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St. Lambert (Mainz)

Abgegangenes Bauwerk in MainzChristentumsgeschichte (Mainz)Ersterwähnung 779Kirchengebäude in MainzLambertuskirche
Zerstört in den 1830er Jahren

St. Lambert war zunächst eine Eigenkirche in Mainz und gehörte später zu verschiedenen städtischen Klöstern (Lorscher Hof (Kloster Lorsch), Beginenkloster, neues Franziskanerkloster), bis es in der Zeit der Säkularisierung von den Franzosen beschlagnahmt wurde. Die Gebäude wurden 1832 abgerissen.

Auszug des Wikipedia-Artikels St. Lambert (Mainz) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

St. Lambert (Mainz)
Seppel-Glückert-Passage, Mainz Altstadt

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N 50.000515670773 ° E 8.2699880370656 °
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C&A

Seppel-Glückert-Passage 72
55116 Mainz, Altstadt
Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Telefonnummer

call+49613114011

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In der Umgebung

Ingelheimer Hof
Ingelheimer Hof

Der Ingelheimer Hof war ein 1686 für den Erzbischof Anselm Franz von Ingelheim (1634–1695) erbauter Barockbau, der an der Stelle des 1480 errichteten Bleidenstädter Hofs, dem Stadthof des Bleidenstädter Benediktinerklosters in der Klarastraße/Emmeranstraße in der Mainzer Altstadt erbaut wurde. Der Hof sollte als Familienstammsitz für die Familie Ingelheim dienen. Vorher befand sich an gleicher Stelle das Anwesen Zum Großen Walderthum. Das Äußere des Gebäudes war trotz seiner späten Entstehung sehr der Stilrichtung des Barock verbunden. Der Architekt ist nicht bekannt. Ein dreiachsiger Risalit als Mittel zur Fassadengliederung an der Ecke Klarastraße/Emmeranstraße war die Besonderheit und herausragendes Merkmal des Gebäudes. Nach Zerstörung durch preußisch/österreichischen Artilleriebeschuss während der Belagerung von Mainz (1793) wurde der Ingelheimer Hof vom Mainzer Weinhändler Heinrich Mappes erworben. Dieser betrieb nach 1800 den Wiederaufbau mit neuer Inneneinteilung als Wohn- und Geschäftshaus im Empire-Stil. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hof beim finalen Luftangriff auf Mainz am 27. Februar 1945 zerstört und brannte bis auf wenige Fassadenteile aus. Die Reste des Ingelheimer Hofes wurden 1961 endgültig abgerissen, es verblieb ein Torbogen, der in einen zeitgenössischen postmodernen Wohnbau integriert ist. Der Abriss erfolgte überwiegend bis auf Erdbodenniveau. Die Keller blieben erhalten und im Bereich der Emmeransstraße einige Meter des Sockelbereichs sowie einige Treppenstufen zu einem Seiteneingang. An die barocke Fassade erinnert die Anordnung der Fenster und ihre stockweise variierende Höhe.

Mogontiacum
Mogontiacum

Mogontiacum (auch Moguntiacum) ist der lateinische Name der heutigen Stadt Mainz, den diese während ihrer fast 500-jährigen Zugehörigkeit zum Römischen Reich trug. Seinen Ursprung hatte Mogontiacum in dem 13/12 v. Chr. von Drusus erbauten Legionslager, das strategisch günstig auf einer Anhöhe über dem Rhein und gegenüber der Mainmündung an der römischen Rheintalstraße lag. Die sich rheinabwärts ausbreitenden Zivilsiedlungen (vici) im Umfeld des Lagers wuchsen schnell zu einer größeren, städtisch geprägten Siedlung zusammen. Allerdings war Mogontiacum im Gegensatz zu Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) oder Augusta Treverorum (Trier) bis in die zweite Hälfte des 4. Jahrhunderts primär ein Militärstandort und war überdies offenbar auch keine colonia. Dies hatte zur Folge, dass die Stadt nie den urbanen Charakter der anderen großen Römerstädte in Deutschland aufwies. Dennoch wurden auch hier mehrere Monumentalbauten errichtet, denn Mogontiacum war spätestens ab dem Jahr 90 Provinzhauptstadt der römischen Provinz Germania superior mit Sitz des Statthalters. Nach der Mitte des 3. Jahrhunderts, als das Dekumatland geräumt wurde, wurde Mogontiacum wieder Grenzstadt und in den nächsten 150 Jahren mehrfach von Angehörigen verschiedener Germanenstämme verwüstet. Nach dem Ende der römischen Periode, spätestens aber um 470 gehörte Mogontiacum nach einer kurzen Übergangsphase zum Fränkischen Reich. In der heutigen Stadt Mainz sind einige bedeutende Überreste von Mogontiacum erhalten geblieben, beispielsweise das römische Bühnentheater, die Große Mainzer Jupitersäule, der Drususstein und die Römersteine, Überreste des Aquäduktes des Legionslagers. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, das Landesmuseum Mainz und das Museum für Antike Schifffahrt bewahren eine Vielzahl von Funden aus der römischen Zeit von Mainz auf.