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Sofijiwska Borschtschahiwka

Gegründet 1578Ort in der Oblast KiewRajon Butscha
Sofiivska Borshchahivka pond2
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Sofijiwska Borschtschahiwka (ukrainisch Софіївська Борщагівка; russisch Софиевская Борщаговка Sofijewskaja Borschtschagowka) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Kiew mit etwa 6500 Einwohnern (2006). Der Name des Dorfes stammt vom Kloster der Sophienkathedrale, dem das 1578 gegründete Dorf gehörte.

Auszug des Wikipedia-Artikels Sofijiwska Borschtschahiwka (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Sofijiwska Borschtschahiwka
Берегова вулиця, Борщагівська сільська громада

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.411388888889 ° E 30.369166666667 °
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Adresse

Берегова вулиця 35
08131 Борщагівська сільська громада
Oblast Kyjiw, Ukraine
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Sofiivska Borshchahivka pond2
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In der Umgebung

Swjatopetriwske
Swjatopetriwske

Swjatopetriwske (ukrainisch Святопетрівське; russisch Святопетровское Swjatopetrowskoje, bis 2016 Petriwske) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Kiew mit etwa 2000 Einwohnern (2001). Das 1928 an Stelle eines Weilers in einem sumpfigen Gebiet gegründete Dorf hieß ursprünglich Куликівка Kulykiwka und ab den 1960er Jahren bis Februar 2016 nach dem sowjetischen Revolutionär und Politiker Grigori Petrowski Петрівське Petriwske, bevor es im Zuge der Dekommunisierung in der Ukraine seinen heutigen Namen erhielt. Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil der neugegründeten Landgemeinde Bilohorodka, bis dahin bildete es die Landratsgemeinde Swjatopetriwske (Святопетрівська сільська рада/Swjatopetriwska silska rada) im Südwesten des Rajons Kiew-Swjatoschyn. Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Butscha. Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 174 m zwischen der Regionalstraße P–04 im Norden und der Territorialstraße T–10–12 im Süden, 18 km südwestlich der Innenstadt von Kiew. Das Dorf grenzt im Süden an Bojarka, im Osten an Wyschnewe und im Nordwesten an Bilohorodka. In Swjatopetriwske wurde 2018 ein Denkmal für die ukrainischen Freiwilligenbataillone errichtet. In dem 2012 im Dorf errichteten Tenniszentrum findet seit 2019 jährlich das World-Junior-Tennisturnier J1 Sviatopetrivske statt.

Bahnhof Kyjiw-Wolynskyj
Bahnhof Kyjiw-Wolynskyj

Der Bahnhof Kyjiw-Wolynskyj (russisch Киев-Волынский, ukrainisch Київ-Волинський) ist ein Trennungsbahnhof in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Er befindet sich ungefähr fünf Kilometer südwestlich des Bahnhofs Kyjiw-Passaschyrskyj in der Nähe des Flughafens Kiew-Schuljany am Südlichen Eisenbahnhalbring. Hier zweigt die Strecke nach Korosten der Südwestbahn und der Nördliche Eisenbahnhalbring von der Kiew-Baltaer Eisenbahn ab. Der Bahnhof entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Russische Südwestbahn von Kiew in Richtung Korosten verlängert wurde. Dazu war der Bau eines Trennungsbahnhofes westlich des Bahnhofs Kyjiw-Passaschyrskyj erforderlich. Eröffnet wurde der Bahnhof mit der Inbetriebnahme der Bahnstrecke Kiew-Kowel am 12. Augustjul. / 25. August 1900greg. Am Gleisdreieck wurde ein Weichenposten eingerichtet, der den Namen Post Wolynskyj (Пост-Волинський) erhielt, dabei leitet sich Wolynskyj von der historischen Landschaft Wolhynien ab, in der Kowel liegt. Vom Namen des Weichenpostens wiederum leitet sich der Name des umliegenden Stadtteils ab. Die Passagierabfertigung und die Diensträume des Personals befanden sich anfänglich in drei am Posten abgestellten Personenwagen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand auch die Verbindungsstrecke zum Kiewer Nikolaihafen. Diese wurde bis 1929 über den Dnepr bis zum Bahnhof Darnyzja verlängert und als Nördlicher Eisenbahnhalbring bezeichnet. Von diesem Halbring zweigte auch die stillgelegte Stichstrecke zum Ende der 1959 abgerissenen Güterbahnhof Kiew-Ljukjanowski an der Alten Schitomierer Chaussee ab. Eine weitere Stichstrecke führte zum Bahnhof Kiew-Gluschki. Der Bahnhof selbst wurde bereits Ende der 1940er Jahre geschlossen, die Stichstrecke blieb jedoch erhalten und diente als Anschlussbahn für im Südwesten Kiews gelegene Industriebetriebe in den Stadtteilen Tschokoliwka und Borschtschahiwka. Bis in die 1950er Jahre konnten Züge in den westlichen Teil des Halbringes nur aus Richtung Stadtzentrum über den Bahnhof Kyjiw-Wolynskyj einfahren, eine direkte Einfahrt aus Richtung Fastow war nicht möglich. Durch den Bau einer Verbindungskurve, die Trennung der Strecke nach Korosten und den Bau mehrerer Überwerfungsbauwerke kann mittlerweile sowohl aus Richtung Fastow, als auch von Wolynskyj sowohl in den Nördlichen Eisenbahnhalbring, als auch in die Strecke nach Korosten eingefahren werden. Damit erhielt der Bahnhof die charakteristische Form eines Gleisdreiecks. 1950 und 1967 wurden die durch den Bahnhof führenden Strecken elektrifiziert. Seinen heutigen Namen erhielt der Bahnhof 1973. Der Bahnhof ist Haltestelle für die Vorortzüge und für Regionalzüge in Richtung Korosten und Fastow und Slawutitsch. An den Öffentlichen Personennahverkehr wird er durch verschiedene Bus- und Trolleybuslinien angebunden. Seit 2011 ist der Bahnhof auch Haltestelle der Kyjiwska miska elektrytschka, eines einer S-Bahn ähnelnden Verkehrssystem der ukrainischen Hauptstadt.

Hawanskyj schljachoprowid
Hawanskyj schljachoprowid

Der Hawanskyj schljachoprowid (ukrainisch Гаванський шляхопровід, russisch Гаванский путепровод Gawanski puteprowod) ist eine Eisenbahnüberführung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dabei überquert die Fernstraße M 06 zusammen mit der Linie M1 der Metro Kiew in ost-westlicher Richtung den von Norden nach Süden verlaufenden Nördlichen Eisenbahnhalbring. Das Wort „Gawan“ (russisch Гавань) bezeichnet einen Hafen und wird aus dem Ukrainischen zu „Hawan“ transkribiert. Die Überführung erhielt ihren Namen, weil sie die von Kiew-Wolynskyj zum Hafen führende Bahnlinie quert. Eine erste Eisenbahnüberführung wurde bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet, als die nach Swjatoschino führende Linie der Dampfstraßenbahn Kiew gebaut wurde. Der Bau einer Überführung bot sich an dieser Stelle an, da die Eisenbahn hier in einem Einschnitt verläuft. Die Brücke war eine Holzkonstruktion. Neben der Straßenbahnlinie verlief auch die Brest-Litowsker Chaussee über die Brücke. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Überführung in ihrer heutigen Form gebaut. Das Bauwerk besteht aus zwei konstruktiv voneinander getrennten Brücken: der nördlichen, über die der Straßenverkehr in Richtung Westen geführt wird, und der südlichen, die den Verkehr in Richtung Stadtzentrum aufnimmt. Erbaut und genutzt für den Verkehr in beide Richtungen wurde zunächst in den 1950er Jahren das südliche Überführungsbauwerk. Neben dem Straßenverkehr nutzen zunächst noch verschiedene Linien der Straßenbahn Kiew die Brücke.Als ab 1965 der 5. Bauabschnitt der Kiewer Metro begonnen wurde, musste die westlich des damaligen U-Bahnhofs "Oktjabrskaja" in geringer Tiefe verlaufende Strecke ebenfalls über die Eisenbahn geführt werden. Dazu wurde das nördliche Überführungsbauwerk errichtet. Dabei handelt es sich um eine Trogbrücke, die beide Richtungsgleise der U-Bahn aufnimmt. Der Trog wurde mit Betonplatten abgedeckt und diese Abdeckung für einen Fußgängerüberweg über die Eisenbahn genutzt.Zu Beginn der 1980er Jahre wurde die Brest-Litowsker Chaussee umgestaltet, dabei wurde das nördliche Überführungsbauwerk 1982 soweit ertüchtigt, dass es auch den Automobilverkehr aufnehmen konnte. Nach dem Bau der Metro waren die nach Swjatoschino führenden Straßenbahnlinien überflüssig geworden, daher wurde 1982 auch der Straßenbahnverkehr über die Brücken eingestellt. Im Ergebnis der Umbauten wurde der Verkehr in beide Richtungen getrennt. Die Brest-Litowsker Chaussee wurde 1985 in Siegesprospekt umbenannt. Da die Gleise der Metro auf der nördlichen Überführung unterhalb der Fahrbahn verlaufen, handelt es sich hier um eine Doppelstockbrücke. Nach der Unabhängigkeit der Ukraine war die Brücke, wie fast die komplette Verkehrsinfrastruktur der ukrainischen Hauptstadt, dem Verfall preisgegeben. Erst 2001 konnte die Brücke überholt, die provisorischen Verstärkungen der Pfeiler beseitigt und das Bauwerk in einen sicheren Zustand versetzt werden. Im Jahre 2016 erfolgte eine weitere Überholung der Brücke, bei der die Fahrbahn und die Fußgängerwege überholt und neue Geländer angebracht wurden.