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Schloss Eisenhammer

Bauwerk des Adelsgeschlechts IsenburgBauwerk in BrachttalBüdinger WaldJagdschloss in HessenKulturdenkmal in Brachttal
Schloss im Main-Kinzig-Kreis
Brachttal Schloss Eisenhammer01
Brachttal Schloss Eisenhammer01

Schloss Eisenhammer ist ein neuzeitliches Schloss des 18. Jahrhunderts nördlich von Neuenschmidten, einem Ortsteil der Gemeinde Brachttal im Main-Kinzig-Kreis in Hessen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Schloss Eisenhammer (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Schloss Eisenhammer
Am Eisenhammer, Brachttal

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Breitengrad Längengrad
N 50.321491 ° E 9.283791 °
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Adresse

Schloss Eisenhammer

Am Eisenhammer
63636 Brachttal
Hessen, Deutschland
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Brachttal Schloss Eisenhammer01
Brachttal Schloss Eisenhammer01
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In der Umgebung

Brachttal-Museum
Brachttal-Museum

Das Brachttal-Museum befindet sich im Brachttaler Ortsteil Spielberg in Hessen. Es ist im denkmalgeschützten früheren Amtshaus des Amtes Spielberg untergebracht. Das später auch als Schulgebäude genutzte Bauwerk steht in der Ortsmitte. Die Ausstellung erstreckt sich über drei Stockwerke und zeigt Alltagskultur, Industriegeschichte und regionale Erinnerungsstücke zur Entwicklung des Brachttals. Im Erdgeschoss befindet sich ein Ausstellungsraum mit Vitrinen für wechselnde Sonderausstellungen. Seit 2025 wird hier auch das detailreiche Fabrikmodell der Wächtersbacher Keramik präsentiert, das die Anlage im Bauzustand von 1947 zeigt. Es verdeutlicht eindrucksvoll die Dimensionen des ehemaligen Werkes und macht die komplexe Fabrikstruktur anschaulich nachvollziehbar. Im Raum gegenüber ist die Museumsküche untergebracht. Ihre Einrichtung ist von der Neuenschmidter Möbelindustrie gefertigt, die aus dem Wächtersbacher Sägewerk hervorging. Ausgestattet ist sie mit Schütten aus Waechtersbacher Keramik. Die Museumsküche verknüpft Möbelproduktion und Keramikgeschichte als zwei prägende regionale Gewerbezweige. Im zweiten Geschoss gibt es einen Ausstellungsraum mit Objekten der regionalen Geschichte, darunter eine rekonstruierte Schusterwerkstatt sowie mehrere historische Puppenküchen. In diesem Geschoss befindet sich auch das Museumscafé, in dem Vitrinen mit Exponaten mit Regionalbezug stehen. Das Café basiert auf einer pastellfarbenen Küche der 1950er Jahre; zusätzlich ist dort eine zweite Kücheneinrichtung erhalten, die in den 1930er Jahren als „Küche der Neuzeit“ beworben wurde und den Wandel häuslicher Gestaltung dokumentiert. Unter dem Dach befindet sich der Modelleisenbahn-Nachbau der um 1900 eingerichteten Bahnstrecke Wächtersbach–Hartmannshain im südlichen Vogelsberg. In Wächtersbach erreichte der Zug auf einem Gleis vor dem Bahnhof seine Endstation. Die Strecke ist vollständig zurückgebaut. Der Vogelsberger Südbahnradweg folgt ihrem Verlauf und macht die frühere Verbindung weiterhin nachvollziehbar.