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Großsteingrab Sunberig

Archäologischer Fundplatz in EuropaBauwerk auf FöhrBodendenkmal im Kreis NordfrieslandDolmenGeographie (Föhr)
Grabbau in EuropaGroßsteingrab im Kreis NordfrieslandJungsteinzeitlicher Fundplatz in EuropaNordgruppe der TrichterbecherkulturUtersum
Megalithgrab 2
Megalithgrab 2

Direkt am Deich westlich von Utersum, einem Dorf auf der Insel Föhr, im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein liegt das Großsteingrab Sunberig. Es handelt sich um einen kistenartigen Dolmen aus der Steinzeit. Das Grab wurde 1895 in Absprache mit dem Landesmuseum durch den Lehrer Heinrich Philippsen geöffnet. Man fand ein dünnnackiges Steinbeil, Knochenreste und die Asche eines Totenfeuers. Im Atlas der Megalithgräber Deutschlands von Ernst Sprockhoff wird der Dolmen als Sprockhoff 13 geführt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Großsteingrab Sunberig (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Großsteingrab Sunberig
Klaf, Föhr-Amrum

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 54.715128 ° E 8.397184 °
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Adresse

Megalithanlage Sunberig (Großsteingrab Utersum 1)

Klaf
25938 Föhr-Amrum
Schleswig-Holstein, Deutschland
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linkWikiData (Q1917073)
linkOpenStreetMap (1182781790)

Megalithgrab 2
Megalithgrab 2
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In der Umgebung

Køkkenmødding von Groß-Dunsum

Der Køkkenmødding von Groß-Dunsum ist eine mehrere Hektar große archäologische Fundstelle nördlich von Groß-Dunsum, in der Nähe des Seedeiches, auf der Geest der Insel Föhr in Schleswig-Holstein. Der mehrschichtige aus Muschelschalen bestehende Abfallhaufen ist im Westteil durch Abgrabungen zerstört. Bei den Arbeiten wurden neben Keramikscherben zahlreiche Geräte aus Knochen, Knochen von Haustieren und von einem Wal gefunden. Die Funde veranlassten Robert Knorr und Friedrich Behn in den Jahren 1911/12 Schnitte durch die Erhebung zu legen. Der Abfallhaufen wird in die vorrömische Eisenzeit (800–450 v. Chr.) datiert. In einer jüngeren Schicht, neben dem Køkkenmødding, wurden die Reste eines Hauses mit Steinpflaster und Herdstelle freigelegt werden, das offenbar sehr lange bestanden hatte. Da Køkkenmøddinger auf den Nordfriesischen Inseln, insbesondere auf Sylt, in größerer Anzahl vorkommen, war, auch im Hinblick auf die Aufwarftung der Marschensiedlungen, eine neue Untersuchung angebracht, um Einblick in den Schichtaufbau und die Stratigraphie der Keramik zu gewinnen. Im Jahre 1953 wurde ein 16 m langer und 1,8 m breiter Suchgraben in den Hügel eingetieft. Der Befund zeigte, dass über der Geest ein über zwei Meter mächtiges Schichtpaket lag, das im Profilaufbau eine horizontale Gliederung zeigte. Im unteren Teil fanden sich Spuren von gelblichem Geestlehm und Geestsand und dünne Asche- und Holzkohleschichten, mit rotgebrannten Tonstückchen durchsetzte Aufträge. In den oberen 1,50 m bildeten die Tonteilchen einen höheren Anteil, so dass die Profile einen rötlichen Schimmer zeigten. In allen Ebenen wurden Pfostenlöcher und Feldsteinpflaster gefunden, deren Größe aufgrund der Suchgrabenbreite nicht zu ermitteln war. Während primär seeseitig größere Anhäufungen von Molluskenschalen angetroffen wurden, wurden im Bereich des Suchgrabens lediglich Schalennester von etwa einem m² und einer Mächtigkeit bis 0,25 m festgestellt. Die Nester enthielten vorzugsweise die Schalen einer Art, in einheitlicher Größe. Herzmuscheln (Cardium edule) kamen stets ohne Beimengungen vor, während Nester, mit Pfahlmuscheln (Mytilus edulis) und Strandschnecken (Litorina litorea) keine Herzmuscheln aufwiesen. Dies wird darauf zurückgeführt, dass die Lebensräume der Arten einander ausschließen und die Schalennester die Überreste auf bestimmten Wattflächen gesammelter Mahlzeiten darstellen. Während der Grabung 1953 wurden außer den Resten der Muschelmahlzeiten Reste von Haustieren, vor allem vom Rind, und mehrere trogförmige Mahlsteine geborgen, was zeigt, dass Ackerbau betrieben wurde. Der Grabungsbefund vermittelt das Bild einer bäuerlichen Kultur, die in stärkerem Maße das Watt zur Ergänzung des Nahrungsbedarfs nutzte. Parallelen dazu finden sich an den Buchten der schleswig-holsteinischen Ostküste.

FFH-Gebiet Godelniederung / Föhr
FFH-Gebiet Godelniederung / Föhr

Das FFH-Gebiet Godelniederung / Föhr ist ein NATURA 2000-Schutzgebiet in Schleswig-Holstein im Kreis Nordfriesland in den Gemeinden Utersum, Witsum, Borgsum und Nieblum an der Südwestküste der Insel Föhr im Naturraum Schleswig-Holsteinische Marschen und Nordseeinseln. Es hat eine Fläche von 149 ha. Die größte Ausdehnung liegt in Nordwestrichtung und beträgt 3,42 km. Die höchsten Erhebungen reichen bis zu 5 m über NN an mehreren Stellen an der landseitigen FFH-Gebietsgrenze. Das FFH-Gebiet erstreckt sich entlang der Küstenlinie von der Straße Wikingwai im Ortsteil Goting der Gemeinde Nieblum bis zur Straße Poolstich im Ortsteil Hedehusum der Gemeinde Utersum im Nordwesten. Die schmalste Stelle hat eine Breite von 140 m und liegt im Westen, die breiteste Stelle mit 830 m liegt im Osten. Bei der Godelniederung handelt es sich um eine ehemalige Bucht im Wattenmeer, die im Laufe der Zeit durch Bildung einer Nehrung und Strandwällen vom Meer abgetrennt wurde. In diese Niederung hinein fließt von den höher gelegenen Salzwiesen von West nach Ost ein nur 1,5 km langer Süßwasserfluss, die Godel, der sich schließlich durch eine Öffnung im Strandwall in die Nordsee ergießt. Vom Osten her fließen noch zwei kleinere Bäche in die Niederung und mit eigenen kleinen Ästuaren in die Nordsee. Die Niederung ist der Tide ausgesetzt und wird bei Sturmfluten regelmäßig überflutet. In historischer Zeit wurde diese Niederung durch den Menschen trockengelegt und intensiv beweidet. Zum Schutz der Strandwälle vor Kantenabbruch bei Sturmfluten wurden im Jahre 2007 westlich der Godelmündung Küstenschutzmaßnahmen durchgeführt.Fast zweidrittel der Fläche nimmt die FFH-Lebensraumklasse Salzwiesen ein, Einviertel sind melioriertes Grünland und 10 % Küstendünen und Sandstrände. Die restlichen 5 % teilen sich auf in Strandgestein, Laubwald und Binnengewässer, siehe auch Diagramm 1.