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Burgstall Spyelberg

Bauwerk des Adelsgeschlechts IsenburgBauwerk in BrachttalBurg in EuropaEhemalige Burganlage im Main-Kinzig-KreisErsterwähnung 1365
Niederungsburg im Main-Kinzig-KreisRundturmTurm in EuropaTurm in HessenWasserburg in HessenZerstört im Dreißigjährigen KriegZerstört in den 1620er Jahren
Burgstall Spyelberg (Burg Spielberg) Brachttal 04
Burgstall Spyelberg (Burg Spielberg) Brachttal 04

Der Burgstall Spyelberg, auch Burg Spielberg genannt, war eine Turmhügelburg (Motte) und spätere Wasserburg im Ort Spielberg, heute Ortsteil der Gemeinde Brachttal im Main-Kinzig-Kreis im hessischen Spessart. Die Ruine der Burg ist ein hessisches Kulturdenkmal.

Auszug des Wikipedia-Artikels Burgstall Spyelberg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Burgstall Spyelberg
Brunnenstraße, Brachttal

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.30782812 ° E 9.27068934 °
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Adresse

Burgstall Spyelberg

Brunnenstraße
63636 Brachttal
Hessen, Deutschland
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linkWikiData (Q28918976)
linkOpenStreetMap (7644598107)

Burgstall Spyelberg (Burg Spielberg) Brachttal 04
Burgstall Spyelberg (Burg Spielberg) Brachttal 04
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In der Umgebung

Brachttal-Museum
Brachttal-Museum

Das Brachttal-Museum befindet sich im Brachttaler Ortsteil Spielberg in Hessen. Es ist im denkmalgeschützten früheren Amtshaus des Amtes Spielberg untergebracht. Das später auch als Schulgebäude genutzte Bauwerk steht in der Ortsmitte. Die Ausstellung erstreckt sich über drei Stockwerke und zeigt Alltagskultur, Industriegeschichte und regionale Erinnerungsstücke zur Entwicklung des Brachttals. Im Erdgeschoss befindet sich ein Ausstellungsraum mit Vitrinen für wechselnde Sonderausstellungen. Seit 2025 wird hier auch das detailreiche Fabrikmodell der Wächtersbacher Keramik präsentiert, das die Anlage im Bauzustand von 1947 zeigt. Es verdeutlicht eindrucksvoll die Dimensionen des ehemaligen Werkes und macht die komplexe Fabrikstruktur anschaulich nachvollziehbar. Im Raum gegenüber ist die Museumsküche untergebracht. Ihre Einrichtung ist von der Neuenschmidter Möbelindustrie gefertigt, die aus dem Wächtersbacher Sägewerk hervorging. Ausgestattet ist sie mit Schütten aus Waechtersbacher Keramik. Die Museumsküche verknüpft Möbelproduktion und Keramikgeschichte als zwei prägende regionale Gewerbezweige. Im zweiten Geschoss gibt es einen Ausstellungsraum mit Objekten der regionalen Geschichte, darunter eine rekonstruierte Schusterwerkstatt sowie mehrere historische Puppenküchen. In diesem Geschoss befindet sich auch das Museumscafé, in dem Vitrinen mit Exponaten mit Regionalbezug stehen. Das Café basiert auf einer pastellfarbenen Küche der 1950er Jahre; zusätzlich ist dort eine zweite Kücheneinrichtung erhalten, die in den 1930er Jahren als „Küche der Neuzeit“ beworben wurde und den Wandel häuslicher Gestaltung dokumentiert. Unter dem Dach befindet sich der Modelleisenbahn-Nachbau der um 1900 eingerichteten Bahnstrecke Wächtersbach–Hartmannshain im südlichen Vogelsberg. In Wächtersbach erreichte der Zug auf einem Gleis vor dem Bahnhof seine Endstation. Die Strecke ist vollständig zurückgebaut. Der Vogelsberger Südbahnradweg folgt ihrem Verlauf und macht die frühere Verbindung weiterhin nachvollziehbar.