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Grabhügel Königsgrab

Archäologischer Fundplatz (Bronzezeit)Bronzezeit (Mitteleuropa)Hügelgrab in NiedersachsenSteinkiste in Niedersachsen
Samtgemeinde Harsefeld in STD
Samtgemeinde Harsefeld in STD

Der bronzezeitliche Grabhügel Königsgrab liegt auf dem „Hohekamp“, nordöstlich von Harsefeld im Landkreis Stade in Niedersachsen. Hier befinden sich noch 22 weitere Grabhügel. Der Grabhügel Königsgrab lag an der höchsten Stelle und war mit etwa 25,0 m Durchmesser und einer Höhe von vier Metern der größte. Der auch Osterberg genannte Hügel wurde 1910/11 vom Besitzer durchgegraben. Bei der von dem Amateurarchäologen Hans Müller-Brauel durchgeführten Nachuntersuchung wurde festgestellt, dass der Hügelkern aus aufgeschütteten Steinen bestand und von einem Erdmantel umgeben war. Beim Zentrum befand sich eine 1,0 × 0,7 m große Steinkiste aus sieben Wand-, einem Boden- und einem Deckstein. Sie enthielt angehäuften Leichenbrand, ein Tongefäß, sowie je ein reichverziertes Messer und Rasiermesser (mit einer Schiffsdarstellung) aus Bronze. Das Königsgrab ist ein Beispiel für die in der jüngeren Bronzezeit einsetzende Brandbestattung. Der Hügel und die Grabkammer stellen traditionelle Elemente, die Verbrennung ein neues Element im Totenbrauch dar.

Auszug des Wikipedia-Artikels Grabhügel Königsgrab (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Grabhügel Königsgrab
Im Sande, Samtgemeinde Harsefeld

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Breitengrad Längengrad
N 53.46415 ° E 9.52319 °
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Im Sande 79
21698 Samtgemeinde Harsefeld
Niedersachsen, Deutschland
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Samtgemeinde Harsefeld in STD
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In der Umgebung

Burg Harsefeld
Burg Harsefeld

Die Burg Harsefeld ist eine abgegangene Burg in dem Flecken Harsefeld im Landkreis Stade in Niedersachsen. Die Burg wurde 969 in Harsefeld (auch Rossenfeld genannt) von Heinrich von Stade erbaut, der nach dem Tod Wichmann des Jüngeren 967 die Grafschaft Stade erhielt. Hier war um 1000 auch die Grablege der Udonen. Aus einem Eintrag im Annalista Saxo zum Jahr 969 ist zu erschließen, dass die Burg nur etwa 50 Jahre Bestand hatte bis die Harsefelder Grafen am Anfang des 11. Jahrhunderts ihren Sitz auf die Burg Stade verlegten. Sie rissen die Burg ab und gründeten in Harsefeld ein Stift, das zu ihrer Begräbnisstätte wurde. Heinrichs gleichnamiger Sohn gründete auf dem Burggelände in der Zeit von 1001 bis 1010 eine Propstei die nach 99 Jahren in das Benediktinerkloster Harsefeld umgewandelt wurde, das bis 1648 bestand. Der Wall wurde nach der Ausgrabung rekonstruiert. Die Klosteranlage, an deren Rand 1740 ein Amtshofgebäude errichtet wurde, wurde fast vollständig in ihren Grundmauern freigelegt und wird heute für Veranstaltungen genutzt. Ausgrabungen fanden in den Jahren 1992 und 1993 statt, bei denen nur ein kleiner Teil des etwa einen Hektar großen Geländes der früheren Burg freigelegt wurde. Laut den archäologischen Untersuchungen war das Burggelände mit einem 3,5 Meter tiefen und etwa 10 Meter breiten Graben umfasst, an dessen Innenseite vermutlich ein Wall verlief. Das befestigte Areal besaß eine Größe von ca. 100 × 110 m. Bei den ergrabenen Überresten der Burg handelte es sich um ein Holzgebäude und ein Grubenhaus, die sich in das 8. und 9. Jahrhundert datieren ließen. Außerdem wurden die Reste eines 9 Meter langen und einen Meter breiten Steinfundaments aufgedeckt, dessen Steine durch Mörtel verbunden waren.

Weißenfelde

Weißenfelde ist ein Ortsteil des Fleckens Harsefeld in Niedersachsen und liegt im Süden des Landkreises Stade. Es handelt sich dabei um einige einzeln stehender Anwesen entlang einer Nebenstraße südwestlich von Ruschwedel und südöstlich von Harsefeld selbst. Die Nebenstraße verläuft annähernd in Nord-Süd-Richtung. Sie zweigt in Höhe Hahnenbalken in rechtem Winkel von der Kreisstraße 26 nach Süden ab und führt zunächst durch ein Waldstück und dann zwischen Feldern bis Griemshorst. Die Häuser von Weißenfelde stehen hinter dem Waldstück zu beiden Seiten der Straße in meist weitem Abstand zueinander. Die Anwesen liegen entweder direkt an der Straße oder sind über kurze Stichstraßen von dieser aus erreichbar. Die Straße wird in ihrem Verlauf von zwei Eisenbahnstrecken niveaugleich und in annähernd rechtem Winkel gekreuzt. Kurz hinter dem Waldstück verläuft die von den EVB betriebenen Bahnstrecke Bremerhaven–Buxtehude, und nach etwa einem Drittel der Strecke über Feld noch die Reste der 2006 abgebauten Bahnverbindung nach Hollenstedt, die früher bis nach Buchholz in der Nordheide führte. Direkt hinter dieser Bahnstrecke mündet von Westen her die Weißenfelder Straße ein, die parallel zum alten Bahngleis verläuft und die wichtigste Zufahrt von Harsefeld aus darstellt. Am anderen Ende dieser Straße, am Ortsrand von Harsefeld, befindet sich ein Gewerbegebiet, das nach Weißenfelde benannt ist und demzufolge „Gewerbegebiet Weißenfelde“ heißt. Am Waldrand neben der EVB-Strecke steht ein Schützenheim mit eigenem Schießstand.