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Tiefe Hardthöhle

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Die Tiefe Hardthöhle ist eine etwas über 120 m lange Höhle im Wuppertaler Stadtgebiet, im Hardtberg.

Auszug des Wikipedia-Artikels Tiefe Hardthöhle (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Tiefe Hardthöhle
Hardtufer, Wuppertal Unterbarmen

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.261083 ° E 7.166277 °
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Adresse

Hardtufer

Hardtufer
42285 Wuppertal, Unterbarmen
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Pauluskirche (Wuppertal)
Pauluskirche (Wuppertal)

Die Pauluskirche im Wuppertaler Stadtteil Unterbarmen, dem westlichsten Stadtteil der alten Stadt Barmen, heute Stadtbezirk Barmen der Stadt Wuppertal, ist das zweite für die Vereinigt-evangelische Gemeinde Unterbarmen errichtete Gotteshaus. Der Westen der 1822 gegründeten, ersten unierten Gemeinde im Wuppertal wurde zunächst durch einen Betsaal versorgt, der auf einem 1874 für das 5. Pastorat der Gemeinde erworbenen Grundstück an der damaligen Haspelerstraße (heute Friedrich-Engels-Allee) aus einem umgebauten Pferdestall bestand. 1875 plante man den Bau eines größeren Betsaals im hinteren Teil des Grundstücks an der Wupper. Dieser Teil wurde durch den Bau der heutigen Pauluskirchstraße mit der Haspelerstraße verbunden, und 1880 beschloss das Presbyterium der Gemeinde den Bau einer Kirche. Der Barmer Stadtbaumeister Carl Winchenbach legte einen Entwurf vor, der vom Bauleiter, dem Architekten Gerhard August Fischer, vergrößert und für eine Bausumme von rund 100.000 Mark in etwas aufwändigerer Weise ausgeführt wurde. Weitere 50.000 Mark kosteten die Anlage der Straße und des Pastorats hinter der Kirche, rund 85.000 Mark trugen die Gemeindemitglieder als Spenden zu den Bau bei. Die Grundsteinlegung erfolgte am 2. August 1881, die Einweihung der Kirche wurde am fünfzigsten Jahrestag der Gemeindegründung, dem 24. Oktober 1882 gefeiert. Die Pauluskirche ist ein Werk des Historismus und bedient sich vornehmlich spätromanischer Bauformen. Das mit dunklen Backsteinen vermauerte Gebäude ist eine einschiffige Saalkirche mit einem Turm im Süden. Eine Besonderheit sind die im Außenbau vortretenden zwei Apsiden: die unter dem Turm befindliche, hinter der sich ursprünglich der Altar befand und nördlich eine weitere, in der sich ein Versammlungsraum und darüber eine große Empore befinden. Damit erweckt der Bau äußerlich den Eindruck einer doppelchörigen Anlage wie in hochromanischen Kirchen (z. B. St. Aposteln in Köln), jedoch ohne dass diese Elemente funktional im Kirchraum als Chöre aufgenommen sind. Der 47 Meter hohe schlanke, quadratische Turm mit spitzem achteckigem Turmhelm auf der der Straße zugeneigten Seite scheint den üblichen bergischen Predigtkirchen Wuppertals nachempfunden, die allesamt einen mittigen Turm über der Eingangsfassade aufweisen. Jedoch befand sich bei der Pauluskirche auf dieser Seite der Altar und darüber mittig die Kanzel, die Kirche war also nach Süden ausgerichtet. Vier polygonal endende, aus den Seitenfassaden hervortretende Treppenhäuser zu Seiten der beiden Apsiden führten auf die nördliche Empore über einem Konfirmanden- und Versammlungssaal und eine ursprüngliche Orgelempore im Turm über dem Altar. Durch diese Treppenhäuser führten auch die vier Eingänge in das Kirchenhaus, der Haupteingang lag auf der Turm- bzw., Altarseite. Der 22,8 × 14,2 m große und bis 11,3 m hohe Kirchraum selbst war mit einer schlichten Holzdecke gedeckt und fasste Platz für 800 Personen. Hohe Fenster erleuchteten die fünf Joche des einschiffigen Baus. Während der Zeit des Nationalsozialismus geriet die Kirche in die Auseinandersetzung zwischen Bekennender Kirche und Deutschen Christen. Nachdem sich alle Pfarrer und das Presbyterium der Gemeinde mit der Barmer Erklärung der östlichen Nachbargemeinde solidarisiert hatten, reklamierten die Deutschen Christen die Pauluskirche 1936 für sich. Nachdem das Presbyterium dieses Ansinnen abgelehnt hatte, verschafften sich die Deutschen Christen gewaltsam Zugang zu der Kirche und hielten am 28. Juni 1936 einen ersten „Dankgottesdienst“ in dem Gebäude ab. Die darauf folgende Verbarrikadierung der Kirche durch die andere Seite wurde mit Brecheisen durchbrochen, hinfort war der Bau durch die Unterstützung der Polizei bis zur Kapitulation 1945 Predigtstätte der Deutschen Christen. Die Pauluskirche überstand als einzige evangelische Unterbarmer Kirche unversehrt die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs. Im Zuge der Nachkriegsentwicklung teilte sich die auf 12 Pfarreien angewachsene Gemeinde 1963 in vier neue Gemeinden; die Pauluskirche wurde Pfarrkirche der Gemeinde Unterbarmen-West. 1966 wurde anlässlich des Einbaus einer neuen Orgel die Ausrichtung der Kirche umgekehrt, der Altar wanderte vor die neue Orgel auf der Nordempore. Die Entwicklung der Siedlungsstruktur in der Umgebung der Kirche, in der Wohngebiete immer mehr Dienstleistungs- und Gewerbegebieten wichen, verkleinerte die Zahl der Gläubigen der Teilgemeinde zusehends, so dass die Kirche zu groß für die immer kleiner werdende Gemeinde wurde. Ab 1991 wurde das Gebäude an die Bergische Universität Wuppertal als Vorlesungssaal vermietet, 1995 gründete sich der Verein „Freundeskreis Pauluskirche Unterbarmen e.V.“, der die Kirche seither unterhält und sich teilweise durch einen Büchermarkt, der regelmäßig in der Kirche stattfindet, finanziert. Einmal monatlich findet noch Gottesdienst der inzwischen wieder vereinigten Unterbarmer Gemeinde in dem Gebäude statt, die weitere Nutzung erstreckt sich auf Vorlesungen der Universität, Konzerte und Ausstellungen. Seit 1989 steht die Pauluskirche unter Denkmalschutz.

Haspeler Brücke
Haspeler Brücke

Die Haspeler Brücke ist eine Straßenbrücke über die Wupper im Wuppertaler Stadtteil Barmen. Die Stahlbrücke verbindet die Haspeler Straße südlich der Wupper in Unterbarmen mit dem nördlichen rechten Flussufer mit den Straßen Hofkamp und Hardtufer, die im Stadtteil Elberfeld liegen. Die 1902–1903 gebaute Brücke ist eine der ältesten Fachwerkbrücken in Wuppertal. Bis 1929 verlief auf der Brücke die Grenze zwischen den beiden damals noch selbstständigen Großstädten Barmen und Elberfeld. Im Mittelalter gab es an gleicher Stelle eine Furt in der Wupper. Neben der Furt lag auf der südlichen Wupperseite der 1466 erwähnte Furter Hof; an ihn erinnert heute die Straße Furter Hof. Die Elberfelder Landwehr verlief von Ostersbaum über den Hardtberg zu den Südhöhen. Nachweislich existierte im 16. Jahrhundert an der Furt ein Drehkreuz (= „Haspel“). Dieser schmale Durchgang für Fußgänger in der Landwehr führte zur Namensgebung. 1729 wurde eine erste steinerne Brücke durch Eisgang zerstört. Im Siebenjährigen Krieg kam es 1759 zu Gefechten zwischen den Franzosen und dem Feldherrn Ferdinand Erbprinz von Braunschweig. Im Ersten Koalitionskrieg war die Brücke 1796 wieder Schauplatz zwischen französischen und preußischen Auseinandersetzungen. Der preußische Leutnant von Hakke konnte bei dem französischen General Jean-Baptiste Jourdan bewirken, das die Demarkationslinie ein wenig nach Westen zur Haspeler Brücke verlegt wurde.Eine Anekdote steht in Verbindung mit dieser Brücke (wohl ein Vorgänger zum aktuellen Bau). Kaiser Wilhelm II. soll bei seinem Besuch im Oktober 1900 während der Kutschfahrt von der Barmer zur Elberfelder Seite zu seiner Frau gesagt haben: „Auguste, zieh deinen Hut auf, wir kommen in die Stadt!“ eine andere Version lautet: „Gustchen, setz den Hut gerade, wir kommen nun in die Stadt“. Dies verärgert heute noch so manchen Barmer. Unklar ist, wie dieses angebliche Zitat überliefert wurde, denn es wird bezweifelt, dass diese Kutschfahrt stattgefunden hat.Die Haspeler Brücke wurde am 20. Januar 2005 unter der Nummer 4217 in die Denkmalliste der Stadt Wuppertal eingetragen. Die damals geplanten Sanierungsmaßnahmen, nach dem man im Jahr 2003 erhebliche Korrosionsschäden und andere Mängel festgestellt hatte, wurden mit der unteren Denkmalbehörde abgestimmt und Ende 2006 abgeschlossen. Der Umfang der Sanierung wurde damals auf 615.000 Euro kalkuliert.