place

Édifice Hydro-Québec

Bauwerk der Moderne in KanadaBürogebäude in KanadaErbaut in den 1960er JahrenHochhaus in MontrealHochhaus in Nordamerika
Hydro-Québec
Hydro Québec, building in Montreal 2005 10 21
Hydro Québec, building in Montreal 2005 10 21

Der Édifice Hydro-Québec ist ein Wolkenkratzer in Montreal. Er befindet sich an der Kreuzung von Boulevard René-Lévesque und Rue Saint-Urbain im Arrondissement Ville-Marie. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 1962 ist er der Hauptsitz des staatlichen Energieversorgungsunternehmens Hydro-Québec. Das vom Architekten Gaston Garnier entworfene Gebäude ist 110 Meter hoch, zählt 27 Stockwerke und besitzt eine charakteristische grüne Vorhangfassade. Über einen unterirdischen Zugang können der benachbarte Wolkenkratzer Complexe Desjardins und von dort aus weitere Teile der Montrealer Untergrundstadt erreicht werden, darunter die Metrostationen Place-des-Arts und Place-d’Armes. Ein großflächiges Wandbild des Künstlers Jean-Paul Mousseau ziert die Eingangshalle des Gebäudes. Das Werk Lumière et mouvement dans la couleur (Licht und Bewegung in der Farbe) besteht aus Fiberglas und Kunstharz. Leuchtstofflampen erzeugen bewegte farbige Lichtreflexionen. Vor dem Eingang steht eine Büste von René Lévesque, der als Minister für Ressourcen die Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft in der Provinz Québec vollzogen hatte.

Auszug des Wikipedia-Artikels Édifice Hydro-Québec (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Édifice Hydro-Québec
Boulevard René-Lévesque Ouest, Montreal Ville-Marie

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Édifice Hydro-QuébecBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.5084 ° E -73.56255 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Boulevard René-Lévesque Ouest 75
H2Z 1A4 Montreal, Ville-Marie
Quebec, Kanada
mapBei Google Maps öffnen

Hydro Québec, building in Montreal 2005 10 21
Hydro Québec, building in Montreal 2005 10 21
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Montreal
Montreal

Montreal (deutsch [mɔntʁeˈa:l] ) bzw. Montréal (französisch [mɔ̃ʁeˈal] , englisch [ˌmʌntɹiːˈɒl] ) ist eine Millionenstadt in Kanada. Sie liegt im Südwesten der überwiegend französischsprachigen Provinz Québec auf der Île de Montréal, der größten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und Mündungsarmen des Ottawa umflossen wird. Die Nachbarprovinz Ontario liegt knapp 60 Kilometer westlich, die Grenze zu den USA etwas mehr als 50 Kilometer südlich. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, einem 233 Meter hohen Hügelzug vulkanischen Ursprungs im Zentrum der Insel, von dem sich der Name der Stadt ableitet. Als der französische Seefahrer Jacques Cartier im Jahr 1535 als erster Europäer die Gegend erforschte, lebten Sankt-Lorenz-Irokesen auf der Insel. 1642 gründeten Paul Chomedey de Maisonneuve und Jeanne Mance das Fort Ville-Marie, eine katholische Missionsstation. Daraus entwickelte sich die Siedlung Montreal, die 1760 unter britische Herrschaft geriet. Montreal erhielt 1832 die Stadtrechte. Die Stadt wuchs rasch und entwickelte sich zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes, verlor aber im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts diese führende Rolle an Toronto. Bedeutende Ereignisse mit weltweiter Ausstrahlung waren die Weltausstellung Expo 67 und die Olympischen Sommerspiele 1976, die in Montreal abgehalten wurden. Die Wirtschaft Montreals ist stark diversifiziert. Wichtige Pfeiler des Dienstleistungssektors sind Finanzdienstleistungen, Medien, Handel und Design. Von großer Bedeutung ist auch der Tourismus, dies aufgrund der Sehenswürdigkeiten und des vielfältigen kulturellen Angebots, das neben Museen auch zahlreiche Festivals in den Bereichen Film, Theater und Musik umfasst. Mehr als 60 internationale Organisationen haben ihren Sitz in Montreal. Im Industriesektor sind Luftfahrt-, Pharma- und Spitzentechnologieunternehmen vorherrschend. Mit vier Universitäten und mehreren weiteren Hochschulen ist Montreal ein wichtiger Bildungsstandort von internationaler Bedeutung. Außerdem ist die Stadt ein Knotenpunkt im nordamerikanischen Schienen- und Straßennetz und verfügt darüber hinaus über den größten Binnenhafen auf dem amerikanischen Kontinent. Mit einer Bevölkerungszahl von 1.945.359 Einwohnern (Stand 2025) ist Montreal die zweitgrößte Stadt Kanadas nach Toronto und die größte der Provinz Québec. Die Verwaltungsregion, die alle Gemeinden auf der Insel umfasst, zählt 1.942.044 Einwohner (Stand 2016). Der Ballungsraum Communauté métropolitaine de Montréal, der urbane Gebiete im näheren Umkreis einbezieht, zählt 4.615.154 Einwohner (Stand 2025). Französisch ist Montreals Amtssprache und die Hauptsprache von 56,9 % der Bevölkerung, während 18,6 % hauptsächlich Englisch sprechen. Der Rest entfällt auf Einwanderersprachen, womit Montreal eine multikulturelle Bevölkerung aufweist, jedoch zugleich das Zentrum der Frankophonie in Kanada bildet. Montreal gilt als zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt nach Paris, wenn allein die Muttersprachler gezählt werden. Montreal gehört auch weltweit zu den größten Städten, in denen Französisch die offizielle Sprache ist. Die Stadt hat in dieser Kategorie den zweiten Rang an Kinshasa verloren und belegt den dritten Platz.