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Mainhafen Hanau

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Verkehrsbauwerk in Hanau
Hafen hanau001
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Der Mainhafen Hanau ist der Binnenhafen in der Stadt Hanau in Hessen.Er ist nach dem Frankfurter Osthafen der zweitgrößte Hafen am Main und zählt zu den Häfen mit dem größten Güterumschlag an Main, Main-Donau-Kanal und Donau.

Auszug des Wikipedia-Artikels Mainhafen Hanau (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Mainhafen Hanau
Saarstraße, Hanau

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.118975 ° E 8.918356 °
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Adresse

Saarstraße 20
63450 Hanau (Südost)
Hessen, Deutschland
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Hafen hanau001
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In der Umgebung

Hanauer Krawalle
Hanauer Krawalle

Die Hanauer Krawalle waren politische Unruhen im damals zum Kurfürstentum Hessen gehörenden Hanau. Im Zuge der Julirevolution von 1830 revoltierte das Bürgertum am 24. September in Hanau gegen die neoabsolutistische Staatsform und die verfehlte Zoll- und Wirtschaftspolitik des Kurfürsten Wilhelm II. In der nächsten Welle der Revolution im November erhob sich die proletarische Unterschicht wegen steigender Lebensmittelpreise und wurde nunmehr von der Bürgergarde bekämpft. In Hanau wurden kleine, einteilige Brötchen noch lange umgangssprachlich als Krawallcher bezeichnet. Um Unruhestifter zu beschäftigen und damit von revolutionärem Treiben fernzuhalten, wurde als öffentliches Beschäftigungsprojekt für die „Hanauer Krawaller“ die Entwässerung des vor den Toren der Stadt gelegenen Sumpfgebietes Großes Rohr initiiert. Der dazu erforderliche Entwässerungsgraben vom Sumpfgebiet zum Main kostete 8.000 Gulden. Er wurde (zunächst nicht offiziell) „Krawallgraben“ genannt, was sich in der später eingeführten und noch heute bestehenden Straßenbezeichnung Am Krawallgraben widerspiegelt. Der Graben bildete die Gemarkungsgrenze zwischen Hanau und Großauheim. 1859 wurde der Graben weiter ausgebaut. Vielleicht wurde er damals bereits unter die Erde verlegt. Der inzwischen funktionslose Kanal nahm 1953 über 2,3 km ein Hochspannungskabel zum neuen Umspannwerk Hanau-Ost auf. Die nach dem Graben benannte Straße erschließt heute ein Wohngebiet zwischen dem Hanauer Hauptbahnhof und einem an den Mainhafen Hanau angrenzenden Industriegebiet.

Ludwigstraße 25 (Hanau)
Ludwigstraße 25 (Hanau)

Das Haus Ludwigstraße 25 in Hanau im Stadtteil Steinheim ist eine denkmalgeschützte Villa mit Anklängen an den Stil des französischen Barocks. Das um 1890 errichtete Bauwerk mit seinen Gartenanlagen zählte ursprünglich zum Besitz der Steinheimer Fabrikantenfamilie Illert, Eigentümerin der ehemaligen Lithographischen Kunstanstalt Illert & Ewald. Die Villa ist ein zweigeschossiger, dem Historismus verpflichteter Putzbau, „der sich nur in wenigen Zitaten als Bauwerk des späten 19. Jahrhunderts zu erkennen gibt“. Die durch ein schiefergedecktes Mansarddach mit aufsitzender Laterne überfangene Villa wird durch Lisenen akzentuiert und durch zahlreiche Veranden, Erker und Brüstungen bereichert. Die ursprünglich freistehende Villa bildet den obereren Abschluss eines dem Anwesen zugehörigen, zum Mainufer hin steil abfallenden Hangggartens, der über zwei seitliche Plattenweg erschlossen wird. Zur Ausstattung des Gartens zählt ein nach 1900 ergänzter, sechseckiger Pavillon aus holzverkleidetem Fachwerk. In den zum Garten gewandten Seitenwänden können – möglicherweise später eingesetzte – dreieckig schließende Drillingsfenster mit seitlicher Sprosseneinteilung geöffnet werden. Ergänzend wurde später am Fuß des Hanggartens eine massiv errichtete Laube auf quadratischem Grundriss errichtet. Trotz dieser Überbauung des vorderen Teils des ehemaligen Villengartens „blieb das historische Erscheinungsbild der von weiten Gartenflächen gerahmten Villa jedoch unversehrt erhalten.“ Insbesondere mainseitig blieb die Grünanlage mit ihrem historischen Zuschnitt und den in der Nachkriegszeit ergänzten, jedoch ansprechend gestalteten Baulichkeiten erkennbar. Daher wurde auch die Gartenanlage durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen als schützenswertes Grün eingetragen.