place

Hlewacha

Ersterwähnung 1471Ort in der Oblast KiewRajon Fastiw
Hlevacha
Hlevacha

Hlewacha (ukrainisch Глеваха, russisch Глеваха Glewacha) ist eine Siedlung städtischen Typs in der ukrainischen Oblast Kiew mit 8900 Einwohnern (2024). Die im 15. Jahrhundert gegründete und 1471 erstmals schriftlich erwähnte Ortschaft besitzt den Status einer Siedlung städtischen Typs seit 1973. Hlewacha liegt am, für die Ortschaft namensgebenden, 15 km langen Flüsschen Hlewa (ukrainisch Глева) im Rajon Fastiw. Über die, an der Siedlung vorbeiführende, Fernstraße M 05 ist das Stadtzentrum von Kiew nach 30 km in nordöstliche Richtung zu erreichen. Das Rajonzentrum Wassylkiw liegt 15 km südlich. Am 30. Oktober 2017 fiel bei Hlewacha die tschetschenischstämmige Ärztin, Euromaidanaktivistin und zum Islam konvertierte Polizeileutnantin Amina Okujewa einem, vermutlich vom russischen Geheimdienst FSB durchgeführten Mordanschlag zum Opfer.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hlewacha (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Hlewacha
вулиця Леоніда Каденюка, Глеваська селищна громада

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: HlewachaBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.260416666667 ° E 30.305722222222 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

вулиця Леоніда Каденюка

вулиця Леоніда Каденюка
08631 Глеваська селищна громада
Oblast Kyjiw, Ukraine
mapBei Google Maps öffnen

Hlevacha
Hlevacha
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Swjatopetriwske
Swjatopetriwske

Swjatopetriwske (ukrainisch Святопетрівське; russisch Святопетровское Swjatopetrowskoje, bis 2016 Petriwske) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Kiew mit etwa 2000 Einwohnern (2001). Das 1928 an Stelle eines Weilers in einem sumpfigen Gebiet gegründete Dorf hieß ursprünglich Куликівка Kulykiwka und ab den 1960er Jahren bis Februar 2016 nach dem sowjetischen Revolutionär und Politiker Grigori Petrowski Петрівське Petriwske, bevor es im Zuge der Dekommunisierung in der Ukraine seinen heutigen Namen erhielt. Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil der neugegründeten Landgemeinde Bilohorodka, bis dahin bildete es die Landratsgemeinde Swjatopetriwske (Святопетрівська сільська рада/Swjatopetriwska silska rada) im Südwesten des Rajons Kiew-Swjatoschyn. Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Butscha. Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 174 m zwischen der Regionalstraße P–04 im Norden und der Territorialstraße T–10–12 im Süden, 18 km südwestlich der Innenstadt von Kiew. Das Dorf grenzt im Süden an Bojarka, im Osten an Wyschnewe und im Nordwesten an Bilohorodka. In Swjatopetriwske wurde 2018 ein Denkmal für die ukrainischen Freiwilligenbataillone errichtet. In dem 2012 im Dorf errichteten Tenniszentrum findet seit 2019 jährlich das World-Junior-Tennisturnier J1 Sviatopetrivske statt.