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Gräberfeld von Broåsen

Archäologischer Fundplatz in EuropaArchäologischer Fundplatz in Hallands länBauwerk in der Gemeinde VarbergGeographie (Gemeinde Varberg)Grabbau in Europa
Gräberfeld in SchwedenSakralbau in Hallands län
Broåsens gravfält KMB 16001000531709
Broåsens gravfält KMB 16001000531709

Das Gräberfeld von Broåsen in Grimeton liegt etwa acht Kilometer östlich von Varberg in der schwedischen Provinz Hallands län in der historischen Provinz Halland. Ein Hohlweg verband den Standort mit dem zwei Kilometer östlich gelegenen Gräberfeld am Högaberg. Das Gräberfeld weist etwa 60 sichtbare Monumente verschiedenen Typs auf, darunter sind: 20 runde Steinsetzungen, neun Domarringe, acht schiffsförmige oder ovale Steinsetzungen, fünf runde Grabhügel, drei Langhügel, drei Treudds, drei rechteckige oder ovale Steinkreise und eine Schiffssetzung. Der größte Richterring heißt Götriks Ring. Er hat etwa 20,0 m Durchmesser und besteht aus 13 Steinen. Die typischen zigarrenförmigen Langhügel der Westküste sind ebenfalls vertreten. Der größte ist etwa 40,0 Meter lang. Auf dem Gräberfeld wurden einige exklusive Funde gemacht: Ein Armband aus vergoldetem Sterlingsilber, ein Armband aus Silber mit Goldeinsätzen und Glasbecher. Dies deutet darauf hin, dass Grimeton ein zentraler Ort auf einer Landzunge war und das umliegende Tal während der mittleren Eisenzeit beherrschte. Im Umfeld des Gräberfeldes steht ein etwa 5,0 m hoher Bautastein, der Slummesten, auch Slommestenen oder Kung Götriks sten genannt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Gräberfeld von Broåsen (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Gräberfeld von Broåsen
Varbergs kommun

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432 98 Varbergs kommun
Schweden
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Broåsens gravfält KMB 16001000531709
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In der Umgebung

Slummesten
Slummesten

Der Slummesten (auch Slumme sten oder Kung Götriks sten (deutsch „König Göriks Stein“) genannt) ist ein Menhir auf dem „Götriks hög“ in Gödestad bei Grimeton östlich von Varberg in Halland in Schweden. Der Slummesten ist ein etwa 5,0 m hoher Menhir am Rande des Gräberfeldes von Broåsen, das mit etwa 60 Relikten aus der Bronze- und Eisenzeit bestückt ist. Namen, die sich auf einen König beziehen sind bei mehreren Megalithanlagen (Kung Björns Grav, Kung Rings Grav, Kung Östens Grav), bei Rösen (Kung Tryggves grav), Runensteinen Kung Kåres sten, Kung Sigges sten und bei Bautasteinen (Kung Anes Sten bzw. Steinpaare Kung Råds grav) anzutreffen und sind in Dänemark noch häufiger. Großhügel mit einem Durchmesser von mehr als 30 Metern heißen in Schweden oft Kungshögen (deutsch „Königshügel“). Sie sind vorzugsweise um den Mälaren anzutreffen, einige Beispiele finden sich auch in anderen Landschaften. Die Großhügel stammen oft aus der jüngeren Eisenzeit. Einige der größten sind: Anundshög in Västmanland, Grönehög in Bohuslän, Högom in Medelpad, Inglinge hög in Småland, Ledbergs kulle in Östergötland, Randens hög in Halland, Skalunda hög in Västergötland, Ströbo hög in Västmanland und die drei Hügel in Alt-Uppsala in Uppland. Der als „Kung Björns hög“ bezeichnete Hagahögen im Hågadalen westlich von Uppsala, ein etwa 7,0 Meter hoher Grabhügel mit 45,0 m Durchmesser, gilt als Skandinaviens goldreichstes Bronzezeitgrab.