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Hafenbahn Hanau

Bahnstrecke im Main-Kinzig-KreisHafenbahnSchienenverkehr (Hanau)Spurweite 1435 mm
Hafenbahn hanau
Hafenbahn hanau

Die Hafenbahn Hanau ist eine Eisenbahninfrastruktur, die den Mainhafen Hanau in der gleichnamigen Stadt an den Eisenbahnknoten Hanau und das Netz der Deutschen Bahn AG anschließt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hafenbahn Hanau (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Hafenbahn Hanau
Saarstraße, Hanau

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.1141 ° E 8.92268 °
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Adresse

Saarstraße 12
63450 Hanau (Südost)
Hessen, Deutschland
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Hafenbahn hanau
Hafenbahn hanau
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In der Umgebung

Ludwigstraße 25 (Hanau)
Ludwigstraße 25 (Hanau)

Das Haus Ludwigstraße 25 in Hanau im Stadtteil Steinheim ist eine denkmalgeschützte Villa mit Anklängen an den Stil des französischen Barocks. Das um 1890 errichtete Bauwerk mit seinen Gartenanlagen zählte ursprünglich zum Besitz der Steinheimer Fabrikantenfamilie Illert, Eigentümerin der ehemaligen Lithographischen Kunstanstalt Illert & Ewald. Die Villa ist ein zweigeschossiger, dem Historismus verpflichteter Putzbau, „der sich nur in wenigen Zitaten als Bauwerk des späten 19. Jahrhunderts zu erkennen gibt“. Die durch ein schiefergedecktes Mansarddach mit aufsitzender Laterne überfangene Villa wird durch Lisenen akzentuiert und durch zahlreiche Veranden, Erker und Brüstungen bereichert. Die ursprünglich freistehende Villa bildet den obereren Abschluss eines dem Anwesen zugehörigen, zum Mainufer hin steil abfallenden Hangggartens, der über zwei seitliche Plattenweg erschlossen wird. Zur Ausstattung des Gartens zählt ein nach 1900 ergänzter, sechseckiger Pavillon aus holzverkleidetem Fachwerk. In den zum Garten gewandten Seitenwänden können – möglicherweise später eingesetzte – dreieckig schließende Drillingsfenster mit seitlicher Sprosseneinteilung geöffnet werden. Ergänzend wurde später am Fuß des Hanggartens eine massiv errichtete Laube auf quadratischem Grundriss errichtet. Trotz dieser Überbauung des vorderen Teils des ehemaligen Villengartens „blieb das historische Erscheinungsbild der von weiten Gartenflächen gerahmten Villa jedoch unversehrt erhalten.“ Insbesondere mainseitig blieb die Grünanlage mit ihrem historischen Zuschnitt und den in der Nachkriegszeit ergänzten, jedoch ansprechend gestalteten Baulichkeiten erkennbar. Daher wurde auch die Gartenanlage durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen als schützenswertes Grün eingetragen.

Hanauer Krawalle
Hanauer Krawalle

Die Hanauer Krawalle waren politische Unruhen im damals zum Kurfürstentum Hessen gehörenden Hanau. Im Zuge der Julirevolution von 1830 revoltierte das Bürgertum am 24. September in Hanau gegen die neoabsolutistische Staatsform und die verfehlte Zoll- und Wirtschaftspolitik des Kurfürsten Wilhelm II. In der nächsten Welle der Revolution im November erhob sich die proletarische Unterschicht wegen steigender Lebensmittelpreise und wurde nunmehr von der Bürgergarde bekämpft. In Hanau wurden kleine, einteilige Brötchen noch lange umgangssprachlich als Krawallcher bezeichnet. Um Unruhestifter zu beschäftigen und damit von revolutionärem Treiben fernzuhalten, wurde als öffentliches Beschäftigungsprojekt für die „Hanauer Krawaller“ die Entwässerung des vor den Toren der Stadt gelegenen Sumpfgebietes Großes Rohr initiiert. Der dazu erforderliche Entwässerungsgraben vom Sumpfgebiet zum Main kostete 8.000 Gulden. Er wurde (zunächst nicht offiziell) „Krawallgraben“ genannt, was sich in der später eingeführten und noch heute bestehenden Straßenbezeichnung Am Krawallgraben widerspiegelt. Der Graben bildete die Gemarkungsgrenze zwischen Hanau und Großauheim. 1859 wurde der Graben weiter ausgebaut. Vielleicht wurde er damals bereits unter die Erde verlegt. Der inzwischen funktionslose Kanal nahm 1953 über 2,3 km ein Hochspannungskabel zum neuen Umspannwerk Hanau-Ost auf. Die nach dem Graben benannte Straße erschließt heute ein Wohngebiet zwischen dem Hanauer Hauptbahnhof und einem an den Mainhafen Hanau angrenzenden Industriegebiet.

Illertstraße 8
Illertstraße 8

Das Haus Illertstraße 8 in Hanau war der Wohnsitz der Fabrikantenfamilie Illert, die um 1860 mitsamt ihrer Druckerei, der nachmaligen Lithografischen Kunstanstalt Illert & Ewald, von Mühlheim am Main nach Steinheim übersiedelte. Die repräsentative Villa der Familie ist als Ziegelbau errichtet und ist mit einem behelmten Turm, verschiedenen Loggien und mit Eisenkonstruktionen verzierten Wintergärten malerisch ausgestaltet. Dachseitig wird das auch Villa Illert genannte Haus von einem imposanten Freigespärre bestimmt, Gauben und eine Laterne bekrönen das Bauwerk. Nach einigen baulichen Verlusten wurden um 1990 insbesondere die Aussenelemente der Villa aufwendig instand gesetzt. Zu den wenigen in Hanau erhaltenen Gartenbauten des 19. Jahrhunderts zählt das an der Gartenkante zum Main hin errichtete Gartenhaus des Anwesens: Der ursprünglich allseits geöffneten, mit schlanken Stützen aus Holz konstruierten Laube wurde ein flach geneigtes Dach aufgesetzt. Der Bereich des Zwickels oberhalb der Segment-Bögen ist treillageartig durch ein Gitterwerk geschlossen und ist durch Hängesäulchen mit dem Rähm verbunden. Aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen wurden die Villa Illert und das zugehörige Gartenhaus, beide gelegen in der ebenfalls geschützten „Gesamtanlage historischer Ortskern Groß-Steinheim“, vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, als Kulturdenkmal in das Denkmalverzeichnis des Landes eingetragen.