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Knauf-Museum Iphofen

Bauwerk in IphofenGegründet 1983Kultur (Iphofen)Museum im Landkreis KitzingenMuseumsbau in Bayern
Museumsbau in EuropaOrganisation (Iphofen)
KnaufMuseumNeubau
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Das Knauf-Museum Iphofen ist ein Privatmuseum in der fränkischen Stadt Iphofen und eine Einrichtung der Knauf Gips KG. Die Reliefsammlung der großen Kulturepochen des Altertums ist in ihrer Art einmalig in Europa. Die von den Gipsfabrikanten Alfons N. Knauf und Karl Knauf zusammengestellte Sammlung wurde 1983 als Dauerausstellung in einem stattlichen Barockbau am Markt der Stadt eröffnet, wo sie seitdem untergebracht ist. Sie präsentiert in 250 Exponaten die Höhepunkte der Kunst des Altertums von Mesopotamien über Ägypten, Griechenland, Rom und Altamerika bis nach Indien. Die originalgetreuen Gipsrepliken der Meisterwerke wurden in den großen Museen der Welt und in situ abgeformt. Das Knauf-Museum ermöglicht so eine faszinierende Gesamtschau der Weltkunst in all ihrer Vielfalt auf rund 900 Quadratmetern. Zusätzlich führt es seit 1987 sehr erfolgreich regelmäßige Sonderausstellungen durch, die Themen der Dauerausstellung vertiefen und daneben auch unabhängige Inhalte präsentieren. Das Knauf-Museum versteht sich als kultureller Impulsgeber für die Region, erregt mit seinem Ausstellungskonzept jedoch schon lange ein breites, überregionales Interesse. Leiter des Knauf-Museums ist seit dem Jahr 2000 Markus Mergenthaler.

Auszug des Wikipedia-Artikels Knauf-Museum Iphofen (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Knauf-Museum Iphofen
Maxstraße, Iphofen (VGem)

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N 49.703838 ° E 10.260462 °
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Adresse

Knauf-Museum

Maxstraße 28
97346 Iphofen (VGem)
Bayern, Deutschland
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Webseite
knauf-museum.de

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Iphofen (Iphofen)
Iphofen (Iphofen)

Iphofen (fränkisch: Ibhouf) ist der Hauptort der Stadt Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in Bayern. Iphofen bildet heute, als einwohnerreichster und größter Gemeindeteil, den Mittelpunkt der politischen Gemeinde Iphofen und des östlichen Landkreises. Die Stadt entstand im Spätmittelalter als Außenposten des Hochstifts Würzburg und wurde zu einem Zentralort ausgebaut, der über die im 14. Jahrhundert etablierte Heiligblutwallfahrt auch geistliche Bedeutung erhielt. Iphofen besaß in der Vormoderne bedeutende Verteidigungsanlagen. Die Stadt wurde in der Folge immer wieder in militärische Auseinandersetzungen hineingezogen, besondere Bedeutung hat hier vor allem der Dreißigjährige Krieg. Im Zweiten Weltkrieg gelang es, Iphofen zu einer Lazarettstadt umzuwandeln, was die Stadt vor der Zerstörung bewahrte. Iphofen hat sich bis heute sein spätmittelalterliches und barockes Ortsbild bewahrt. Dabei ist der Stadtkern mit seiner nahezu vollständig erhaltenen Befestigung in zwei Teile geteilt. Im Nordosten befindet sich die Altstadt mit der katholischen Pfarrkirche St. Vitus, dem Rathaus und dem Marktplatz. Südwestlich schließt sich das sogenannte Gräbenviertel mit der Heiligblutkirche und dem Spital an. Die beiden Siedlungen wurden erst im 14. Jahrhundert verbunden und sind heute noch durch einen im Stadtinneren verlaufenden Graben optisch voneinander getrennt. Iphofen besitzt einige kunst- und kulturhistorisch bedeutende Bauten, darunter eines der letzten erhaltenen Beinhäuser Frankens. Der historische Landgraben als vormoderne Verteidigungsanlage im Vorfeld der Stadt ist heute nur noch in wenigen Resten erhalten. Die Wirtschaft der Stadt hat sich in den letzten 200 Jahren stark ausdifferenziert. War Iphofen in der Vormoderne noch eine reine Ackerbürgerstadt, deren Bevölkerung sich auf den Weinbau konzentrierte, wird die städtische Wirtschaft heute von drei Branchen geprägt. Mit der Knauf Gips KG besteht in Iphofen heute der Sitz eines weltweit agierenden, mittelständischen Unternehmens, das sich auf die Förderung und die Verarbeitung von Gipsprodukten spezialisiert hat. Es profitiert von den geologischen Bedingungen um die Stadt. Daneben spielt der Kulturtourismus in der historischen Altstadt eine große Rolle. Hiermit verbunden ist auch der Weinbau, der weiterhin eine große Bedeutung besitzt. Die noch im 20. Jahrhundert wichtige Forstwirtschaft mit dem Iphöfer Stadtwald am Rande des Steigerwalds hat dagegen an Bedeutung eingebüßt.