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Pfarrkirche Gaaden

Barockisierte KircheBaudenkmal (Niederösterreich)Bauwerk der Romanik in NiederösterreichDekanat HeiligenkreuzGaaden
Gotische KircheGotisches Bauwerk in NiederösterreichJakobus-der-Ältere-KircheKirchengebäude in NiederösterreichPfarrkirche in der Erzdiözese WienRomanische Kirche
Gaaden Kirche1745
Gaaden Kirche1745

Die römisch-katholische Pfarrkirche Gaaden steht weithin sichtbar westlich des Ortes auf einem Hügel in der Gemeinde Gaaden im Bezirk Mödling in Niederösterreich. Die dem Heiligen Jakobus geweihte Kirche – dem Stift Heiligenkreuz inkorporiert – gehört zum Dekanat Heiligenkreuz im Vikariat Unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien. Die Kirche und der Pfarrhof samt Portal stehen unter Denkmalschutz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Pfarrkirche Gaaden (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Pfarrkirche Gaaden
Schlöglgasse,

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Breitengrad Längengrad
N 48.0535556 ° E 16.1991389 °
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Adresse

Zum heiligen Jakobus (Pfarrkirche)

Schlöglgasse
2531 , Katastralgemeinde Gaaden
Niederösterreich, Österreich
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linkOpenStreetMap (251984969)

Gaaden Kirche1745
Gaaden Kirche1745
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In der Umgebung

Sauerstiftung
Sauerstiftung

Die Sauerstiftung war eine Niederlassung der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz in der Hinterbrühl in Niederösterreich. Das Kloster existierte in den Jahren 1934 bis 1997 und gehörte organisatorisch zum Provinzhaus Laxenburg, das im Palais Kaunitz-Wittgenstein in Laxenburg beheimatet ist. Das Kloster befand sich in Gebäuden auf einem Grundstück, das zum Teil auf Hinterbrühler Gebiet und zum größeren Teil auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Weissenbach bei Mödling lag. Das Hauptgebäude stammt von 1867 und wurde als bürgerlicher Landsitz von Borromäus Cünzer erbaut. Als Besitzer wird im Jahr 1897 der Fabrikant Carl Marx genannt, der in der Nähe auch eine heute nicht mehr existente Lackfabrik besaß. Durch das Gelände des Klosters verlief zu dieser Zeit noch die Straße von Hinterbrühl nach Weissenbach, bevor diese 1927 verlegt wurde. Die Tochter von Carl Marx verkaufte die Liegenschaft an den Verein Kinderschutzstation Wien, der in der Folge ein Ferienheim für etwa 80 Kinder errichtete. Im Jahr 1934 wurde die Führung den Barmherzigen Schwestern übertragen. Die finanziellen Probleme blieben aber bestehen, so dass man einen Verkauf beabsichtigte. In der Folge kaufte 1936 das kinderlose Baumeisterehepaar Sauer das Gelände und begründete eine Stiftung für ein Kindererziehungsheim. Das Kinderheim wurde vergrößert, sodass 80 Buben samt Schulgebäuden Platz fanden. Im Jahr 1936 wurde es von Kardinal Theodor Innitzer eingeweiht. Nach dem Anschluss im Jahr 1938 konnte bis 1940 die Stiftung das Heim mit den Schwestern weiterführen. Dann musste man die Anlage an die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt übergeben, welche eine Heimschule der Hitler-Jugend einrichtete. Leiter wurde der in der Hinterbrühl wohnhafte Lehrer Eduard Göth, der im Untergrund im Widerstand tätig war und nach seiner Aufdeckung im Jahr 1944 hingerichtet wurde. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges konnten die Schwestern wieder den Betrieb aufnehmen. Bis 1966 wurde ein Internat für Buben und eine Volksschule betrieben, die auch externe Schüler besuchen konnten. Nach der Schließung der Schule wurde das Haus als Kleinkinderheim der Kinderübernahmestelle der Gemeinde Wien und der Landesfürsorge weiter betrieben. Ab dem Jahr 1969 war ein Landeskindergarten untergebracht, der bis 1997 geöffnet war. Da das Haus nicht mehr wirtschaftlich geführt werden konnte, musste es 1997 geschlossen werden und die Schwestern gingen in das Provinzhaus oder andere Niederlassungen des Ordens. Laut Stiftungsbrief fiel das gesamte Areal der Erzdiözese Wien zu. Genutzt wurde die Sauerstiftung bis zum Jahr 2010 durch die Gemeinschaft der Seligpreisungen. Beim ehemaligen Schwesternhaus wurde 2002 auf Antrag der Erzdiözese der Denkmalschutz durch das Bundesdenkmalamt aufgehoben.

Burgruine Rauhenstein
Burgruine Rauhenstein

Die Burgruine Rauhenstein ist die Ruine einer Höhenburg im Helenental nordöstlich der Schwechat, im Ortsgebiet von Baden bei Wien. Sie wurde vermutlich, ebenso wie die benachbarte Burgruine Rauheneck, im 12. Jahrhundert von dem Rittergeschlecht der Tursen erbaut. Sie wurde immer wieder von Raubrittern bewohnt und des Öfteren zerstört und wieder aufgebaut. An ihrem endgültigen Verfall trägt jedoch die Dachsteuer aus dem 18. Jahrhundert Schuld. Zu jener Zeit wurden viele Burgen abgedacht, da sich diese Form der Gebäudesteuer nach der Dach-Fläche von Gebäuden berechnete. Erhaltungsarbeiten an der Ruine, die im Sinn des Kurbetriebes positiv aufgenommen wurden, erfolgten 1881.Der Bergfried ist der älteste Teil der Burg und stammt noch aus dem 12. Jahrhundert. Die Mauern des 20 Meter hohen Turms sind an der Basis drei Meter dick. Seit dem Jahre 1993 wird auf der Ruine Rauhenstein das sogenannte „Ruinenfestl“ vom 30. April auf den 1. Mai (Walpurgisnacht) gefeiert. Ein Trupp bei den Pfadfindern und Pfadfinderinnen der Gruppe Baden in der Altersstufe Guides und Späher ist nach der Burg benannt. Seit 2017 ist die Burg wegen Frostschäden, welche die Statik beeinträchtigen könnten, gesperrt. Aufgrund der hohen erwarteten Sanierungskosten von „mehreren 100.000 Euro bis hin zu einer halben Million“, welche primär vom privaten Eigentümer zu tragen wären, ist von einer längerfristigen Sperre auszugehen.Am Fuße der Ruine befindet sich die Villa Rauhenstein.