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Kleine Kirche (Karlsruhe)

Disposition einer OrgelErbaut in den 1760er JahrenKirchengebäude der Evangelischen Landeskirche in BadenKirchengebäude in EuropaKirchengebäude in Karlsruhe
Klassizistische KircheKlassizistisches Bauwerk in KarlsruheKulturdenkmal in Karlsruhe
Kleine Kirche Karlsruhe Februar 2012
Kleine Kirche Karlsruhe Februar 2012

Die Kleine Kirche ist eines der ältesten Kirchengebäude in der Stadt Karlsruhe. Sie steht an der Karlsruher Hauptgeschäftsstraße Kaiserstraße in der Nähe des Marktplatzes (Kaiserstraße 131). Vom Karlsruher Schloss führt die Kreuzstraße, eine der neun Straßen des fächerförmigen Stadtgrundrisses, auf die Hauptfassade der Kleinen Kirche zu.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kleine Kirche (Karlsruhe) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kleine Kirche (Karlsruhe)
Kaiserstraße, Karlsruhe Innenstadt-Ost

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 49.009230555556 ° E 8.4053416666667 °
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Adresse

Kleine Kirche

Kaiserstraße 131
76133 Karlsruhe, Innenstadt-Ost
Baden-Württemberg, Deutschland
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linkWikiData (Q11722115)
linkOpenStreetMap (90034224)

Kleine Kirche Karlsruhe Februar 2012
Kleine Kirche Karlsruhe Februar 2012
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In der Umgebung

Konkordienkirche (Karlsruhe)
Konkordienkirche (Karlsruhe)

Die Konkordienkirche war die erste und zentrale Kirche von Karlsruhe. Sie wurde 1719–22 als Evangelisch-lutherische Kirche am damaligen Südrand der neu gegründeten Stadt errichtet, dem Schloss zentral gegenüberliegend. Der Entwurf wird dem Architekten Friedrich von Batzendorff zugeschrieben. Es entstand ein regelmäßiger Vierkonchenbau mit umlaufender Empore und kleinem Mittelturm im Stil des Barock. Aus Kostengründen wurde anstatt eines zunächst geplanten massiven Werksteinbaus die Fachwerkbauweise gewählt. Im Jahr 1738 wurde der Stadtgründer Karl Wilhelm von Baden in der Konkordienkirche beigesetzt. Der weiteren Entwicklung der wachsenden Stadt Karlsruhe genügten weder die Kirche noch der davor entstandene kleine Marktplatz. Der Bau musste 1807 der Stadterweiterung nach Süden und der Vergrößerung des Marktplatzes weichen. In der Folge entbrannte ein langwieriger Wettstreit um das zukünftige Aussehen des Grabmals für den Stadtgründer. Schließlich errichtete Friedrich Weinbrenner über der Gruft und damit an der Stelle der Konkordienkirche die Karlsruher Pyramide. Im Zuge der Umgestaltung des Karlsruher Marktplatzes im Rahmen des Baus des Stadtbahntunnels unter dem Marktplatz werden seit Juni 2014 verschiedene Varianten geprüft, den Grundriss der Konkordienkirche unter Einbeziehung der verbliebenen Fundamente sichtbar zu machen. Eine Entscheidung, ob der Grundriss oberirdisch (Sichtbarmachung der Überreste durch eine Glasfläche im Boden, die die Fundamente am Originalplatz zeigt, und Nachfahren des Grundrisses durch Mosaiksteine im Bodenbelag) oder unterirdisch (Präsentation der archäologischen Funde im Eventraum über Gleis 3 der neu zu errichtenden unterirdischen Haltestelle „Marktplatz“) dargestellt werden soll, wird im Sommer 2014 erwartet.