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St. Emmeran (Mainz)

EmmeramkircheErsterwähnung 1220Gotische KircheGotisches Bauwerk in RheinhessenHallenkirche
Kirchengebäude im Bistum MainzKirchengebäude in MainzNach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Mainz
EmmeranMainzChor+Turm2
EmmeranMainzChor+Turm2

Die katholische Pfarrkirche Sankt Emmeran in Mainz wurde im 8. Jahrhundert gegründet. Der gotische Kirchenbau (mit romanischem Turm) stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark zerstört und stark verändert in den 1960er und 1970er Jahren wieder aufgebaut. Heute beherbergt St. Emmeran die italienische Kirchengemeinde von Mainz.

Auszug des Wikipedia-Artikels St. Emmeran (Mainz) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

St. Emmeran (Mainz)
Emmeransstraße, Mainz Altstadt (Altstadt)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.000236 ° E 8.268338 °
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Adresse

St. Emmeran

Emmeransstraße
55116 Mainz, Altstadt (Altstadt)
Rheinland-Pfalz, Deutschland
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linkOpenStreetMap (122461944)

EmmeranMainzChor+Turm2
EmmeranMainzChor+Turm2
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In der Umgebung

Welschnonnenkirche (Mainz)

Die Welschnonnenkirche in Mainz war eine Klosterkirche der Augustiner Chorfrauen (auch Welschnonnen oder Lotharinger Chorfrauen) in der heutigen Welschnonnengasse. Kurfürst Karl Heinrich von Metternich-Winneburg holte während seiner Amtszeit die Welschnonnen aus Luxemburg zur Verbesserung des Schulwesens nach Mainz. Die Kirche wurde 1699 eingeweiht und 1762 erneuert. An der zum Kloster gehörenden Schule der Welschnonnen wurde unter anderem die Malerin und Hofdame Marianne Kraus (1765–1838) unterrichtet. Nachdem das Kloster 1802 aufgehoben war, wurden die Gebäude zunächst dem städtischen Schulfonds, dann 1805 der neu gegründeten evangelischen Gemeinde überlassen, nachdem die zuvor kurz von dieser genutzte Altmünsterkirche militärischen Zwecken zugeteilt wurde. Am zweiten Sonntag nach Ostern 1808 fand hier erstmals ein evangelischer Gottesdienst statt. Anstelle des Welschnonnenklosters sollte zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Gebäude einer École spéciale de médicine in Mayence stehen, die das „Hospice Josephine“ ergänzen sollte. Saint-Far plante einen klassizistischen Neubau, der aber nicht realisiert wurde. Für die wachsende evangelische Gemeinde war die Kirche jedoch zu klein. Daher wurde mit dem Festungsgouvernement ausgehandelt, dass die St.-Johannis-Kirche die neue Heimat der Gemeinde sein sollte. Ein entsprechender Vertrag wurde am 1. Mai 1828 geschlossen. Nach 1829 diente die Welschnonnenkirche als Fruchtmagazin, bis sie im Oktober 1833 in ihren vorderen Mauern abgebrochen und zu Wohnungen umgewandelt wurde. Die Wegmann-Orgel von 1762 samt originaler Orgelbrüstung wurde in die Jugenheimer Martinskirche verbracht. Kanzel und Altartisch der Welschnonnenkirche aus dem Jahr 1808 befinden sich heute in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Nieder-Olm.

Ingelheimer Hof
Ingelheimer Hof

Der Ingelheimer Hof war ein 1686 für den Erzbischof Anselm Franz von Ingelheim (1634–1695) erbauter Barockbau, der an der Stelle des 1480 errichteten Bleidenstädter Hofs, dem Stadthof des Bleidenstädter Benediktinerklosters in der Klarastraße/Emmeranstraße in der Mainzer Altstadt erbaut wurde. Der Hof sollte als Familienstammsitz für die Familie Ingelheim dienen. Vorher befand sich an gleicher Stelle das Anwesen Zum Großen Walderthum. Das Äußere des Gebäudes war trotz seiner späten Entstehung sehr der Stilrichtung des Barock verbunden. Der Architekt ist nicht bekannt. Ein dreiachsiger Risalit als Mittel zur Fassadengliederung an der Ecke Klarastraße/Emmeranstraße war die Besonderheit und herausragendes Merkmal des Gebäudes. Nach Zerstörung durch preußisch/österreichischen Artilleriebeschuss während der Belagerung von Mainz (1793) wurde der Ingelheimer Hof vom Mainzer Weinhändler Heinrich Mappes erworben. Dieser betrieb nach 1800 den Wiederaufbau mit neuer Inneneinteilung als Wohn- und Geschäftshaus im Empire-Stil. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hof beim finalen Luftangriff auf Mainz am 27. Februar 1945 zerstört und brannte bis auf wenige Fassadenteile aus. Die Reste des Ingelheimer Hofes wurden 1961 endgültig abgerissen, es verblieb ein Torbogen, der in einen zeitgenössischen postmodernen Wohnbau integriert ist. Der Abriss erfolgte überwiegend bis auf Erdbodenniveau. Die Keller blieben erhalten und im Bereich der Emmeransstraße einige Meter des Sockelbereichs sowie einige Treppenstufen zu einem Seiteneingang. An die barocke Fassade erinnert die Anordnung der Fenster und ihre stockweise variierende Höhe.