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Brunnen des Glücks

Bronzeskulptur in Nordrhein-WestfalenBrunnen in Nordrhein-WestfalenDenkmal in BochumFortunabrunnenFrauenskulptur
Skulptur (Bochum)
Wilhelm Walther Brunnen des Glücks Bochum 2 055 056 5820
Wilhelm Walther Brunnen des Glücks Bochum 2 055 056 5820

Der Brunnen des Glücks ist ein Brunnen im Ostteil des Hofes des Bochumer Rathauses. Er wurde aus den Materialien Travertin und Bronze gefertigt. Er stammt vom Bildhauer August Vogel aus Berlin. Die Figur stellt die Göttin Fortuna dar.Die Putten zeigen folgende Motive: Eheglück mit Ring und Pantoffel Fruchtbarkeit mit einem Apfel Optimismus mit leerem Portemonnaie Illusion mit Seifenblasen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Brunnen des Glücks (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Brunnen des Glücks
Willy-Brandt-Platz, Bochum Innenstadt

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Breitengrad Längengrad
N 51.48271 ° E 7.215097 °
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Adresse

Bochumer Rathaus

Willy-Brandt-Platz 6
44787 Bochum, Innenstadt
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Wilhelm Walther Brunnen des Glücks Bochum 2 055 056 5820
Wilhelm Walther Brunnen des Glücks Bochum 2 055 056 5820
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In der Umgebung

Glocke vor dem Bochumer Rathaus
Glocke vor dem Bochumer Rathaus

Die Glocke vor dem Bochumer Rathaus ist eine Glocke vor dem Rathaus in Bochum. Sie wurde 1867 vom Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation hergestellt. Ihr Gewicht beträgt 15.000 kg, ihr Durchmesser zehn Fuß bzw. 3,13 Meter. Jacob Mayer, Erfinder des Formgussverfahrens für Gussstahl 1847 und Gründer des Unternehmens, präsentierte die Glocke auf der Weltausstellung Paris 1867. Sie befand sich danach vor dem Walzwerk Höntrop an der Essener Straße und wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt. In den 1970er Jahren musste sie einer Straßenerweiterung weichen. Sie wurde von der Krupp Stahl AG der Stadt Bochum überlassen und 1979 vor dem Rathaus aufgestellt; ihr Klöppel ist seitdem verloren. Mayer stellte die Glocken auf der Gewerbe-Ausstellung zu Düsseldorf 1852 vor. Alfred Krupp ging davon aus, dass die Glocken aus Gusseisen und nicht aus Gussstahl bestanden, so dass es auf der Weltausstellung Paris 1855 zum Eklat kam, wo drei Glocken ausgestellt waren. Mayer willigte ein, eine noch rohe Glocke aus dem Werk nach Paris zu bringen und zerschlagen zu lassen, um den Beweis für die Schmiedbarkeit der Stücke zu erbringen; Krupps Ruf als Fachmann war danach beschädigt. Auf der Londoner Ausstellung von 1862 stellte der Bochumer Verein unter anderem eine Glocke von zirka 2,66 m unterem Durchmesser und einem Gewicht von 10.000 kg vor. Diese Glocke läutete die die zweite Weltausstellung in Paris 1867 ein. Jakob Mayer wurde von Napoleon III. zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt, Kaiser Wilhelm I. verlieh ihm den Kronenorden, der württembergische König den Friedrichs-Orden, Papst Leo XIII. den Gregoriusorden. Bis 1928 waren bereits 30.000 Kirchenglocken im Bochumer Werk hergestellt worden. Das Unternehmen stellte industriell Glocken bis 1970 her.