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Herrschaft Baldern

BopfingenHerrschaft (Territorium)Historisches Territorium (Baden-Württemberg)
Schloss Baldern 140707
Schloss Baldern 140707

Die Herrschaft Baldern mit Sitz auf Schloss Baldern, heute zu Bopfingen im baden-württembergischen Ostalbkreis, wurde erstmals im Jahr 1153 genannt. 1215 tauschte das Hochstift Regensburg die Herrschaft gegen andere Besitzungen mit der Abtei Ellwangen. 1250 bekamen die Herren von Oettingen als Vögte des Klosters die Herrschaft Baldern zu Lehen. Bei der Erbteilung des Hauses Oettingen nach 1662 entstand die Linie Oettingen-Baldern. 1798 übernahm im Erbgang die Linie Oettingen-Wallerstein die Herrschaft. Im Rahmen der Mediatisierung im Jahr 1806 kam die Herrschaft Baldern unter die Landeshoheit des Königreichs Bayern und 1810 durch Gebietsaustausch zum Königreich Württemberg.

Auszug des Wikipedia-Artikels Herrschaft Baldern (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Herrschaft Baldern
Schloßparkstraße, Verwaltungsgemeinschaft Bopfingen

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N 48.902643 ° E 10.316892 °
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Adresse

Schloss Baldern

Schloßparkstraße 24
73441 Verwaltungsgemeinschaft Bopfingen
Baden-Württemberg, Deutschland
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Telefonnummer

call+49736296880

Webseite
fuerstwallerstein.de

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Schloss Baldern 140707
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In der Umgebung

Meisterstaller Heide
Meisterstaller Heide

Die Meisterstaller Heide ist ein Landschaftsschutzgebiet im Ostalbkreis. Es befindet sich beim Hof Meisterstall auf der Gemarkung Kerkingen, einem Ortsteil der Stadt Bopfingen. Ein keltisches Gräberfeld erstreckt sich hier über ca. 6 Hektar. Es liegt in direktem Blickkontakt zum Ipf, etwa 2 km nordwestlich desselben und wird daher mit dem keltischen Fürstensitz in Verbindung gebracht.Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg hat die keltische Grabhügelnekropole auf dem Areal im Jahr 1978 in das Denkmalbuch des Landes eingetragen (Denkmalschutzgesetz nach § 12). Im Jahr 1993 wurde das Gelände an den Archäologischen Weg angegliedert, der die keltischen Kulturstätten rund um den Ipf verbindet und damit für Besucher zugänglich gemacht, nachdem die intensive forstwirtschaftliche Nutzung teils zu Beschädigungen an den Grabhügeln geführt hatten.Das Gelände umfasst ca. 6 Hektar. Heute sind von den ca. 60 ursprünglich gezählten Hügeln noch etwa 40 erhalten. Die Grabhügel wurden seit den Ausgrabungen von Eduard von Paulus (ca. 1830 und 1869) sowie von Peter Goeßler (1907) nicht weiter untersucht. Bei den damaligen Grabungen waren mehrere Hügel mit Mittelbohrung geöffnet worden, dabei kam ein „grosser Reichthum an Gefässen, oft 3 ineinander… sonst durchaus keine Waffen oder Schmuckgegenstände“ zutage.Die Keramikgefäße stammen aus der Hallstattzeit aus dem 8./7. Jahrhundert vor Christus.