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Rathaus Bühlau

Bauwerk des Historismus in DresdenBühlau (Dresden)Denkmalgeschütztes Bauwerk in DresdenErbaut in den 1890er JahrenKulturdenkmal in Dresden
Rathaus in DresdenUmgenutztes Bauwerk in DresdenWohn- und Geschäftshaus in DresdenWohn- und Geschäftshaus in Europa
Rathaus Bühlau 022018 5
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Das Rathaus Bühlau bestand von 1899 bis 1945 als Gemeindeamt der selbständigen Gemeinde Bühlau im Nordosten von Dresden. Das von dem Architekten Paul Winkler (1864–1931) geplante Eckgebäude an der Bautzner Land- /Neukircher Straße (Adresse 2019: Bautzner Landstraße 130) wurde 1898/1899 errichtet. Nach der Eingemeindung von Bühlau nach Dresden 1921 wurde es als Verwaltungshaus genutzt, 1947 zog in die Räume des ehemaligen Ratskellers eine Zweigstelle der Stadtbibliothek ein, die sie auch jetzt (Stand: 2019) noch nutzt. Seit der Sanierung ist es ein Wohnhaus mit Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rathaus Bühlau (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Rathaus Bühlau
Bautzner Landstraße, Dresden Bühlau (Loschwitz)

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Breitengrad Längengrad
N 51.06162366 ° E 13.8489747 °
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Adresse

Bautzner Landstraße 130
01324 Dresden, Bühlau (Loschwitz)
Sachsen, Deutschland
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Rathaus Bühlau 022018 5
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In der Umgebung

Quohrener Abzugsgraben
Quohrener Abzugsgraben

Der Quohrener Abzugsgraben ist ein gut ein Kilometer langer linker Nebenfluss des Loschwitzbachs im Stadtbezirk Loschwitz im Dresdner Osten. Der Bach entspringt im Stadtteil Quohren aus der Quohren-Quelle. Diese organisch geprägte Sickerquelle mit permanenter Wasserführung befindet sich wenige Meter südöstlich des Dresdner Naturdenkmals 87 Stiel-Eiche Quohrener Straße, nördlich des Abzweigs des Hempelwegs von der Quohrener Straße. Die Quohrener Straße ist Teil der Kreisstraße 6212, die von Schönfeld im Schönfelder Hochland nordwestlich durch Cunnersdorf und Gönnsdorf nach Quohren und in einer flachen Talmulde weiter nach Bühlau zur Bundesstraße 6 führt. Der Quohrener Abzugsgraben fließt straßenbegleitend und teilweise verrohrt erst öst-, ab dem 1,6 Hektar großen Flächennaturdenkmal 49 Wiesen und Teich an der Quohrener Straße westlich der Quohrener Straße. Dort durchfließt er den rund 700 Quadratmeter großen Quohrener Dorfteich und nimmt anschließend in einem verrohrten Abschnitt rechtsseitig den Stallteichgraben auf. Einem offenen Abschnitt folgt auf Höhe der St.-Michaels-Kirche erneut eine kurze verrohrte Strecke. Südlich des Ullersdorfer Platzes wechselt der Quohrener Abzugsgraben auf den letzten zweihundert Metern seine Richtung gen Westen und unterquert die Straße Am Kurhaus Bühlau. In anfangs nordwestlicher, später südsüdwestlicher Richtung fließt er am rückseitigen Rand der Bebauung und mündet westlich des Kurhauses Bühlau in den westwärts fließenden Loschwitzbach. Ursprünglich war die Mündung wohl flussaufwärts, östlich des Ullersdorfer Platzes. Im Rahmen von Hochwasserschadensbeseitigung, Hochwasserschutz und Renaturierung werden in Dresden viele verrohrte Bachläufe wieder offengelegt. Im Jahr 2018 betraf dies ein kurzes Stück des Quohrener Abzugsgrabens, weitere Abschnitte sollen bei Ausbauten der Quohrener Straßen erfolgen.

Albertlinde Rochwitz
Albertlinde Rochwitz

Die Albertlinde Rochwitz war ein Gedenkbaum im Dresdner Stadtteil Rochwitz am denkmalgeschützten König-Albert-Stein. Der Name der Linde bezog sich auf den sächsischen König Albert, anlässlich dessen 70. Geburtstags und 25. Regierungsjubiläums am 23. April 1898 vor ihr der Gedenkstein aufgestellt wurde. Es ist noch unklar, ob sie am gleichen Tag gepflanzt wurde oder bereits als junger Baum dort stand. Mit einer Höhe von etwa 20 Metern, einem Kronendurchmesser von 19 Metern sowie einem Stammumfang von 2,80 Metern (Stand: 2008) war sie in etwa so mächtig wie die 1883 gepflanzte Cossebauder Lutherlinde. Der Baum stand am östlichen Rand des Rochwitzer Tännichts, an der diesen durchschneidenden Krügerstraße (zeitgenössisch Prinz-Friedrich-August-Straße) unweit der Einmündung der Tännichtstraße. Während der Stein ursprünglich auf einer Freifläche stand und mit dem Baum von einem Zaun umgeben war, wuchs er mit der Zeit zu. Das Bronzemedaillon ist wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen worden, seine Inschrift war zu DDR-Zeiten angesichts der politischen Ausrichtung des Staates nicht mehr opportun. Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde der beinahe in Vergessenheit geratene Gedenkstein mit verwitterter Inschrift wieder vom Bewuchs befreit. In den Jahren 2015/2016 restaurierten Rochwitzer Bürger den Stein, machten seine Schrift wieder lesbar und besorgten ein neues Medaillon aus hellem Gussmarmor, das sich vor dem grauen Granit abhebt. Dadurch erhielt auch die Linde ihre repräsentative Ausstrahlung wieder. Die Inschrift auf dem Stein ist: Infolge des Sturmtiefs Ylenia am 17. Februar 2022, dem einen Tag später der Orkan Zeynep folgte, kippte die im Wurzelansatz stellenweise bereits morsche Linde zur Tännichtstraße. Der König-Albert-Stein wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.