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Verwaltungsgemeinschaft Iphofen

Gegründet 1978Landkreis KitzingenMarkt EinersheimOrganisation (Iphofen)Rödelsee
Verwaltungsgemeinschaft in BayernWillanzheim
Verwaltungsgemeinschaft Iphofen in KT
Verwaltungsgemeinschaft Iphofen in KT

In der Verwaltungsgemeinschaft Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen haben sich folgende Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen: Iphofen, Stadt, 4843 Einwohner, 78,06 km² Markt Einersheim, Markt, 1245 Einwohner, 7,77 km² Rödelsee, 1912 Einwohner, 11,49 km² Willanzheim, Markt, 1594 Einwohner, 25,14 km² Sitz der 1978 gegründeten Verwaltungsgemeinschaft ist Iphofen. Der Verwaltungsgemeinschaft hatte bis 31. Dezember 1979 auch die Stadt Mainbernheim angehört.

Auszug des Wikipedia-Artikels Verwaltungsgemeinschaft Iphofen (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Verwaltungsgemeinschaft Iphofen
Marktplatz, Iphofen (VGem)

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97346 Iphofen (VGem)
Bayern, Deutschland
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Verwaltungsgemeinschaft Iphofen in KT
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In der Umgebung

Iphofen (Iphofen)
Iphofen (Iphofen)

Iphofen (fränkisch: Ibhouf) ist der Hauptort der Stadt Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in Bayern. Iphofen bildet heute, als einwohnerreichster und größter Gemeindeteil, den Mittelpunkt der politischen Gemeinde Iphofen und des östlichen Landkreises. Die Stadt entstand im Spätmittelalter als Außenposten des Hochstifts Würzburg und wurde zu einem Zentralort ausgebaut, der über die im 14. Jahrhundert etablierte Heiligblutwallfahrt auch geistliche Bedeutung erhielt. Iphofen besaß in der Vormoderne bedeutende Verteidigungsanlagen. Die Stadt wurde in der Folge immer wieder in militärische Auseinandersetzungen hineingezogen, besondere Bedeutung hat hier vor allem der Dreißigjährige Krieg. Im Zweiten Weltkrieg gelang es, Iphofen zu einer Lazarettstadt umzuwandeln, was die Stadt vor der Zerstörung bewahrte. Iphofen hat sich bis heute sein spätmittelalterliches und barockes Ortsbild bewahrt. Dabei ist der Stadtkern mit seiner nahezu vollständig erhaltenen Befestigung in zwei Teile geteilt. Im Nordosten befindet sich die Altstadt mit der katholischen Pfarrkirche St. Vitus, dem Rathaus und dem Marktplatz. Südwestlich schließt sich das sogenannte Gräbenviertel mit der Heiligblutkirche und dem Spital an. Die beiden Siedlungen wurden erst im 14. Jahrhundert verbunden und sind heute noch durch einen im Stadtinneren verlaufenden Graben optisch voneinander getrennt. Iphofen besitzt einige kunst- und kulturhistorisch bedeutende Bauten, darunter eines der letzten erhaltenen Beinhäuser Frankens. Der historische Landgraben als vormoderne Verteidigungsanlage im Vorfeld der Stadt ist heute nur noch in wenigen Resten erhalten. Die Wirtschaft der Stadt hat sich in den letzten 200 Jahren stark ausdifferenziert. War Iphofen in der Vormoderne noch eine reine Ackerbürgerstadt, deren Bevölkerung sich auf den Weinbau konzentrierte, wird die städtische Wirtschaft heute von drei Branchen geprägt. Mit der Knauf Gips KG besteht in Iphofen heute der Sitz eines weltweit agierenden, mittelständischen Unternehmens, das sich auf die Förderung und die Verarbeitung von Gipsprodukten spezialisiert hat. Es profitiert von den geologischen Bedingungen um die Stadt. Daneben spielt der Kulturtourismus in der historischen Altstadt eine große Rolle. Hiermit verbunden ist auch der Weinbau, der weiterhin eine große Bedeutung besitzt. Die noch im 20. Jahrhundert wichtige Forstwirtschaft mit dem Iphöfer Stadtwald am Rande des Steigerwalds hat dagegen an Bedeutung eingebüßt.