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Rebberg (Mülhausen)

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Mulhouse.emetteur
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Der Rebberg ist ein Stadtteil von Mülhausen (Elsass), der Name ist deutschen Ursprungs und stammt aus der Zeit als die Stadt noch zum Deutschen Reich gehörte. Im Rahmen der Stadtplanung und -entwicklung wurde Mülhausen später in verschiedene Sektoren eingeteilt. Der Rebberg gehört seither zum Sektor 2 und ist trotz der Wortbedeutung nicht mit dem Mülhausener Stadtteil Coteaux, dessen Name französischen Ursprungs ist und sich mit „Weinberge“ übersetzen lässt, zu verwechseln. Der Rebberg liegt im Süden der Stadt an der Bahnstrecke, und Teile des Berges gehören auch noch zu den Nachbargemeinden Riedisheim und Brunstatt. Daher ist es üblich zu differenzieren, um welchen Rebberg es sich handelt, das heißt den von Mülhausen, Riedisheim oder Brunstatt. Der Name «Rebberg» bezieht sich nicht auf einen früheren Anbau von Reben, denn dieses heute mit Villen besetzte Wohn-Gebiet liegt an einem Nordhang.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rebberg (Mülhausen) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Rebberg (Mülhausen)
Rue de l'Argonne, Mülhausen Rebberg

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Breitengrad Längengrad
N 47.736111111111 ° E 7.3425 °
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Adresse

Rue de l'Argonne 20
68100 Mülhausen, Rebberg
Grand Est, Frankreich
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In der Umgebung

Bollwerk (Mulhouse)
Bollwerk (Mulhouse)

Das Bollwerk (französisch Le Bollwerk) ist ein Befestigungsturm und ein Überbleibsel der alten Befestigungsanlagen der Stadt Mulhouse (Mülhausen), das sich im Quartier Europe - Nordfeld unweit des Europaturms befindet. Der Bollwerk-Turm hatte im Laufe seiner Geschichte mehrere verschiedene Namen. Zuerst „Neuensteinerturm“ um 1390 (aus dem Namen einer Familie, die in der Nähe des Turms lebte), dann „Hugues-Walch-Turm“ in den 1400er Jahren (gleiche Erklärung), dann „Eselsturm“ um 1700 (der Müller des Basler Tors hatte ein Eselhaus in der Nähe), dann schließlich „Schweineturm“ um 1850. (das Schlachthaus befindet sich gleich nebenan), bevor es um 1900 seinen heutigen Namen erhielt. Seine Spitze war einst mit Zinnen verziert, wurde dann um 1700 in ein flaches Vier-Satteldach umgewandelt, bevor es 1890 seine heutige Dachform erhielt. Die Umfassungsmauer, zu der das Bollwerk gehörte, wurde 1840 abgerissen. Das Fresko (aus dem Jahr 1893), das den Ostturm schmückt, stammt von Ferdinand Wagner und stellt den Bürgermeister Ulrich von Dornach während des Angriffs auf Mulhouse durch Martin Malterer im Jahr 1385 dar. Es wurde in den 1970er Jahren von Bernard Latuner restauriert. Heute repräsentiert der Turm ein Stück Geschichte der Stadt Mulhouse, da er bis heute erhalten geblieben sind. Mülhausen wird manchmal auch als die „Stadt des Bollwerks“ bezeichnet. Seit 2006 fährt die Straßenbahnlinie von Mulhouse direkt am Turm vorbei. Das Gebäude ist seit 6. Dezember 1898 als Monument historique (historisches Denkmal) klassifiziert.