschluss des Viertels. Die Architektur des Viertels wird durch Bauten der Gründerzeit und aus der Jahrhundertwende dominiert. Die Ditmar-Koel-Straße, benannt nach einem Hamburger Bürgermeister aus der Zeit der Renaissance, ist die Hauptstraße des Portugiesenviertels. Das heutige Portugiesenviertel wurde ursprünglich durch Kleingewerbe, Hafenarbeiter und Unternehmen der Schifffahrtsbranche geprägt. Sieht man von der Lage des Quartiers einmal ab, dann haben Schifffahrt und Hafen heute keinen prägenden Einfluss mehr. Nach wie vor ansässig sind aber die nordischen Seemannskirchen und einige Schifffahrtsunternehmen. Diese Unternehmen sind die Reedereien „Nord“ Klaus E. Oldendorf, die Schulte Group, die Bugsier Reederei und die bereits 1793 gegründete Reederei Petersen & Alpers. Diese Firmen finden sich am südlichen Rande des Portugiesenviertels. Einziges verbliebenes Unternehmen aus der Branche der Schiffsausrüster ist die Eisenkrämerei Chr. Weimeister. Die 1768 gegründete Hafenapotheke liefert heute noch medizinische Ausrüstung für Seeschiffe. Traditionell stark vertreten in diesem Viertel war und ist das Kleingewerbe, vor allem die Gastronomie. Das Vorhandensein zahlreicher „Hafenkneipen“ gab dem heutigen Portugiesenviertel in den 1950er und 1960er Jahren daher auch den Namen „Die Küste“. In den 2000er Jahren kam es zu einem deutlichen Anwachsen gastronomischer Betriebe, sodass im Jahr 2011 etwa 40 Cafés und Restaurants gezählt wurden. In den 1970er Jahren wurde das Quartier zu einem Anlaufpunkt portugiesischer Einwanderer. Der Grund für diese Entwicklung waren die vergleichsweise günstigen Mieten und die Nähe zum Hafen mit den dort angebotenen Arbeitsplätzen. Diese Zuwanderung gab dem Viertel auch seinen heutigen Namen. Allerdings ist die Zahl der Anwohner mit portugiesischen Wurzeln seit Jahren stark rückläufig. Aus der Zuwanderung der Portugiesen (aber auch Spanier) resultieren zahlreiche portugiesische und spanische Restaurants, Cafés und Pastelarias. Diese Betriebe prägen das kulturelle Zentrum mehrerer tausend Einwanderer aus Südwesteuropa. Das Portugiesenviertel ist ebenso Anziehungspunkt für Touristen und Anlaufstelle für Beschäftigte in den umliegenden Bürogebäuden zur Mittagszeit. Zudem beheimatet es die in der Ditmar-Koel-Straße gelegenen Nordischen Seemannskirchen: die schwedische Gustaf Adolfskyrkan, die dänische Benediktekirken, die norwegische Sjømannskirken und die finnische Hampurin merimieskirkko.