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Universitätsplatz (Heidelberg)

Heidelberger AltstadtPlatz in EuropaPlatz in Heidelberg
Heidelberg Universitätsmuseum Flickr rvandermaar
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Der Universitätsplatz (früher Paradeplatz, Ludwigsplatz, ab 1928 Universitätsplatz, 1937–1945 Langemarckplatz) ist ein an der Heidelberger Hauptstraße gelegener öffentlicher Platz. An der Nordseite führt die Hauptstraße vorbei, an der Westseite verläuft die Grabengasse, die den Verlauf der ersten Stadtbefestigung markiert. Die Ost- und Südseite sind von den Universitätsgebäuden begrenzt, welche dem Platz seinen Namen geben.

Auszug des Wikipedia-Artikels Universitätsplatz (Heidelberg) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Universitätsplatz (Heidelberg)
Universitätsplatz, Heidelberg Altstadt (Altstadt)

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Breitengrad Längengrad
N 49.410833333333 ° E 8.7063888888889 °
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Adresse

Universitätsplatz
69117 Heidelberg, Altstadt (Altstadt)
Baden-Württemberg, Deutschland
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Heidelberg Universitätsmuseum Flickr rvandermaar
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In der Umgebung

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (ehem. lateinisch Ruperto Carola) ist eine Universität des Landes Baden-Württemberg in Heidelberg. Sie ist eine der ältesten europäischen Universitäten und die älteste Universität Deutschlands. Die Volluniversität wurde im Jahr 1386 auf Weisung von Papst Urban VI. vom pfälzischen Kurfürsten Ruprecht I. gegründet und 1803 durch den badischen Markgrafen Karl Friedrich neu organisiert – auf diese beiden Herrscher verweist der Name der Hochschule. Die Universität ist somit nach der Karls-Universität in Prag und der Universität Wien die drittälteste Universität im damaligen Heiligen Römischen Reich nördlich der Alpen und die zweitälteste bestehende Universität im deutschen Sprachraum. Sie erhielt 1385 das Gründungsprivileg von Papst Urban VI. und nahm 1386 den Lehrbetrieb auf. Die Universität Erfurt erhielt zwar bereits 1379 das Gründungsprivileg von Papst Clemens VII., nahm aber erst 1392 den Lehrbetrieb auf. Darüber hinaus war die Universität Erfurt später für fast zwei Jahrhunderte geschlossen. Im Wintersemester 2021/22 waren 29.187 Studierende eingeschrieben und es lehrten 531 Professorinnen und Professoren. Die Universitätsgebäude sind größtenteils über die Heidelberger Altstadt, den Stadtteil Bergheim sowie das Neuenheimer Feld verteilt. Eine Besonderheit ist das Vorhandensein zweier Medizin-Fakultäten, wovon eine am Universitätsklinikum Heidelberg und die andere am Universitätsklinikum Mannheim beheimatet ist. Die Universität zählt als erfolgreiche Teilnehmerin der Exzellenzinitiative (2007–2012 und 2012–2017) sowie der sich hieran anschließenden Exzellenzstrategie (seit 2019) des Bundes und der Länder zu den elf sogenannten Exzellenzuniversitäten in Deutschland und ist Gründungsmitglied der Liga Europäischer Forschungsuniversitäten sowie der Coimbra-Gruppe. Rund 18 % der Studierenden stammen aus dem Ausland. Im internationalen Vergleich belegt sie Spitzenplätze und genießt eine hohe akademische Reputation. Der Universitätsstandort Heidelberg ist mit 57 Nobelpreisträgern, die Universität selbst mit 33 Nobelpreisträgern assoziiert.

Wohn- und Bankhaus Hauptstraße 126 (Heidelberg)
Wohn- und Bankhaus Hauptstraße 126 (Heidelberg)

Das Wohn- und Bankhaus Hauptstraße 126 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Heidelberg. Es wurde 1900/01 von Jakob Henkenhaf und Friedrich Ebert für die Oberrheinische Bank erbaut. Seit 1939 wird das Haus von der Universität Heidelberg genutzt. 1966 noch zum Abriss vorgesehen, konnte das Gebäude erhalten werden. 1991–1993 erfolgte eine Instandsetzung. Das repräsentative dreigeschossige Haus mit Steildach befindet sich in der Mitte der Hauptstraße, der wichtigsten Straße in der Heidelberger Altstadt, am Universitätsplatz. Südlich schließt sich die Alte Universität an, nördlich stand ehedem das Mitteltor der alten Stadtmauer. Die beiden Schaufassaden zur Hauptstraße und zum Universitätsplatz sind im Stil der Neurenaissance gehalten, Vorbild war der soeben wiederhergestellte Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses. Die Fenster besitzen Köpfe als Schlusssteine. Über den Fenstern des zweiten Obergeschosses sind die Wappen von Mannheim, Heidelberg und Baden angebracht. An der Ecke befindet sich ein polygonaler Turmerker. Das reich verzierte Hauptportal führte in die Schalterhalle, von wo der Tresorkeller erreichbar ist. Ein Seiteneingang erschließt die oberen Geschosse, wo zur Erbauungszeit Büroräume und Wohnungen waren. Im Innern haben sich Stuckdecken und Terrazzoböden erhalten. Das Gebäude gilt als herausragender historistischer Bau in Heidelberg.

Uruk-Warka-Sammlung Heidelberg

Die Uruk-Warka-Sammlung ist eine Sammlung von Funden der archäologischen Ausgrabungen in Uruk, heute Warka, im Südirak. Als Leihgabe des Deutschen Archäologischen Instituts befindet sie sich in der Universität Heidelberg. Die Sammlung ist zurzeit nicht öffentlich ausgestellt und nur auf Voranmeldung zugänglich. Die Funde der Uruk-Warka-Sammlung stammen vor allem aus den 1950er und 1960er Jahren, als aufgrund von Fundteilung unter dem damaligen Ordinarius Adam Falkenstein viele Gegenstände an das orientalische Institut der Universität gelangten. Diese Gegenstände entstammen einem Zeitraum von sechs Jahrtausenden (frühes Chalkolithikum bis Sassanidenzeit) und bestehen aus Skulpturen, Baudekorationen, Metallgegenständen, Keramik, Siegel und Siegelabrollungen sowie Schmuck. Einige dieser Gegenstände stellen weltweite Unikate dar. Ein besonderer Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Zeugnissen der Schriftgeschichte, die teilweise auch von anderen Fundorten stammen und die Entwicklung von Schrift vom frühen 4. Jahrtausend vor Christus bis zum Ende der Keilschrift in den letzten Jahrhunderten vor Christus nachzeichnen. Erstmals wurden die Funde der Uruk-Warka-Sammlung zwischen dem 600. Gründungsjubiläum der Universität 1986 und dem 39. Rencontre Assyriologique Internationale in Heidelberg 1992 gezeigt; der Zugang war jedoch auf Fachpersonal beschränkt. Seit 1995 ist die Sammlung nach Voranmeldung für die Allgemeinheit geöffnet.